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Home >  Audienzen und Angelus  > Artikel von 2014-05-21 11:40:16
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Generalaudienz: Papst bittet um Gebet für Nahost-Reise



RealAudioMP3 Papst Franziskus hat um Gebet für das Gelingen seiner Reise ins Heilige Land gebeten. Die dreitägige Visite ab kommenden Samstag habe „eine ausschließlich religiöse Bedeutung“, so der Papst vor den Zehntausenden Besuchern, die sich zur Generalaudienz auf dem Petersplatz versammelt hatten.

„Es geht in erster Linie darum, meinen Bruder Bartholomaios I. anlässlich der 50-Jahre-Feier des Treffens von Papst Paul VI. mit dem Patriarchen Athenagoras zu treffen. Die Apostel Petrus und Andreas treffen sich somit ein weiteres Mal und das ist sehr schön. Der zweite Grund meiner Reise ist es, für den Frieden in jenem Land zu beten, das so viel leidet. Ich bitte euch, für diese Reise zu beten.“

Im Katechesenteil sprach Franziskus über die Schöpfung aus kirchlicher Sicht. Gott vergibt immer, die Menschen manchmal, die Schöpfung jedoch vergibt nie, so der Papst. Er erinnerte daran, dass der Mensch die Natur von Gott „geschenkt bekommen“ habe. Deshalb sei es die Aufgabe eines jeden Menschen, Gott dafür zu danken und die Schöpfung dementsprechend zu respektieren. „Wenn wir die Schöpfung zerstören, werden wir von der Schöpfung zerstört“, so der Papst vor tausenden Pilgern und Besuchern.

„Es besteht das Risiko, dass wir uns als Herren der Schöpfung betrachten, doch die Natur hat keinen Besitzer und akzeptiert auch keinen, der ohne nachzudenken über sie verfügt. Die Schöpfung ist ein wunderbares Geschenk Gottes, das allen zur Verfügung steht, und daher sollten wir mit großem Respekt und Dankbarkeit damit umgehen.“

Ein Mensch, der die Schöpfung zerstört, sei eine „Beleidigung gegenüber Gott“, so der Papst weiter. „Denn es ist als ob man ein Geschenk Gottes kaputt macht und ihm damit sagen will: das ist nicht gut und gefällt mir nicht. Die Schöpfung bewahren heißt also Gott zu danken.“ Dann erzählte Franziskus eine Begebenheit, die er einmal in Argentinien erlebt hatte:

„Eines Tages war ich auf dem Land und traf einen einfachen Mann, der gerne Blumen pflückte und aufbewahrte. Er sagte mir, wie wichtig es sei, solch schöne Dinge zu sammeln, weil Gott sie ja extra für uns hat machen lassen.“

(rv 21.05.2014 mg)


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