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Home >  Vatikanische Dokumente  > Artikel von 2013-11-28 12:34:53
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Papstpredigt: Die „Mächte der Welt“ wollen das Verbot der Anbetung



RealAudioMP3 Im Kampf zwischen Gott und dem Bösen, der die Lesungen zum Ende des Kirchenjahres bestimmt, gibt es eine große Falle. Papst Franziskus hat sie bei seiner Morgenpredigt die „universale Versuchung“ genannt. Es ist die Versuchung, die von den Schmeicheleien dessen ausgehe, der behaupte, Gott besiegt und den an Gott Glaubenden überwunden zu haben. Jesus sei in seinem Leben Versuchungen ausgesetzt gewesen, er sei beleidigt und geschmäht worden, bis hin zum Kreuz. Aber genau da, in der Auferstehung, habe der Fürst der Welt den Kampf gegen den Fürst des Friedens verloren.

„Jesus nennt das an einer anderen Stelle eine Schändung des Tempels, eine Schändung des Glaubens, des Volkes: Die Scheußlichkeit, die Trostlosigkeit der Scheußlichkeit. Was bedeutet das? Es wird sein wie der Triumph des Fürsten dieser Welt: Die Niederlage Gottes. Es scheint ihm, dass er in diesem letzten Moment des Unglücks er diese Welt beherrsche, dass er der Herr der Welt sei.”

Das sei der Kern der letzten Prüfung: Die Schändung des Glaubens. Mit Bezug auf die Lesung des heutigen Tages, die von Daniel in der Löwengrube berichtet, habe diese „Trostlosigkeit der Scheußlichkeit“ einen präzisen Namen: Das Verbot anzubeten.

„Man darf nicht mehr über Religion reden, es ist eine Privatsache, nicht wahr? Öffentlich spricht man nicht darüber. Die religiösen Zeichen werden entfernt. Man muss der Ordnung gehorchen, die von den weltlichen Mächten stammt. Das ist das Zentrum des Endes. Und wenn das alles geschieht, dann kommt auch Er: „Und sie werden den Menschensohn auf einer Wolke herabsteigen sehen voll Macht und Gnade.“ Die Christen, die Zeiten der Verfolgung erleben, Zeiten des Verbots des Anbetens sind eine Prophezeiung für das, was uns allen geschehen wird.“

Wenn diese heidnischen Tempel errichtet würden, dann sei es für Christen Zeit, das Haupt zu erheben, denn der Sieg Jesu Christi sei nahe.

„In dieser Woche denken wir besonders an diesen großen Abfall vom Glauben, in dem das Anbeten verboten ist und fragen uns: Bete ich den Herrn an? Bete ich Jesus Christus, den Herrn, an? Oder bin ich eher mal so mal so und spiele das Spiel des Herrn der Welt? Anbeten bis zum Ende, mit Vertrauen und Treue: Das ist die Gnade, um die wir in dieser Woche bitten müssen.“

(rv 28.11.2013 ord)


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