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Home >  Caritas und Solidarität  > Artikel von 2014-07-07 12:55:37
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D/Syrien: Druck auf Friedensverhandlungen kann Krise lindern



Die Lage der Flüchtlinge in Syrien könnte durch höheren Druck auf Friedensverhandlungen durch westliche Regierungen verbessert werden. Das teilte die Hilfsorganisation Care mit. „Wir brauchen außer Geld vor allem wieder mehr Solidarität und mehr Aufmerksamkeit für die dramatische Situation der Flüchtlinge“, sagte Johanna Mitscherlich, Jordanien-Mitarbeiterin von Care International, am Montag in Bonn. Den Hilfsorganisationen in jordanischen Flüchtlingslagern mangele es vor allem an Geld. Mehr Finanzielle Mittel seien dringend notwendig, damit Kinder zur Schule gehen und Frauen sich nicht prostituieren müssen. Gleichzeitig wachse auch die Spannung zwischen syrischen und libanesischen Einwohnern. „Jeder fünfte im Libanon ist ein Flüchtling. Noch helfen die Libanesen den Flüchtlingen, aber die Ressourcen werden knapper“, so Mitscherlich.

Das UNO-Flüchtlingshilfswerk UNHCR hatte kürzlich angesichts einer riesigen Versorgungslücke vor dramatischen Folgen für Syrien-Flüchtlinge gewarnt. Derzeit stehe ein Finanzbedarf von 3,74 Milliarden US-Dollar (2,74 Milliarden Euro) für Flüchtlinge im Libanon, in Jordanien, der Türkei, im Irak und in Ägypten vor. Nach UN-Angaben stellten die Geberstaaten bislang 1,1 Milliarden Dollar (800 Millionen Euro) für den Regionalplan zur Verfügung. Dies sei lediglich ein Drittel des nun errechneten Bedarfs. Das UNHCR erinnerte daran, dass sich die humanitäre Krise im vierten Jahr des Konflikts weiter verschlimmere.

(pm/kna 07.07.2014 mg)


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