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Home >  Vatikanische Dokumente  > Artikel von 2013-05-26 10:39:28
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Papst: „Der dreieinige Gott ist Schöpfer, Heil und Liebe“



RealAudioMP3 Papst Franziskus hat erstmals in seinem Pontifikat eine römische Pfarrei besucht. Am Sonntagvormittag feierte er in der nordrömischen Pfarrei der „Heiligen Elisabeth und Zacharias“ eine Messe vor der Kirche. Die Pfarrei befindet sich am Stadtrand im Quartier „Prima Porta“. Diese Tatsache war Ausgangspunkt der Begrüßungsworte des Papstes und der Gastgeber.

„Um die Realität zu verstehen, ist es besser, wenn man die Randgebiete und nicht das Zentrum kennt. Die Bewohner dieser Pfarrei bezeichnen sich „Wachtposten der Stadt“. Dieses Bild gefällt mir sehr. Ich danke euch, dass ihr ein „Wachtposten“ der Stadt sein möchtet. Ihr kennt doch die Priester, die die Sekretäre des Papstes im Vatikan sind, doch hier ist jetzt der Bischof von Rom. Nun, meine Sekretäre arbeiten gut und einer, Don Alfred (Xuereb, Anmerk. d. Red.), feiert heute sein 29-jähriges Priesterjubiläum. Beten wir für ihn und dafür, dass er noch mindestens weitere 29 Jahre Priester bleibt.“

Vor 16 Erstkommunikanten hielt dann Papst Franziskus eine Predigt, die – da er den Besuch an dem Dreifaltigkeitssonntag hielt – im Zeichen der Dreifaltigkeit Gottes stand. Statt einer „klassischen Predigt“ stellte der Papst den 16 Kindern, die vor ihm saßen, einige Fragen.

„Könnt ihr mir sagen, wer Gott ist? Ja, er ist der Schöpfer aller Dinge. Aber wie ist es dann möglich, dass wir an den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist glauben? Das sind doch drei verschiedene Personen? Nun, er ist Vater, weil er eben der Schöpfer ist. Er ist aber auch der Sohn, weil er uns gerettet hat und er ist der Heilige Geist, der uns liebt.“

Auch ging der Papst auf die „Namensgeber“ der Pfarrei ein, vor allem auf Elisabeth:

„Die Muttergottes besuchte Elisabeth. Sie ging so rasch wie möglich zu ihr, um ihr beizustehen, und nicht um sich rühmen. Die Muttergottes sagte nicht: ,He, ich bin die Mutter Gottes´, sie wollte nur Elisabeth helfen. Sie ist unsere Mutter und kommt auch bei uns so rasch wie möglich, um uns beizustehen. Wir müssten also in unseren Litaneien noch hinzufügen: ,Mutter, die herbeieilt, bitte für uns´. Das gibt uns Sicherheit und Klarheit, das Gott ein Helfender Gott ist.“

Vor der Kommunionsausteilung erinnerte der Papst die Kinder, die erstmals die Hostie empfingen, daran, dass sie nun den Leib Christi empfangen würden. Bereits vor der Messe begrüßte er besonders frischgetaufte Kinder und Behinderte. Papst Franziskus war per Hubschrauber zu der Pfarrei an- und abgeflogen.

(rv 26.05.2013 mg)


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