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Home >  Caritas und Solidarität  > Artikel von 2013-07-17 11:35:53
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D: Caritas warnt vor Ausweitung der Gewalt in Syrien



Die Aufrüstung der syrischen Bürgerkriegsparteien würde eine „Eskalation der Gewalt“ mit sich bringen. Mit diesen Worten warnt Caritaspräsident Peter Neher an diesem Mittwoch vor Waffenlieferungen in das syrische Bürgerkriegsgebiet. Waffenlieferungen seien nicht kontrollierbar, so Neher. Er sprach bei der Jahrespressekonferenz von Caritas International, dem Hilfswerk des katholischen Verbandes. Der Caritaspräsident bezeichnete den syrischen Bürgerkrieg als eine der „größten humanitären Katastrophen der zurückliegenden zehn Jahre“. Jeden Monat würden rund 5.000 Menschen sterben. Kranke und Verwundete könnten nur unter Lebensgefahr behandelt werden. Die Caritas fordert daher Waffenruhe und „humanitäre Korridore“, um die Nothilfe fortsetzen zu können. In seiner Jahresbilanz wies Neher zudem darauf hin, dass Caritas International im Jahr 2012 einen massiven Spendeneinbruch verzeichnete. Ursache dafür sei, dass bei Naturkatastrophen deutlich mehr gespendet würde als für Kriegsopfer. Im vergangenen Jahr habe es aber vor allem von Menschen verursachte Katastrophen gegeben. 2012 standen der Hilfsorganisation 46,8 Millionen Euro zur Verfügung. Gefördert wurden 731 Hilfsprojekte in 84 Ländern. 14,7 Millionen Euro der Gesamtsumme stammten von Spendern; das waren 17,2 Millionen Euro weniger als im Vorjahr.

(kna 17.07.2013 ord)


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