RADIO VATIKAN - OFFIZIELLE WEBSEITE - Online-News 8.8.2013

Tagesmeldungen vom 8.8.2013

- Papst weitet Finanzkontrolle im Vatikan aus -
- Italien: Kritik an Maltas Asylpolitik -
- Irak: Bischof gegen Waffenabkommen mit USA -
____________________________________
Verantwortlich: P. Bernd Hagenkord SJ / Stefan von Kempis
Redaktion: Mario Galgano
Redaktionsschluss 16.00 Uhr
Die folgenden Texte basieren auf unserer
Nachrichtensendung „Treffpunkt Weltkirche“ täglich um 16 Uhr

____________________________________

THEMEN DES TAGES:

Motu Proprio: Papst weitet Finanzkontrolle im Vatikan aus
Im Kampf gegen Geldwäsche und Terrorfinanzierung stärkt Papst Franziskus die zuständigen Behörden des Vatikan: In einem an diesem Donnerstag unterschriebenen und bekannt gegebenen Motu Proprio setzt er einige konkrete Maßnahmen um. Ziel dieses Rechtstextes ist es vor allem, das Bekenntnis des Vatikan im Einsatz gegen Geldwäsche zu bestätigen und dem konkrete und administrative Schritte folgen zu lassen. So erweitert der Papst die Anwendung bestehender Gesetze des Vatikans auf alle Behörden und alle Organisationen, die ihren Sitz im Vatikan haben. Zweitens stärkt der Papst die Aufsichts- und Regelungsfunktion der Finanzaufsichtsbehörde AIF (Autorità di Informazione Finanziaria). Der Papst nimmt eine Kritik und Empfehlung des Moneyval Komitees des Europarates auf und weitet die Befugnisse der AIF erheblich aus, sie ist nun eine allgemeine Finanzaufsicht und nicht mehr nur auf Geldwäsche und Terrorfinanzierung beschränkt. (rv)
Hier erfahren Sie mehr

Kardinal Koch: Katholiken können von Ostkirchen-Liturgie lernen
Die Liturgie hat eine entscheidende Rolle bei der ökumenischen Annäherung. Davon ist der vatikanische Ökumene-Verantwortliche, Kardinal Kurt Koch, überzeugt. Der Schweizer Kurienkardinal nimmt derzeit an dem Liturgie-Kongress in Würzburg teil. Bis Samstag treffen sich in der bayerischen Stadt über 300 Experten aus verschiedenen Konfessionen, um über die Bedeutung der Liturgie zu sprechen. Kardinal Koch fügte in seiner Rede beim Kongress an, dass der christliche Glaube nirgendwo so sehr in seinem Element sei wie im Gottesdienst. Koch sprach am Mittwoch. Der Kardinal riet den Katholiken, von den Kirchen des Ostens zu lernen. Dort werde die Liturgie nicht nur als Feier der Gemeinde, sondern auch als „kosmisches Geschehen“ verstanden. (kap)
Hier erfahren Sie mehr

Italien: Flüchtlingswerk kritisiert Maltas Haltung gegenüber Bootsflüchtlingen
Im Flüchtlingsdrama vor der Küste Maltas hat sich nach drei Tagen eine Lösung abgezeichnet. Italien erklärte sich am Mittwoch bereit, die 102 geretteten Bootsflüchtlinge aus Afrika aufzunehmen. Sie waren vor Malta gestrandet, unter ihnen vier Schwangere und ein Baby. Die Migranten aus Eritrea und Äthiopien waren am Sonntag von einem Öltanker von einem Boot aus Seenot gerettet worden. Valeria Carlini ist Pressesprecherin des Italienischen Hilfswerk für Flüchtlinge. Im Gespräch mit Radio Vatikan kritisiert sie die Haltung Maltas: „Für uns ist das, was Malta getan hat, eine sehr schlimme Sache.“ Dabei werfe das Geschehen vor Malta nicht nur ein Licht auf diese Insel, sondern auf ein Problem, das ganz Europa angehe. (rv)
Hier mehr in Text und Ton

Irak: „Gute Regierung“ statt Waffenabkommen mit USA
Der Irak braucht eine „gute Regierung“ und nicht ein weiteres Waffenabkommen mit den USA. Das sagt der ehemalige syrisch-katholische Erzbischof von Mossul, Basilios Georges Casmoussa, im Gespräch mit Radio Vatikan. Bei einer Serie von Anschlägen im Irak sind am Montag nach Angaben von Polizei und Rettungskräften mindestens 40 Menschen ums Leben gekommen. Deshalb hat die US-Regierung vorgeschlagen, ein neues Abkommen über Waffenlieferungen mit dem Irak abschließen zu wollen. Ziel sei es, so ein Sprecher in Washington, der Zivilbevölkerung Möglichkeiten anzubieten, um sich vor terroristischen Akten zu schützen. Das sieht der emeritierte Erzbischof von Mossul anders. „Eine Stabilisierung des Irak kann es nur dann geben, wenn es eine Regierung gibt, die neutral ist.“ (rv/sz-online)
Hier mehr in Text und Ton

____________________________________

UNSERE SOMMERSERIE:

Unterwegs mit Radio Vatikan: Kirche gegen Rechts
Im Hauptberuf ist Silke Maresch Integrationsberaterin für erwachsene Zuwanderer bei der Caritas in Pirna. In der Region wurde vor acht Jahren ursprünglich von evangelischen Christen als Antwort auf Neonazi-Aufmärsche zum 13. Februar – im Gedenken an die Bombardierung Dresdens – die Initiative Kirche für Demokratie und gegen Rechtsextremismus gegründet. Vor fünf Jahren ging Silke Maresch auch im Auftrag der katholischen Kirche an Bord dieser ökumenischen Initiative. (rv)
Hier zum Nachhören

____________________________________

DIE NACHRICHTEN:

Vatikan

Papst Franziskus trauert um die Toten der Gasexplosion in Argentinien. Die Botschaft, die das vatikanische Staatssekretariat verschickt hat, wurde in der Stadt Rosario bei der Messe zum Fest des heiligen Cayetano verlesen. In der Stadt kamen am Dienstag bei einem Gasunfall in einem zehnstöckigen Haus mindestens 12 Menschen ums Leben. Über 60 Personen wurden verletzt. 16 Menschen werden vermisst. Das dicht besiedelte Rosario ist mit 1,3 Millionen Einwohnern die drittgrößte Stadt Argentiniens. Sie liegt 300 Kilometer nördlich von Buenos Aires. (rv)
Papst Franziskus hat die argentinische Spendenkampagne „Más por Menos“ begrüßt. Er unterstütze diese Initiative, so eine Botschaft des Papstes, die von Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone unterzeichnet wurde. Am kommenden 8. September findet die Spendenaktion in dem südamerikanischen Land statt. Franziskus lade alle Argentinier ein, „eine christliche Tat zu vollbringen, die im Glauben an Gott fest geankert ist“. Denn Gott selber sei für alle durch seine Großzügigkeit ein Vorbild, so Franziskus. Die Kampagne „Más por Menos“ – auf Deutsch: „Plus mal Minus“ – ist die kirchliche Kollekte für die nationale Caritas. Im vergangenen Jahr wurden knapp 2,9 Millionen US-Dollar gesammelt. (rv)

Vatikan/Brasilien
Der Vatikan hat eine Aufstellung jener Gegenstände bekannt gegeben, die Papst Franziskus während seiner Brasilienreise zugeflogen sind. Wie der US-amerikanische katholische Pressedienst CNS am Mittwoch meldete, fanden sich im Fond des offenen Geländewagens laut dem päpstlichen Reisemarschall Alberto Gasbarri „T-Shirts, Hüte, Schals, Bälle, Blumen, Kopfbinden, Fotos, Briefe, Zeichnungen, Rosenkränze und sogar ein Bischofsring“. Vatikansprecher Federico Lombardi kommentierte letzteren Fund als „ziemlich substanziell“. Es sei nicht klar, ob der Ring von einem Pilger als Geschenk gedacht war oder von einem der anwesenden Bischöfe stamme. Die dem Papst zugeworfenen Geschenke wurden laut Lombardi teils in der Erzdiözese Rio de Janeiro als „Souvenirs des Papstbesuchs“ hinterlassen, teils in den Vatikan mitgebracht. Die meisten Kleidungsstücke wurden von der vatikanischen Caritas allerdings an Bedürftige verteilt, während einige Objekte nach ihrer Katalogisierung in den vatikanischen Museen landeten. (cns/kna)

Europa

Deutschland
Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Alois Glück, dankt dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Anlässlich des 75. Geburtstages des Freiburger Erzbischofs am Freitag betonte Glück, dass Zollitsch die katholische Kirche in einer schwierigen Zeit „mutig, beharrlich und mit zusammenführender Kraft“ führe. „Unsere Zusammenarbeit ist geprägt von Offenheit, Partnerschaftlichkeit und gegenseitiger Wertschätzung“, sagte Glück. Erzbischof Zollitsch wisse den eigenständigen Beitrag der Laien und die Arbeit der Verbände und Gemeinschaften in der katholischen Kirche zu schätzen. Präsident Glück wird bei der Geburtstagsfeier des Erzbischofs in Freiburg die Glückwünsche und den Dank der Laien überbringen. (pm)
Die Sternsinger haben in diesem Jahr knapp 44 Millionen gesammelt. Das berichtet das Magazin „Focus“ (Online) an diesem Donnerstag. Mit dem Geld will das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ Projekte und Hilfsprogramme für notleidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützen. Die Aktion Dreikönigssingen ist den Angaben zufolge die weltweit größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder. (pm)
Doping ist „eine strukturelle Sünde“, so der Leiter des bischöflichen Arbeitskreises „Kirche und Sport“ gegenüber dem Portal katholisch.de. Thomas Nonte äußerte sich zu dem am Montag veröffentlichten Bericht des deutschen Bundesinstituts für Sportwissenschaft, demzufolge Doping auch in Westdeutschland jahrzehntelang weit verbreitet und sogar vom Staat geduldet war. Das große Ausmaß von Doping in manchen Sportarten sei nicht nur eine Verfehlung des einzelnen Athleten, fügte Nonte an. „Demütig“ müssten nun jene, die zuvor hochnäsig über den Sport in der DDR geredet hätten, die Ergebnisse anerkennen, so der Sportpriester, der sich selbst „überrascht“ und „erschüttert“ zeigte. (katholisch.de/kna)

Russland
Die russische Öffentlichkeit hat sich erschüttert über die Ermordung des 75-jährigen russisch-orthodoxen Priesters Pawel Adelgeim, eines scharfen Kritikers des aktuellen Kurses von Staat und Kirche, gezeigt. Der Priester war am Montagabend von einem 27-jährigen Studenten in Pskow erstochen worden. Patriarch Kyrill I. betonte seine Trauer über die Ermordung Adelgeims, der „ein Opfer seiner pastoralen Pflicht“ geworden sei, berichtete die ökumenische Stiftung „Pro Oriente“ am Donnerstag. Im Vorjahr war Adelgeim durch seinen Ruf nach Milde für die „Pussy Riot“-Punkerinnen aufgefallen. In einem Interview meinte der Priester, es zeichne sich eine Konfrontation zwischen der russisch-orthodoxen Kirche und der Zivilgesellschaft ab. (kap)

Afrika

Mali
Die Bischöfe hoffen, dass die Stichwahl um das Präsidentenamt am kommenden Sonntag „frei, fair und ruhig“ verläuft. In der ersten Runde der Wahl am 28. Juli hatte Ibrahim Boubacar Keita, Kandidat für das Parteienbündnis RPM, 39,2 Prozent der Stimmen erhalten und damit knapp die absolute Mehrheit verfehlt. Am Sonntag tritt er in der Stichwahl gegen Soumaila Cissé von der Union für die Republik und Demokratie an. Nach Angaben der katholischen Nachrichtenagentur äußerten die Bischöfe von Mali, dass es nach den Konflikten der zurückliegenden Monate darauf ankomme, dass das westafrikanische Land rasch eine demokratisch legitimierte und handlungsfähige Regierung erhalte. 95 Prozent der knapp 14 Millionen Einwohner Malis sind Muslime. (kna/reuters)

Naher Osten

Libanon
Das Zedernland befindet sich nach Einschätzung der maronitischen Bischöfe in einer „gefährlichen Situation“. Die Kirchenleiter verwiesen bei ihrem Treffen unter Vorsitz von Patriarch Bechara Rai am Mittwoch laut der libanesischen Zeitung „Daily Star“ (Onlineausgabe) auf die hohe Zahl syrischer Schutzsuchender im Land. Solidarität mit ihnen sei humanitäre Pflicht; die Regierung vernachlässige aber die Organisation der Flüchtlingsmassen und setze die nationale Sicherheit aufs Spiel, warnten die Bischöfe laut der deutschen katholischen Nachrichtenagentur KNA. Zugleich verurteilte der Bischofsrat Angriffe auf das libanesische Militär und rief nach der Bildung einer neuen Regierung, die wieder Stabilität herstellen müsse. Nötig sei ein landesweiter Dialog „in einem Geist der Offenheit, Versöhnung und nationaler wie historischer Verantwortung“, so die Bischöfe. (kap/kna)

Asien

Indonesien
Der Erzbischof von Jakarta, Ignatius Suharyo Hardjoatmodjo, hat mehr Sicherheitsvorkehrungen für kirchliche Einrichtungen gefordert. Der Erzbischof reagiert auf die jüngsten Anschläge gegen katholische Institutionen. Unbekannte warfen in den vergangenen Tagen zwei Brandsätze auf eine katholische Schule, berichtete die asiatische Nachrichtenagentur Ucanews. Die Täter hätten den Angaben zufolge am Dienstagabend (Ortszeit) zwei benzingefüllte Flaschen auf die Schule in Tebet im Süden Jakartas geworfen, ohne jedoch Schaden anzurichten. Nicht nur christliche Einrichtungen seien gefährdet, so der Erzbischof von Jakarta. So wurde auch ein Anschlag in einem buddhistischen Tempel in Westjakarta verübt. Der Fall ereignete sich am Sonntag im Tempel Vihara Ekayana. Drei Menschen wurden dabei verletzt. (ucan)

Amerika

Argentinien
Der Erzbischof von Buenos Aires, Mario Poli, hat die Darstellung von Papst Franziskus im argentinischen Wahlkampf kritisiert. Auf einem Wahlplakat der Regierungspartei „Frente para la Victoria“ ist Papst Franziskus mit dem Spitzenkandidat Martin Isaurralde und Staatspräsidentin Christina Fernandez de Kirchner zu sehen. Erzbischof Poli betonte, dass Papst-Fotos in Argentinien omnipräsent seien. „Der Papst würde nicht wollen, dass sein Bild auf einem Plakat endet, sondern dass seine Botschaften gehört werden“, so Poli nach Angaben der argentinischen Zeitung „Perfil“ am Donnerstag. (kap)

____________________________________

Die Quellen unserer Nachrichtensendung sind u.a. die Agenturen Kna, Kathpress, Ansa, Efe, Afp, Kipa, Reuters, Ap, Adnkronos, Upi, Cns, Ucanews, Misna, Kirche in Not, Osservatore Romano, – die Vatikanzeitung in deutscher Sprache, sowie vatikaninterne Quellen. Der Newsletter ist nur zur persönlichen Information bestimmt. Grundlage für Zitate oder Übernahmen aus unserem Programm kann nicht unser Internetauftritt oder der Newsletter, sondern nur unser Radio-Programm sein. Die jeweils aktuelle Nachrichten- oder Magazinsendung von Radio Vatikan können Sie u.a. auf unserer Internetseite hören.
____________________________________

Programmvorschau:

Heute Abend, 08.08.2013: Kreuz des Südens
Themen u.a.: Elfenbeinküste: Wie geht es dem Frieden? / Simbabwe: Enttäuschung nach Wahlen / Irak: „Gute“ Regierung statt Waffenabkommen mit USA / Flüchtlingsdrama auf dem Mittelmeer

 

Freitag Abend, 09.08.2013: Prisma-Magazin

 

Samstag Abend, 10.08.2013: Unsere Woche - Mit der Betrachtung zum Sonntag

Sonntag Abend, 11.08.2013: Menschen in der Zeit – von Aldo Parmeggiani
Herta Müller

__________________________________________

Nachrichtenarchiv von Radio Vatikan

Radio Vatikan sendet täglich:16.00 h „Treffpunkt Weltkirche“

20.20 Uhr „Magazin“

6.20 Uhr Wiederholung des „Magazins“ vom Vortag

Radio Vatikan ist außerdem zu hören bei:

· Radio Horeb um 16.00 und 18.00 Uhr, über ASTRA 1A - Tonunterträger von Pro7 (Frequenz 7.38 MHz - analog) und ZDF (7.56 MHz - digital). Im Kabel u.a.: München 89,6 / Augsburg 106,45 / Regensburg 101,8 / Rosenheim 101,5 / Kempten 103,6 / Luxemburg 100,5.
· Domradio Köln über Kabel im Erzbistum Köln und Satellit zwischen 18.00 Uhr und 20.00 Uhr.
· Radio Gloria über Kabel in der Schweiz und Satellit.
·
World-Radio-Network um 8.15, 9.30, 16.00, 19.00 und 0.45 Uhr MESZ, Tonunterträger von MTV-deutsch, (Frequenz 7.38 MHz).
· Radio Stephansdom um 19.40 Uhr, in Wien auf UKW 107,3 kHz, sowie im Kabel über 87,7 oder 105,0 MHz
· Radio Grüne Welle um 6.30, 10.00 und 16.00 Uhr, in Südtirol auf UKW 103,0 (Bozen) und 97,8 (Brixen)
· Radio Maria Österreich um 16.00 und 18.00 Uhr im Großraum Innsbruck auf UKW 104.8 und im Mostviertel/NÖ auf UKW 104.7. Im Kabel u.a. Telekabel Wien 102.7 MHz
· Radio Maria Schweiz um 16.00 und 18.00 Uhr kann in weiten Teilen der Deutschschweiz direkt aus der Luft empfangen werden

Im Internet:

Die deutschsprachigen Sendungen sind hier online live und auf Abruf zu hören

Weitere Informationen hier

Unseren aktuellen Programmflyer können Sie anfordern bei:
Ulrich Knop, Im Hafer 2, D-71636 Ludwigsburg, Tel./Fax: 0049 (0) 7141 - 43212, Email: programm@radiovatikan.de
oder hier zum downloaden

Post: Radio Vatikan - sezione tedesca, I-00120 Città del Vaticano
Fax: 0039 - 06 - 6988 3844
e-Mail: deutsch@vatiradio.va