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Home >  Jugendliche  > Artikel von 2014-02-06 11:30:18
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Österreich/Russland: Einer freut sich schon auf Sotschi



RealAudioMP3 Darf man sich auf Sotschi freuen? Am Freitag starten die Olympischen Winterspiele in der russischen Stadt, und westliche Medien nutzen das seit Monaten, um auf Präsident Putins schlechte Menschenrechtsbilanz hinzuweisen. Und auf die Angst vor Anschlägen während der Spiele. Zumindest in der letztgenannten Hinsicht macht sich Pater Johannes Paul Chavanne keine Sorgen. „Bedenken wegen der Sicherheitslage habe ich überhaupt keine; ich bin mir sicher, dass die Welt faire und schöne Olympische Spiele erleben wird!“

Chavanne, Jahrgang 1983, ist der neue österreichische Olympiaseelsorger. Der junge Ordensmann arbeitet ansonsten als Jugendseelsorger des Stifts Heiligenkreuz und als Kaplan in einer niederösterreichischen Pfarrei. Zu Sotschi sagt er: „Ich freue mich wahnsinnig, jetzt das erste Mal als Olympia-Seelsorger dabei sein zu dürfen. Als erstes geht es mir darum, die Mannschaft und die Funktionäre kennenzulernen.“ Dazu hatte Chavanne an diesem Mittwoch Gelegenheit, bei der offiziellen Vereidigung der Sportler durch Bundespräsident Heinz Fischer in der Wiener Hofburg. „Einige haben mich schon angesprochen und freuen sich, dass ich mit dabei bin. Einige haben mich sogar schon gebeten, dass ich eigens einen Gottesdienst vor den Bewerben feiere und Gottes Segen erbitte.“

In seiner Funktion als Olympiaseelsorger folgt Pater Chavanne dem Salesianerpater Bernhard Maier nach. Chavanne wird die Athleten und Athletinnen bei Wettkämpfen, Trainingseinheiten und abseits des Sportgeschehens seelsorglich begleiten und für Gespräche zur Verfügung stehen. „Ich hoffe natürlich auf viele Medaillen für Österreich und auf viele gute Begegnungen“. Mit Blick auf die Menschenrechtsdebatte plädiert der „Olympia-Kaplan“ dafür, das Großereignis nicht politisch zu instrumentalisieren. „Ich glaube, dass hier vor allem sportliche Gesichtspunkte wesentlich sein sollten“, sagt er. Übrigens bleibt er auch nach der Olympiade in Sotschi, um im März die Paralympischen Spiele seelsorglich zu begleiten.

(kathpress 06.02.2014 sk)


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