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Home >  Ökumene  > Artikel von 2013-11-15 11:11:44
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D: Neue EKD-Präses Schwaetzer im Gespräch



RealAudioMP3 Die neue Präses der EKD-Synode Irmgard Schwaetzer hat sich gleich zu Beginn ihrer Amtszeit hinter das umstrittene Familienpapier der EKD gestellt. Im Gespräch mit dem Kölner domradio sagte sie dazu:

Das Papier ist nicht zu Ende diskutiert. Das ist ja schon seit der Vorstellung sehr deutlich geworden . Der Rat hat jetzt die Kammer für Theologie beauftragt, da noch einmal eine Grundsatzdebatte zur theologischen Fundierung zu führen. Sobald dieses zweite Papier vorliegt, muss natürlich auch die Synode genauso wie die gesamte Kirche, die Landeskirchen, die Gemeinden, sich noch einmal über dieses Papier beugen und das, was theologisch geboten erscheint, mit ihrer Lebenswirklichkeit vor Ort abgleichen - und eine Entscheidung darüber treffen, wie sie damit umgehen.“

Auf der Synode sei deutlich geworden, dass zumindest von einer ganz breiten Mehrheit der Synodalen das Leitbild der Ehe nicht in Frage gestellt werde. Das komme allerdings für viele in der Orientierungshilfe nicht ausreichend zum Ausdruck; dort müsse dann eben nachgebessert werden. In die Amtszeit der neuen Präses fallen auch die Vorbereitungen auf das Reformationsjubiläum 2017. Den kürzlich geäußerten Vorschlag eines ökumenischen Bußgottesdienstes, in dem beide gespaltenen Konfessionen um Verzeihung bitten, findet Schwaetzer wichtig:

Letztlich wird sich nach meiner Einschätzung der Rat damit ja auch weiter beschäftigen. Ob es dann dazu kommt, hängt ein bisschen davon ab, wie beide Seiten aufeinander zugehen. Ich glaube, dass es wichtig sein könnte, 2017 ein Signal zu setzen. Ob das jetzt ein Bußgottesdienst oder ein Signal in einer anderen Form ist, dass sich die katholische und die evangelische Konfession stärker aufeinander zu bewegen. Ob es dazu kommt, ist zum heutigen Zeitpunkt meiner Einschätzung nach nicht zu sagen. Wir sollten aber wirklich sehr ernsthafte Anstrengungen unternehmen, damit wir auch 2017 etwas gemeinsam mit unseren katholischen Geschwistern machen können.“

(domradio 15.11.2013 sta)


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