RADIO VATIKAN - OFFIZIELLE WEBSEITE - Online-News 29.10.2017

Tagesmeldungen vom 29.10.2017

- Papst: „Ohne Liebe ist alles nichts wert“ -
- Kardinal Marx für neuen Europäischen Konvent -
- Korea: Christen in Nord und Süd wollen Frieden -
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Verantwortlich: P. Bernd Hagenkord SJ / Stefan von Kempis
Redaktion: Stefan von Kempis
Redaktionsschluss 16.00 Uhr
Die folgenden Texte basieren auf unserer
Nachrichtensendung „Treffpunkt Weltkirche“ täglich um 16 Uhr
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AUS DEM VATIKAN:

Angelus: „Ohne Liebe ist alles nichts wert“
„Ohne die Liebe bleiben das Leben wie der Glaube steril.“ Das sagte Papst Franziskus bei seinem Angelusgebet.Du kannst so viel Gutes tun, wie du willst: Ohne die Liebe ist das alles nichts wert.“ (rv)
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Kardinal Marx schlägt auf Kongress im Vatikan neuen Europäischen Konvent vor
Kardinal Reinhard Marx hat die Einberufung eines neuen Europäischen Konvents vorgeschlagen, um die europäische Idee wieder mit Leben zu füllen. Der Konvent solle „die großen Fragen der Einigung offen beraten“, sagte Marx auf einem Kongress im Vatikan. (rv)
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Vorschau: Der Papst an Allerheiligen
Am Mittwoch spricht Franziskus zum Hochfest Allerheiligen das Angelus-Gebet auf dem Petersplatz. Am Donnerstag besucht er zu Allerseelen den US-Soldatenfriedhof im italienischen Städtchen Nettuno. (rv)
Hier die ausführliche Wochenvorschau

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AUS DER WELTKIRCHE:

Korea-Experte: Christen in Nord und Süd wollen Frieden
Während Trump und Kim verbal aufrüsten, setzen die Christen in beiden Teilen Koreas auf Frieden und Dialog. Das berichtet Thomas Schirrmacher von der Weltweiten Evangelischen Allianz, eben zurück von einer Koreareise. Das Verhältnis zwischen Nord- und Südkorea sei zwar gespannt, doch relativ stabil. (rv)
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Ukraine: Neuer Vorschlag für die Kircheneinheit
Einen neuen Vorschlag zur Lösung der ukrainischen Kirchenkrise macht der emeritierte Grazer orthodoxe Theologe Grigorios Larentzakis. Ihm schwebt ein Zusammenschluss aller Christen byzantinischer Tradition (auch der unierten) zu einer unabhängigen - autokephalen – Kirche vor. (kap)
Hier der ausführliche Bericht

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DIE NACHRICHTEN:

Vatikan

Der emeritierte Papst Benedikt XVI. ist trotz eines Sturzes in der vergangenen Woche im Kloster Mater Ecclesiae, wo er im Vatikan wohnt, „gesund und voller Humor“. Das berichtet der Passauer Bischof Stefan Oster auf Facebook. Oster postete dort von einer „herzlichen Begegnung“ am vergangenen Donnerstag einige Fotos, die einen trotz angeschwollenem Auge lächelnden Benedikt zeigen. „Auch wenn Papst Benedikt nach einem Sturz vor einer Woche ein blaues Auge hat, so begegnete er uns gesund, blendend aufgelegt, voll Esprit…“ (kna)

Europa

Österreich
Die katholische und die evangelische Kirche schöpfen ihre gemeinsamen Möglichkeiten der Zusammenarbeit noch längst nicht aus: Das sagt der Liturgieprofessor Stefan Kopp in einem Interview. „Wir tun eigentlich gottesdienstlich längst nicht einmal das, was wir tun könnten, diskutieren aber stattdessen über viele Fragen, in denen wir noch nicht weiterkommen, wie etwa die volle Eucharistiegemeinschaft“, so Kopp. Der Weg zur gemeinsamen Eucharistiefeier könne vorerst über „ökumenisch niederschwelligere gottesdienstähnliche Initiativen“ führen.
(kap)
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Die Initiative „Pro Pope Francis“, die den Papst und dessen „Pastoralkultur“ der Barmherzigkeit gegen innerkirchliche Kritiker verteidigen will, findet weiterhin großen Zuspruch. Auf der Website www.pro-pope-francis.com haben sich mittlerweile knapp 30.000 Personen aus zahlreichen Ländern dem Offenen Brief mit ihrer Unterschrift angeschlossen. Das Schreiben komme aus der „Breite der Mitte“ einer für die Welt von heute „offenen Kirche“, schrieb der Wiener Theologe Paul Zulehner, einer der Initiatoren, in seinem Blog. (kap)
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Naher Osten

Eine für Sonntag geplante Abstimmung des Rechtsausschusses des israelischen Parlaments über die Ausweitung der Stadtgrenzen Jerusalems ist verschoben worden. Hintergrund ist offenbar die Sorge über mögliche internationale Kritik. Das sogenannte „Großjerusalem-Gesetz“ des Likud-Abgeordneten Joav Kisch sieht vor, 19 israelische Siedlungen im Westjordanland zu Untergemeinden der Stadt Jerusalem zu machen. Zu den innerisraelischen Kritikern des Entwurfs zählen die ultraorthodoxen Parteien Schas und Vereinigtes Torah-Judentum, die eine Schwächung der strengreligiösen Bevölkerung Jerusalems befürchten. (kna)

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