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Home >  Apostolische Reisen  > Artikel von 2013-07-29 13:09:45
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Papst verabschiedet sich von Rio: „Heimweh nach Brasilien“



RealAudioMP3 Papst Franziskus reist „mit einem Herzen voll glücklicher Erinnerungen ab“. Das sagte er bei der Abschiedszeremonie am Flughafen von Rio de Janeiro am Sonntagabend (Ortszeit). Damit beendete er seine erste Auslandsreise und kehrte nach Rom zurück. Bei der Verabschiedung war die brasilianische Staatspräsidentin Dilma Rousseff nicht anwesend. Sie ließ sich von Vizepräsident Michel Temer vertreten.

Temer sagte, der Papst habe mit Einfachheit und Herzlichkeit die Herzen der Brasilianer erobert; damit sei er ein „echter Evangelisator“. „Wenn Sie das nächste Mal nach Brasilien kommen, brauchen Sie nicht an die Tür zu klopfen, die Tür steht dauerhaft offen“, sagte Temer.

Franziskus bedankte sich für den herzlichen Empfang. Er scheide „mit einem Herzen voller glücklicher Erinnerungen“. Zugleich empfinde er „Nostalgie“ beim Gedanken an die Hoffnung in den Augen der Jugendlichen einer von ihm besuchten Drogenklinik und an die Bewohner der Armensiedlung Varginha in Rio.

„In diesem Augenblick beginne ich ein erstes Heimweh zu verspüren. Heimweh nach Brasilien, diesem so großen Volk mit einem so großen Herzen, diesem so freundschaftlichen Volk.“

Er setze große Hoffnung in die Jugend in Brasilien und in der ganzen Welt, sagte der Papst. Erneut rief er zum Einsatz für eine Gesellschaft in Eintracht und Solidarität auf.

„Zeigt mit dem Leben, dass es sich lohnt, für große Ideale einzutreten, der Würde eines jeden Menschen Geltung zu verschaffen und auf Christus und sein Evangelium zu setzen. Ihn zu suchen sind wir in diesen Tagen gekommen, weil er uns zuerst gesucht hat, er unser Herz entflammt, um die Frohe Botschaft in den großen Städten, in den kleinen Ortschaften, auf dem Land und an allen Orten dieser unserer weiten Welt zu verkünden. Ich werde weiter sehr große Hoffnung auf die Jugendlichen Brasiliens und der ganzen Welt setzen: Durch sie bereitet Christus einen neuen Frühling in aller Welt vor. Ich habe die ersten Früchte dieses Samens gesehen, andere werden sich über die reiche Ernte freuen!“

Am Sonntagnachmittag traf der Papst auch die Freiwilligen, die beim Weltjugendtag mithalfen. Ihnen sagte der Papst:

„Der Dienst, den ihr in diesen Tagen geleistet habt, hat mir die Mission des heiligen Johannes des Täufers ins Gedächtnis gerufen, der für Jesus den Weg bereitet hat. Jeder ist auf seine Weise ein Werkzeug gewesen, damit Tausende von Jugendlichen den Weg „vorbereitet“ fänden, um Jesus zu begegnen. Und das ist der schönste Dienst, den wir als Jünger und Missionare vollbringen können. Den Weg bereiten, damit alle den Herrn kennen lernen, ihm begegnen und ihn lieben können.“

(rv/kna 29.07.2013 mg)


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