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Home >  Audienzen und Angelus  > Artikel von 2013-12-11 12:05:26
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Papst: „Wir müssen uns nicht vor dem Tod fürchten“



RealAudioMP3 Das ewige Leben - darum ging es in Franziskus‘ Katechese an diesem Mittwoch auf dem Petersplatz. Habt keine Angst vor dem Tod, denn der Herr rettet uns, so sein Aufruf vor tausenden Pilgern und Besuchern, die zur Generalaudienz gekommen waren. Im letzten Teil seiner Katechesenreihe zum Glaubensbekenntnis ging der Papst auf das „Letzte Gericht“ ein: Damit sei jene „Beurteilung Gottes“ gemeint, die uns am Schluss des irdischen Lebens erwarte und die dann beim Jüngsten Gericht bestätigt werde, erläuterte der Papst.

„Diese Beurteilung beginnt schon während unseres Lebens. Jeden Tag gibt es sozusagen eine Urteilsverkündung. Wenn wir uns der Liebe Jesu verschließen, dann verurteilen wir uns selber. Doch wir können uns retten, indem wir uns Jesus öffnen, der der Erretter schlechthin ist. Das gilt auch, wenn wir Sünder sind. Doch wir sind es alle.“

Franziskus rief alle Menschen auf, Gott um Vergebung zu bitten und keine Angst zu haben, denn Jesus verzeihe immer. Ein Zeichen der Hoffnung sei auch, dass man in jenem Augenblick des Urteils nicht alleine sei, so Franziskus, der im Folgenden auf das „Jüngste Gericht“ einging, den Moment, an dem Christus am Ende der Zeiten wiederkommen werde, wie es im Matthäus-Evangelium heißt. Dieses Gericht sei ein Geheimnis, so der Papst.

„Wenn wir an die Wiederkunft Christi und an sein Gericht denken, bei dem es um die Offenlegung des Guten geht und darum, was jeder während seines Lebens auf der Erde getan oder unterlassen hat, dann wird uns bewusst, dass wir vor einem Geheimnis stehen. Dieses Geheimnis übersteigt uns, denn wir können das uns nicht einmal vorstellen. Es ist ein Geheimnis, das instinktiv Furcht und vielleicht auch Zittern erweckt. Doch eigentlich ist es so, dass wenn man darüber nachdenkt, sich dann das Herz öffnet. Und das führt zu einem großen Trost und Vertrauen.“

Wichtig sei auch das Zeugnis der ersten Christen, die mit dem Gebetsruf „Maranatha!“ – „Komm, o Herr!“ ihren Wunsch nach der Wiederkunft Christi zum Ausdruck gebracht hätten. Eine wichtige Stütze seien die Heiligen, fügte Franziskus an.

„Denn sie leben bereits im Angesicht Gottes, im Glanz seiner Herrlichkeit und beten für uns, die wir noch auf der Erde leben. Das ist doch ein großer Trost, der in unseren Herzen erweckt wird! Wir sind nicht allein. Darin zeigt sich einmal mehr, wie die Kirche Mutter ist. Sie sorgt sich um das Wohl ihrer Kinder. Das gilt insbesondere für jene, die am meisten leiden.“

Der Gläubige dürfe nicht aufgeben und jeweils über seine Gedanken und sein Handeln wachen, damit auch im irdischen Leben „die Wärme und der Glanz des Angesicht Gottes“ erfahrbar seien, so der Papst:

„Vorwärts! Und denken wir an dieses Gericht, das nun beginnt, ja das schon begonnen hat. Öffnen wir unser Herz für Jesus Christus und seine Erlösung. Vorwärts ohne Furcht, denn die Liebe Jesu ist größer, und wenn wir um Vergebung für unsere Sünden bitten, vergibt er uns. Jesus ist so! Vorwärts in dieser Gewissheit, die uns zur Herrlichkeit des Himmels bringen wird“.

(rv 11.12.2013 mg)

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