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Home >  Caritas und Solidarität  > Artikel von 2013-07-10 10:32:07
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D: Forderungen der Caritas für den Wahlkampf



RealAudioMP3 „Wir fordern eine Kultur des Willkommens“, „Wir fordern bezahlbare Wohnungen“, „Wir fordern gleiche Chancen für jedes Kind“: Mit Forderungen wie diesen bezieht die Caritas Bayern Stellung im anstehenden Landtags- und Bundestags-Wahlkampf. Die Notlagen in der Gesellschaft würden immer gewaltiger so der Direktor der Caritas München und Freising Hans Lindenberger gegenüber dem Münchner Kirchenradio. Man fordere die Politiker auf, den Sozialbereich nicht aus den Augen zu verlieren, vor allem für die Bereiche Migration und Armut gebe es zu wenig Geld. Dazu habe man nun die Kampagne „Caritas wählt Klartext“ gestartet.

„Wir haben zu verschiedenen Schwerpunktthemen wie zum Beispiel Familie oder Bildungsgerechtigkeit etc. Postkarten mit klaren Forderungen gestaltet. Die Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, an die Kandidaten für die Wahlen diese Karten zu verschicken, es gibt auch die Möglichkeit, darauf noch eigene Wünsche zu formulieren.“

Im Bezug auf die Asylverfahren forderte Lindenberger ganz konkret eine Änderung bei der Vergabe von Essenspaketen, die bisherige Praxis fertiger Pakete sei entwürdigend.

„Eine andere Forderung ist, dass die Asylverfahren nicht in die Länge gezogen werden, denn die Unsicherheitsphase ist für Menschen sehr schmerzlich, sie nimmt Hoffnung und führt zu Depressionen.“

Wer sich genauer informieren möchte, kann das unter www.caritas-klartext.de tun.

(münchner kirchenradio 10.07.2013 ord)


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