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Home >  Caritas und Solidarität  > Artikel von 2014-01-11 14:00:23
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Italien: Flüchtlinge warten seit 100 Tagen



Seit nun schon 100 Tagen harren die Flüchtlinge der Schiffstragödie vor Lampedusa vom vergangenem Oktober im Aufnahmezentrum der Mittelmeerinsel aus. Die Gruppe besteht aus sieben Eritreern und sechs Syrern, die das Schiffsunglück Anfang Oktober des vergangenen Jahres überlebt hatten. Sie müssen immer noch auf die Überprüfung ihrer Personalien durch die italienische Justiz warten. Das sei wichtig für den Prozess gegen ihre Fluchthelfer, heißt es. Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen UNHCR bewertet die Situation als „nicht akzeptierbar“. Man dürfe das Aufnahmezentrum nicht als Dauerlösung benutzen, klagt die Beauftragte der UNO-Flüchtlingshilfe für Südeuropa, Laurens Jolles. Er erinnert an die Vorgabe, dass Flüchtlinge binnen zwei Tagen nach ihrer Ankunft aus dem ersten Flüchtlingslager in „geeignete Strukturen“ umgesiedelt werden müssten. Die Flüchtlingshilfe der Vereinten Nationen hofft derweil auf Unterstützung der Behörden vor Ort und fordert eine schnelle Überweisung alle Migranten, die noch ohne Perspektive im Aufnahmezentrum auf Lampedusa warten.

(pm/rv 11.01.2014 ms)


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