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Home >  Audienzen und Angelus  > Artikel von 2013-05-26 13:26:44
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Papst beim Angelus: „Gott ist nichts Abstraktes“



RealAudioMP3 Gott hat sein Antlitz gezeigt und seinen Namen offenbart, so Papst Franziskus an diesem Sonntag beim Mittagsgebet auf dem Petersplatz. Gott sei nichts Abstraktes oder gar ein „Spraygott“, fügte er an. Etwa 100.000 Pilger und Besucher waren auf dem Platz vor dem Petersdom. In seiner Ansprache vor dem Gebet des Angelus ging Papst Franziskus auf den Dreifaltigkeitssonntag ein. Er erinnerte daran, dass er erstmals eine römische Pfarrei besucht hat und bat um das Gebet für seinen Dienst für die Kirche von Rom. Die Kirche der Ewigen Stadt habe „die Sendung, in der universalen Liebe den Vorsitz zu führen“.

„Jedes Jahr erleuchtet das Licht von Ostern und Pfingsten die Freude und das Staunen das Glaubens: Wir erkennen, dass Gott nicht etwas Unbestimmtes, Abstraktes ist, kein 'Spraygott', sondern etwas Konkretes, das einen Namen hat: ‚Gott ist Liebe’. Dabei handelt es sich um keine sentimentale oder emotionale Liebe, sondern um die Liebe des Vaters, der der Ursprung allen Lebens ist, um die Liebe des Sohnes, der am Kreuz stirbt und aufersteht, um die Liebe des Heiligen Geistes, der den Menschen und die Welt erneuert.“

Zur Bedeutung der Dreifaltigkeit sagte er:

„Sie ist kein Produkt menschlichen Nachdenkens. Sie ist das Antlitz, mit dem Gott selbst sich offenbart hat, nicht von der Höhe eines Lehrstuhles aus, sondern indem er mit der Menschheit gegangen ist, in der Geschichte des Volkes Israel und vor allem in Jesus von Nazareth. Jesus ist der Sohn, der uns den barmherzigen Vater erkennen lässt und auf die Erde sein ‚Feuer’, den Heiligen Geist, gebracht hat.“

Anlass seiner Äußerungen war der Dreifaltigkeitssonntag, den Katholiken und Protestanten stets am Sonntag nach Pfingsten feiern. Die Dreifaltigkeit Gottes bedeutet nach kirchlicher Lehre, dass Gott sich in drei verschiedenartigen, aber gleichwertigen Personen - Gottvater, Christus und Heiliger Geist - den Menschen offenbart.

In seinem Tweet hat Papst Franziskus folgendes geschrieben:

Jedes Mal, wenn wir unserem Egoismus nachgeben und nein zu Gott sagen, zerrütten wir die Geschichte seiner Liebe zu uns Menschen.

(rv 26.05.2013 mg)


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