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Home >  Ökumene  > Artikel von 2013-11-29 10:39:03
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Frankreich: Papst Franziskus schätzt die Gemeinschaft von Taizé



RealAudioMP3 Papst Franziskus hat große Sympathie für die Gemeinschaft von Taizé. Das sagte deren Prior, der Deutsche Frère Alois, gegenüber Radio Vatikan am Tag nach seinem ersten Treffen mit dem Papst aus Argentinien.

„Es war die erste Audienz, die ich bei ihm hatte, und es war ein gegenseitiges Kennenlernen. Ich war erstaunt und froh, dass er uns sehr unterstützt in Taizé. Einmal all das, was wir mit den Jugendlichen versuchen, den Pilgerweg des Vertrauens, den Glauben vertiefen, Jugendliche zu öffnen für den Glauben. Das andere, was mich sehr überrascht und mir viel Freude gegeben hat, ist dass er eine große Hochachtung für unseren Gründer Frère Roger hat. Und dass er, ohne dass wir uns persönlich kannte, uns in Taizé nahe ist.“

Dass Papst Franziskus ein besonderes Gespür für junge Menschen und ihre Anliegen hat, weiß die Welt spätestens seit seiner Teilnahme am Weltjugendtag in Rio de Janeiro im vergangenen Sommer. Das hat auch Frère Alois beobachtet, der in der Mönchsgemeinschaft im französischen Taizé täglich mit jungen Menschen spricht, die ihren Glauben suchen.

„Viele Jugendliche geben jetzt mehr Acht auf das Dienstamt des Papstes, vielleicht weil er so direkt die Menschen anspricht und in großer Einfachheit. Auch jetzt, dass er sein erstes großes Schreiben mit der Freude am Glauben beginnt, ist ganz in der Linie von Papst Benedikt. Aber jetzt drückt das Papst Franziskus noch stärker aus, und darüber sind viele Jugendliche sehr dankbar.“

Seit vielen Jahren veranstaltet die Gemeinschaft von Taizé zum Jahreswechsel ein großes Jugendtreffen an einem anderen Ort. Dieses Mal wird es in Straßburg im Elsass stattfinden, aber grenzübergreifend auch nach Deutschland hinüberspielen. Frère Alois:

„Wir sind sehr froh, dass das Treffen auf beiden Seiten des Rheins stattfindet und uns so daran erinnert, was an Versöhnung geschehen ist in der Geschichte des vergangenen Jahrhunderts, was ja ganz unglaublich ist: dass Europa aufgebaut wurde, und dass wir heute nicht müde werden sollen in diesem Aufbau Europas.“

(rv 29.11.2013 gs)


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