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Home >  Religion und Dialog  > Artikel von 2014-01-20 13:47:11
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Vatikan/Österreich: Noch mehr tun für verfolgte Christen



Nuntius Erzbischof Peter Stephan Zurbriggen hat an Österreichs Politiker appelliert, sich weltweit noch stärker für verfolgte Christen einzusetzen. In seiner Ansprache beim traditionellen Neujahrsempfang von Bundespräsident Heinz Fischer für das Diplomatische Corps würdigte Zurbriggen zugleich das Engagement Österreichs für den interreligiösen Dialog und für die Abrüstung von Atomwaffen. Wörtlich sagte der Nuntius am Montag in der Wiener Hofburg: „Menschenrechtsverletzungen geschehen leider noch viel zu oft. Auch ist es sehr bedauerlich, dass immer noch religiöse Minderheiten unterdrückt werden, und Christen gehören weltweit zu den meist verfolgten Gemeinschaften.“ Er wolle besonders Außenminister Sebastian Kurz für seine klare Aussage danken, sich für verfolgte Christen einzusetzen, denn „christlich geprägte Länder haben die moralische Pflicht, dieses Thema deutlich anzusprechen“, so der Nuntius mit einem Zitat von Kurz.

Der Doyen des Diplomatischen Corps hob in seiner Ansprache auch das von der österreichischen Regierung im Februar 2013 in Wien abgehaltene „5th Global Forum“ der „UNO Alliance of Civilizations“ hervor, zu dem mehrere Staatsoberhäupter, Regierungschefs und Minister gekommen waren. Als Ergebnis liege u. a. eine „Vienna Declaration“ zur Förderung des kulturübergreifenden und interreligiösen Dialogs vor, würdigte der Nuntius das österreichische Engagement.

Für eine Welt ohne Atomwaffen

Das Diplomatische Corps in Wien habe im vergangenen Jahr auch mit besonderer Aufmerksamkeit zur Kenntnis genommen, dass sich die Generalversammlung der Vereinten Nationen erstmals auf hochrangiger Ebene speziell dem Thema der nuklearen Abrüstung gewidmet habe. Ziel sei es, weitere Schritte in Richtung einer nuklearwaffenfreien Welt festzusetzen. Bundespräsident Fischer sei bei dieser Konferenz im September in New York als einziges westliches Staatsoberhaupt eingeladen gewesen, bei der Eröffnung zu sprechen. Zurbriggen: „Wir allen sehen in dieser Geste eine Würdigung Österreichs für sein langjähriges aktives Eintreten für eine Welt ohne Atomwaffen.“

(kap 20.01.0214 pr)


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