RADIO VATIKAN - OFFIZIELLE WEBSEITE - Online-News 13.1.2016

Tagesmeldungen vom 13.1.2016

- Neue Papst-Katechesen zu Gottes Barmherzigkeit -
- Franziskus betet für Terroropfer von Istanbul -
- Georg Ratzinger begrüßt Domspatzen-Untersuchung -

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Verantwortlich: P. Bernd Hagenkord SJ / Stefan von Kempis
Redaktion: Gudrun Sailer
Redaktionsschluss 16.00 Uhr
Die folgenden Texte basieren auf unserer
Nachrichtensendung „Treffpunkt Weltkirche“ täglich um 16 Uhr
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THEMEN DES TAGES:

Papst beginnt neue Katechesenreihe zur Barmherzigkeit Gottes
Papst Franziskus hat eine neue Katechesenreihe über die Barmherzigkeit Gottes aus der Sicht der Heiligen Schrift begonnen. Ziel sei es, Barmherzigkeit „zu lernen im Hören auf das, was Gott selbst mit seinem Wort lehrt“, erläuterte der Papst bei der Generalaudienz. Barmherzigkeit sei Gottes „Name, durch den er uns sozusagen sein Gesicht und sein Herz offenbart“. (rv)
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Papst schlägt Einkehrtag für alle karitative Gruppen vor
Franziskus regt für alle karitativen Gruppen der katholischen Kirche auf der ganzen Welt einen fastenzeitlichen Einkehrtag zum Thema Barmherzigkeit an. Mit der Verbreitung der Initiative ist der Päpstliche Caritas-Rat „Cor Unum“ befasst, sagte uns sein Sekretär Giovanni Pietro Dal Toso. (rv)
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Naher Osten: „Viele Krisenherde“
Christen werden als Minderheit im Heiligen Land aufgerieben. Das sagt Weihbischof Thomas Renz, der die Deutsche Bischofskonferenz beim 16. internationalen Bischofstreffen im Heiligen Land vertritt. Es gebe im Nahen Osten „viele Krisenherde“, doch immerhin hielten die Christen untereinander „gut zusammen“, so Renz im RV-Interview. (rv)
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NACH DEM ANSCHLAG VON ISTANBUL:

Papst betet für die Opfer
Papst Franziskus hat dazu eingeladen, für die Opfer des Terroranschlags in Istanbul zu beten. Er äußerte sich am Ende der Generalaudienz an diesem Mittwoch. „Gott, der Barmherzige, gebe den Verstorbenen ewigen Frieden, den Hinterbliebenen Trost, der ganzen Gesellschaft solidarische Entschlossenheit, und er bekehre die Herzen der Gewalttätigen“, sagte Franziskus vor Tausenden Pilgern und Besuchern. Bei dem Anschlag in Istanbul am Dienstag hatte ein mutmaßlicher Terrorkämpfer des sogenannten „Islamischen Staates“ sich selbst inmitten einer Gruppe von Touristen in die Luft gesprengt. Neun der zehn Todesopfer waren Deutsche. (rv)

Kardinal Marx ist entsetzt
Kardinal Reinhard Marx ist entsetzt über den Anschlag. Vor wenigen Wochen habe er selbst noch beim orthodoxen Andreasfest auf dem Platz vor der Hagia Sophia gestanden, schreibt der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz in einer Stellungnahme; die Nachricht erschüttere ihn besonders. „Mein Mitgefühl gehört den Angehörigen. Für die Verstorbenen werde ich beten. Ich bete auch darum, dass die Geißel des Terrors endlich aus unserer Wirklichkeit verschwindet.“ (pm)

Türkische Kirche befürchtet weitere Gewalt
Die katholische Kirche in der Türkei warnt vor einer Eskalation. Es seien „weitere Reaktionen und Gewalt“ zu befürchten, die die Spannungen noch vergrößerten, sagte ein Vertreter des Apostolischen Vikariats Istanbul, Pater Ruben Tierrablanca, der Nachrichtenagentur „SIR“. Die Katholiken stellten sich daher an die Seite des türkischen Volkes. Der Franziskanerpater kündigte an, bei kirchlichen Versammlungen am Dienstag und Mittwoch werde „für das türkische Volk und die Rückkehr des Friedens“ gebetet. „Jetzt ist der Moment, dass wir uns mit allen noch mehr und in Solidarität zusammenschließen, Glaubende und Nichtglaubende“, so der Geistliche. Die christlichen Kirchen sind in der Türkei eine kleine Minderheit von landesweit geschätzt 0,5 Prozent. In Istanbul ist die kirchliche Präsenz deutlicher sichtbar. (kna)

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PAPSTBESUCH IN ROMS SYNAGOGE:

Roms Oberrabbiner: „Franziskus hat Beziehungen zu Juden gestärkt“
Franziskus hat in den knapp drei Jahren seines Pontifikats die Beziehungen zwischen katholischer Kirche und Judentum gestärkt. Das sagte der römische Oberrabbiner Riccardo Di Segni im Gespräch mit Radio Vatikan wenige Tage vor dem Besuch des Papstes in der Großen Synagoge von Rom. Franziskus habe „wiederholt sein Interesse am Dialog bekundet“, unzählige jüdische Delegationen empfangen, Israel besucht und „wichtige Aussagen“ gemacht wie jene, dass „auch die Ablehnung des Staates Israel eine Form des Antisemitismus“ sei, erklärte Di Segni. (rv)
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Kardinal Koch: „Ein Zeichen gegen Antisemitismus“
Kurienkardinal Kurt Koch sieht im bevorstehenden Papstbesuch in der Synagoge ein Zeichen gegen Antisemitismus. Franziskus bekräftige damit seine Botschaft, es sei „absolut unmöglich“, Christ und gleichzeitig Antisemit zu sein, sagte der vatikanische Verantwortliche für die Ökumene und für die Beziehungen zum Judentum dem „Osservatore Romano“. In einer Zeit, „in der wir neue Wellen des Antisemitismus in Europa erleben“, sei diese Botschaft besonders wichtig. (kap)

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UNSER FILMTIPP:

Iraqi Odyssey
Der Schweizer Filmemacher Samir spürt seinen irakischen Wurzeln nach und zeichnet anhand der Lebensgeschichten seiner über den ganzen Erdball verstreuten Familie den Niedergang des einst blühenden Irak nach. Die in 3D gefilmten Erzählungen seiner intellektuellen Verwandtschaft sind mit einer großen Fülle an historischem Material hinterlegt. Obwohl innerfamiliäre Konflikte, aber auch die langwierige Recherche und Produktion des Films sichtbare Brüche in dem prallen Geschichtenteppich hinterlassen haben, wirkt das Mammutprojekt wie aus einem Guss. (Der Film wurde für die Kinoauswertung gekürzt und auf 2D reduziert, liegt aber auch in seiner ursprünglichen Fassung vor.) - Sehenswert ab 12. (FilmDienst)
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DIE NACHRICHTEN:

Vatikan

Der vatikanische Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin hat bei einer Gedenkfeier für den verstorbenen Schweizer Vatikandiplomaten Stephan Stocker an dessen Bezug zu den Bergen erinnert. Der 55-jährige Schweizer war am Sonntag bei einer Bergwanderung an einem Herzstillstand gestorben. Stocker war beim vatikanischen Staatssekretariat tätig. „Er hat mich oft zu seinen Bergwanderungen eingeladen“, sagte Kardinal Parolin über den Verstorbenen. Die Gedenkfeier fand am Mittwochvormittag in der Kapelle des vatikanischen Governatorats statt. (rv)

Europa

Europäische Union
EU-Parlamentspräsident Martin Schulz hat eigenen Angaben zufolge nie zuvor in seiner Laufbahn „eine so schwierige Zeit erlebt, wie wir sie zurzeit erleben“. Das sagte der deutsche Europa-Politiker zu 25 Sternsingern, die ihn am Dienstag in Brüssel besuchten. „Eure Botschaften, die ihr heute als Sternsinger aus eurer christlichen Verantwortung hier ins Europaparlament gebracht habt, sind wichtiger als je zuvor“, bedankte sich Schulz bei ihnen. Zuvor hatten die jungen Königinnen und Könige mit Blick auf die nach Europa strömenden Menschen deutlich gemacht, dass alle Flüchtlinge offen und mit Respekt behandelt werden müssten. (pm)

Deutschland
Georg Ratzinger, Bruder des emeritierten Papstes Benedikt XVI., hat sich hinter die Untersuchung der Prügel- und Missbrauchsvorwürfe bei den Regensburger Domspatzen gestellt. Er sei mit dem Vorgehen des Bistums Regensburg uneingeschränkt einverstanden, betonte der langjährige Chorleiter am Dienstag nach Angaben der Diözese. Es sei richtig, alle Beschuldigungen rückhaltlos aufzuklären, so der Prälat. Ebenso begrüße er es, dass diese Aufgabe einem Rechtsanwalt übertragen sei, der unabhängig vom Bistum arbeite. Der Bayerische Rundfunk hatte Ratzinger am gleichen Tag mit den Worten zitiert: „Diese Kampagne ist für mich ein Irrsinn. Es ist einfach Irrsinn, wie man über 40 Jahre hinweg überprüfen will, wie viele Ohrfeigen bei uns verteilt worden sind, so wie in anderen Einrichtungen auch.“ Für ihn sei das Thema abgeschlossen, äußerte der 91-Jährige laut BR. Ratzinger war von 1964 bis 1994 als Domkapellmeister Leiter des weltberühmten Chors. Bei den Domspatzen gab es nach Angaben des Juristen Ulrich Weber zwischen 1953 und 1992 mindestens 231 Fälle von Misshandlung, in wenigstens 62 Fällen kam es zu sexueller Gewalt. Weber, der vom Bistum Regensburg mit der Untersuchung der Vorwürfe betraut ist, hatte am Freitag einen Zwischenbericht vorgelegt. (kna)
Das Verfahren für eine Heiligsprechung von Karl Leisner (1915-45) ist ins Stocken geraten. Das sagte der langjährige Pressesprecher des Internationalen Karl-Leisner-Kreises, Werner Stalder, am Mittwoch zu Radio Vatikan. Eine dem Seligen zugeschriebene Heilung von einer Krebserkrankung habe sich leider nicht als anhaltend erwiesen. „Wir hoffen und beten, dass Gott durch Karls Fürsprache ein Wunder wirkt, um auch seine Heiligsprechung zu erreichen“, so Stalder, der an diesem Mittwoch bei der Generalaudienz mit Papst Franziskus zusammengetroffen ist. (rv)

Italien
Abweichend von der offiziellen Linie der nationalen Bischofskonferenz hat sich ein emeritierter Bischof in Italien offen für Adoptionen von Kindern durch gleichgeschlechtliche Paare gezeigt. „Man muss das von Fall zu Fall prüfen und dabei jede Form von Egoismus verhindern“, sagte der frühere Bischof von Ivrea, Luigi Bettazzi, der italienischen Tageszeitung „La Stampa“. Entscheidend müsse stets das Wohl des Kindes sein. Der einzige „nicht verhandelbare Wert“ sei die Solidarität, so Bettazzi. Damit antwortete er auf die Frage, ob eine solche Sichtweise nicht „unverhandelbare Werte“ in Frage stelle, die von der katholischen Kirche in Italien stets verteidigt worden seien. Der 92 Jahre alte Bettazzi war wegen seiner progressiven Positionen stets ein Außenseiter in der Italienischen Bischofskonferenz. (kna)
Auch die Flüchtlingsinsel Lampedusa bekommt ihre eigene „Heilige Pforte der Barmherzigkeit“. Der zuständige Erzbischof, Kardinal Francesco Montenegro, wird sie am kommenden Samstag öffnen. Die „Heilige Pforte“ führt in die Kirche der „Madonna di Porto Salvo“. Am Sonntag, dem UNO-Welttag der Migranten, findet dann am „Tor Europas“ auf Lampedusa eine Gebets-Kundgebung statt. Das „Tor Europas“ ist eine Skulptur, die an die Migranten erinnert, welche auf der Überfahrt von Afrika nach Europa im Mittelmeer den Tod gefunden haben. Ebenfalls am Sonntag überreicht dann Kardinal Montenegro der Pfarrei San Gerlando ein Kreuz, das ein Geschenk von Papst Franziskus ist. Franziskus wiederum hat es bei seinem Besuch auf Kuba im September 2015 von Staatspräsident Raúl Castro geschenkt bekommen. Das Kreuz ist das Werk eines kubanischen Künstlers, der es aus Rudern gebildet hat. (rv)

Afrika

Ghana
Die Bischöfe Ghanas kritisieren die Entscheidung der Regierung, zwei frühere Häftlinge des US-Gefangenenlagers Guantanamo in Ghana aufzunehmen. Sie fordern die Regierung in Accra auf, die zwei Männer, die zu Al Kaida gehört haben sollen, „im Interesse des Landes“ in ihre Heimatländer zurückzuschicken. Wörtlich fragen die Bischöfe: „Wenn diese Menschen wirklich unschuldig sind und vom Vorwurf des Terrorismus freigesprochen wurden, wie unsere und die US-Regierung uns glauben machen – warum hat man sie dann nicht in den Jemen, nach Saudi-Arabien oder Afghanistan geschickt, wo sie herkamen? Oder in die USA? Hat unser Parlament überhaupt über das Pro und Contra einer solchen Entscheidung debattiert?“ Die Bischöfe weisen darauf hin, dass Ghana offene Arme für Flüchtlinge habe; die zwei früheren Guantanamo-Häftlinge gehörten allerdings nicht in diese Kategorie. „Sie sind nicht Flüchtlinge, sondern Zeitbomben.“ Die Bischöfe fürchten, die Neuankömmlinge könnten zum Ausgangspunkt für eine Expansion der Terrorgruppe Boko Haram nach Westafrika werden. (rv)

Naher Osten

Syrien
Die Spannungen zwischen Kurden und Christen im zu weiten Teilen vom Islamischen Staat (IS) kontrollierten Gebiet von Hassakè nehmen zu. Auslöser waren Anschläge auf zwei von Christen geführte Restaurants am vergangenen 20. Dezember. 13 Christen und sechs Muslime seien bei den Anschlägen ums Leben gekommen, so der syrisch-katholische Erzbischof von Hassakè-Nisibi, Jacques Behnan Hindo. Sie wüssten jedoch nicht, wer die Anschläge verübt habe. Der Erzbischof vermutet kurdische Terroristen, da die Art, wie das Attentat verübt wurde, untypisch für den IS gewesen sei. Nach den Anschlägen stellten die sogenannten Sootoro-Selbstverteidigungsgruppen Straßensperren auf, die die von syrischen und assyrischen Christen bewohnten Gebiete schützen sollten. Vor zwei Tagen wurde eine solche Straßenblockade von kurdischen PYD-Milizen angegriffen. „Hinter diesen Spannungen“, so Erzbischof Hindo, „verbirgt sich die Strategie der Kurden, die ihre Stellungen ausbauen und die Unabhängigkeit im künftigen Kontext einer vom Konflikt verwüsteten Region fordern wollen.“ Christliche Selbstschutz-Gruppen arbeiteten mit der syrischen Regierung zusammen, fügt der Erzbischof an. „Und werden deshalb auch von Kurden angegriffen“, so Hindo weiter. (fides)

Asien

Vietnam
Kardinal Reinhard Marx, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, besucht derzeit Vietnam und trifft dort auf eine Kirche, die 2015 ein ausgesprochen wichtiges Jahr erlebt hat. Das ergibt sich aus dem Jahresrückblick, den die Bischofskonferenz des Landes jetzt veröffentlichte. Zu den nachhaltigsten Ereignissen dürfte die Einrichtung der ersten katholischen Universität Vietnams gehören. An erster Stelle der wichtigen Ereignisse nennt der Bericht die Erhebung des Erzbischofs von Hanoi, Pierre Nguyen Van Nhon, zum Kardinal. Er sei der sechste Kardinal überhaupt in der Geschichte des Landes. Als zweites führt der Bericht den Besuch von Kardinal Fernando Filoni auf; der Präfekt der vatikanischen Missionskongregation feierte im Januar letzten Jahres die Abschlussmesse der Feiern, die den 400. Jahrestag der Evangelisierung Vietnams markierten. Nummer drei: die Einrichtung der katholischen Universität, die derzeit allerdings noch in den Kinderschuhen steckt. Eine Erlaubnis des Regimes und dann im Oktober letzten Jahres ein Dekret der vatikanischen Bildungskongregation machten den Weg frei für das „Katholische Institut Vietnams“. Als weitere kirchliche Höhepunkte des Jahres 2015 führen die Bischöfe einen Nationalen Eucharistischen Kongress und ein Katholisches Jugendtreffen auf. Das Jugendtreffen organisieren sie seit mittlerweile dreizehn Jahren, Vorbild ist der kirchliche Weltjugendtag. In Vietnam richtet jedes Jahr ein anderes Bistum das Jugendtreffen aus, das sich wachsenden Zuspruchs erfreut. (rv)

Amerika

Vereinigte Staaten
Die US-Bischofskonferenz fordert von der Regierung die Einstellung von Ausweisungsverfahren gegen illegale Zuwanderer aus Zentralamerika. In den vergangenen Monaten häuften sich die Fälle von Ausweisungen von Einwanderern aus jener Region. In einem Schreiben an den Leiter des „Department of Homeland Security“, Jeh Johnson, äußern sich die bischöfliche Kommission für Migranten und ein katholische Migratennetzwerk „sehr besorgt“ im Hinblick auf die bevorstehende Ausweisung von zentralamerikanischen Migranten, darunter Mütter und ihre Kinder. Die zuständigen Bischöfe erinnern in ihrem Schreiben daran, dass vor allem in den US-Bundesstaaten Georgia, Texas und North Carolina bisher 121 Migranten festgenommen wurden, denen eine Ausweisung bevorsteht. „Diese Aktionen verängstigen die Migranten und beeinträchtigen ihr Vertrauen in die Sicherheitskräfte“, heißt es in dem Brief. (fides)
US-Präsident Barack Obama hat in seiner letzten Rede zur Lage der Nation Papst Franziskus zitiert. „Seine Heiligkeit Papst Franziskus hat dieser Versammlung von dieser Stelle aus, an der ich jetzt stehe, gesagt, Hass und Gewalt von Tyrannen und Mördern nachzuahmen sei der beste Weg, deren Platz einzunehmen“, referierte Obama am Dienstag vor dem US-Kongress in Washington. Franziskus hatte als erster Papst 2015 vor dem Abgeordnetenhaus gesprochen und eine starke politische Botschaft nach Versöhnung bekräftigt. „Wenn Politiker Muslime beleidigen oder Mitbürger, wenn eine Moschee verwüstet oder ein Kind mit Schimpfwörtern belegt wird, macht uns das nicht stärker, es ist einfach falsch“, legte Obama nach. Er bezog sich damit offenbar auf den republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump. Der Kongress wird von einer republikanischen Mehrheit dominiert, die den demokratischen Präsidenten bei etlichen Gesetzesvorhaben aushebelt. (rv)

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Die Quellen unserer Nachrichtensendung sind u.a. die Agenturen Kna, Kathpress, Ansa, Efe, Afp, Kath.ch, Reuters, Ap, Adnkronos, Upi, Cns, Ucanews, Misna, Kirche in Not, Osservatore Romano, – die Vatikanzeitung in deutscher Sprache, sowie vatikaninterne Quellen. Der Newsletter ist nur zur persönlichen Information bestimmt. Grundlage für Zitate oder Übernahmen aus unserem Programm kann nicht unser Internetauftritt oder der Newsletter, sondern nur unser Radio-Programm sein. Die jeweils aktuelle Nachrichten- oder Magazinsendung von Radio Vatikan können Sie u.a. auf unserer Internetseite hören

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UNSERE LIVE-ÜBERTRAGUNGEN:

Sonntag, 17. Januar, ab 16 Uhr: Besuch von Papst Franziskus in der Großen Synagoge von Rom

Montag, 25. Januar, ab 17.25 Uhr: Vesper von Papst Franziskus in St. Paul vor den Mauern als Abschluss der Gebetswoche für die Einheit der Christen

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Nachrichtenarchiv von Radio Vatikan

Radio Vatikan sendet täglich:

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20.20 Uhr „Magazin“

6.20 Uhr Wiederholung des „Magazins“ vom Vortag

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