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Home >  Audienzen und Angelus  > Artikel von 2013-06-13 11:03:22
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Franziskus: „Keine Angst, bei Neuevangelisierung aus sich heraus zu gehen“



Die Neuevangelisierung sollte aus der Inspiration des Heiligen Geistes schöpfen. Daran hat der Papst an diesem Donnerstag gegenüber Vertretern der Bischofssynode erinnert, die in diesen Tagen in Rom zu ihrer 13. Generalversammlung zusammenkommen. Es geht bei der Sitzung um das Thema der vergangenen Synode vom Oktober 2012: „Die neue Evangelisierung zur Weitergabe des Glaubens“. Zu den Teilnehmern sprach Franziskus frei, in der vorbereiteten und verbreiteten Textversion ging er auf die innere Haltung des Verkündigens ein.

„Ich möchte die gesamte kirchliche Gemeinschaft dazu ermutigen, Evangelisierer zu sein und keine Angst davor zu haben, aus sich hinaus zu gehen, um zu verkünden und sich dabei der barmherzigen Gegenwart Gottes anzuvertrauen, der uns führt. Die Techniken sind sicher wichtig, aber selbst die perfektesten können Seine unaufdringliche, doch wirkungsvolle Handlung, die der Hauptakteur der Neuevangelisierung ist, nicht ersetzen: die des Heiligen Geistes.“

Franziskus würdigte in seiner Ansprache Papst Paul VI., der klar die Notwendigkeit benannt hatte, in der modernen Welt neue Wege der Evangelisierung zu beschreiten. Franziskus rief dazu auf, dabei auch im eigenen Leben Zeugnis zu geben: das Wort müsse immer begleitet sein vom guten Handeln. Dazu gehöre auch die Offenheit, sich selbst vom Heiligen Geist verändern zu lassen:

„Wir müssen uns von Ihm leiten lassen, auch wenn er uns auf neue Wege führt; man muss sich von Ihm verändern lassen, damit unsere Verkündigung mit dem Wort und immer begleitet von der Einfachheit des Lebens geschieht, vom Geist des Gebetes, von der Barmherzigkeit allen - vor allem den Kleinen und Armen -gegenüber, von Demut und Selbstlosigkeit und der Heiligkeit des Lebens. Nur so kann sie wirklich fruchtbar sein!“

Weiter lobte Franziskus die Einrichtung der Bischofssynode mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil; sie habe in den vergangenen 50 Jahren reiche Frucht getragen, das könne er aus eigener Erfahrung bezeugen, so der Papst. Weiter drückte Franziskus seine Hoffnung aus, die Bischofssynode möge „den Dialog und die Zusammenarbeit zwischen den Bischöfen sowie zwischen ihnen und dem Bischof von Rom“ „noch mehr fördern“.

(rv 13.06.2013 pr)


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