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Home >  Religion und Dialog  > Artikel von 2013-05-26 14:34:49
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Burma: Muslime dürfen nur noch zwei Kinder haben



Familien der muslimischen Minderheit der Rohingya im Westen Burmas dürfen nur noch zwei Kinder haben. Die Behörden im Staat Rakhine verordneten die Beschränkung der Geburtenrate für die Bewohner von zwei Städten an der Grenze zu Bangladesh. Die betroffenen Orte Buthidaung und Maundaw hätten mit 95 Prozent die größte muslimische Bevölkerungsdichte der Provinz, sagte ein Sprecher der Provinzregierung. Dort lebende Buddhisten seien von der Geburtenbeschränkung nicht betroffen. Die ungewöhnliche Verordnung dürfte Kritik anheizen, dass die muslimische Minderheit in dem mehrheitlich buddhistischen Land diskriminiert wird. Die angespannte Lage zwischen Muslimen und Buddhisten in der Region war vor fast einem Jahr eskaliert. Damals griffen mit Macheten bewaffnete Buddhisten muslimische Häuser an, töteten Hunderte Menschen und trieben 125.000, die meisten von ihnen Muslime, in die Flucht. Im April hatte eine von der Regierung eingesetzte Kommission empfohlen, mit Geburtenkontrollen zur Lösung des Konflikts beizutragen, da die Buddhisten das große Bevölkerungswachstum der Muslime als ernste Bedrohung empfänden. Rund vier Prozent der 60 Millionen Einwohner Burmas sind Muslime.

(ap 26.05.2013 mg)


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