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Home >  Kirche  > Artikel von 2013-05-20 14:00:53
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Ein Weggefährte Jorge Mario Bergoglios: „Unauffällig und tief spirituell“



RealAudioMP3 Als Papst des „Understatement“, der Einfachheit, der Authentizität, beschreibt ein Weggefährte Jorge Mario Bergoglios, der Weihbischof von Buenos Aires, Franziskus. Eduardo Garcia kennt Bergoglio seit 21 Jahren. Er sagte im Gespräch mit Radio Vatikan:
„Was mich wohl immer beeindruckt hat, ist seine Zurückhaltung gegenüber jedem Ereignis: Er sucht nicht den bekanntesten Ort, sondern den einfachsten. Selbst als er Generalvikar der Erzdiözese (von Buenos Aires, Anm. d. Red.) wurde, also das zweitwichtigsten Amt nach dem Erzbischof bekleidete, hat er dieses Verhalten, sich nicht vorzudrängen, beibehalten. Was mich am meisten beeindruckt ist, dass diese Unauffälligkeit mit einer so starken und großen spirituellen Tiefe einhergeht.“
Für Franziskus habe Neuevangelisierung einen ganz ursprünglichen Sinn, so Garcia, sie sei Mission:
„Wie bei den Anfängen der Kirche gilt es dort zu sein, wo die Menschen sind und dort das Leben zu teilen und so unser Fühlen und unseren Glauben zu zeigen: eine Kirche mit offenen Türen nicht nur für diejenigen, die kommen, sondern eine Kirche, die auf die Menschen zugeht. Nicht, um sie zu vereinnahmen, sondern um sie mit der Erfahrung des Glaubens anzustecken. Man muss an all unsere Aktivitäten und auch an unser christliches Leben in dieser missionarischen Dimension denken, nicht nur in einer innerlichen Dimension des Glaubens.“
In einer der ersten Ansprachen des neuen Papstes, nämlich in der Messe mit den Kardinälen nach der Papstwahl in der Sixtinischen Kapelle, hatte Franziskus bereits betont, das Voranschreiten in der Kirche, also eine Kirche, die sich selbst bewegt, sei ebenso wichtig wie die feste Verankerung im Glauben und die Bekehrung. Nach Garcias Ansicht ist Mario Bergoglio auch als Papst sich selber treu.
„Was wir bei Papst Franziskus jetzt sehen, ist das, was er ist und was er immer als Priester und als Bischof unter uns gelebt hat – das ist es, was seine Gesten so echt macht. Als Papst tut er das, was er immer als Priester und Bischof tat, mit dem Geschenk, das der Herr ihm in diesem Moment gegeben hat. Man bemerkt da eine Heiterkeit, eine sehr deutliche Fröhlichkeit.“
(rv 20.05.2013 pr)


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