RADIO VATIKAN - OFFIZIELLE WEBSEITE - Online-News 7.12.2013

Tagesmeldungen vom 7.12.2013

- Wegwerfkultur hat „falsches Modell vom Menschen“ -
- Franziskus: Internet muss zu Begegnungen führen -
- Vatikan lobt „historisches“ WTO-Abkommen -
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Verantwortlich: P. Bernd Hagenkord SJ / Stefan von Kempis
Redaktion: Stefan von Kempis
Redaktionsschluss 16.00 Uhr
Die folgenden Texte basieren auf unserer
Nachrichtensendung „Treffpunkt Weltkirche“ täglich um 16 Uhr

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THEMEN DES TAGES:

Papst wendet sich gegen „falsches Modell vom Menschen“
Papst Franziskus hat sich am Samstag erneut besorgt über eine heute herrschende „Wegwerfkultur“ geäußert. Ihre Opfer seien „die schwächsten und verletzlichsten Menschen: die Ungeborenen, die Armen, die Alten und Kranken, die Behinderten“, warnte der Papst bei einer Audienz für eine Delegation des römischen Institutes „Dignitatis humanae“, das sich dem Schutz der Menschenrechte und der Verbreitung der katholischen Soziallehre verschrieben hat. Dieses „falsche Modell vom Menschen und von der Gesellschaft“ setzte einen „praktischen Atheismus“ ins Werk, führte Franziskus aus: „Wir brauchen eine Sensibilisierung und Ausbildung der gläubigen Laien, vor allem der in der Politik Engagierten, damit sie im Einklang mit Evangelium und Soziallehre handeln und auch mit denen zusammenarbeiten, die zwar nicht den Glauben teilen, aber doch ein ähnliches Bild vom Menschen und von der Gesellschaft.“ Es gebe „nicht wenige Nichtchristen und Nichtglaubende“, die überzeugt seien, „dass die menschliche Person immer ein Ziel in sich sein muss und nie ein Mittel zu etwas“, so der Papst. (rv)
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Franziskus: Internet muss zu Begegnungen führen
Mit dem Konzil ist „die Stunde der Laien angebrochen“: Das sagte Papst Franziskus an diesem Samstag mit einem Zitat seines Vorgängers Johannes Paul vor der Vollversammlung seines Laienrates, der in dieser Woche zum Thema Internet getagt hatte. Bei den Chancen und Gefahren des Internets gelte es „heute alles genau abzuwägen“, so Franziskus. Die wichtigste Chance, die das digitale Zeitalter den Christen biete, seien die neuen Möglichkeiten der Verkündigung des Evangeliums, so Papst Franziskus weiter. Es sei jedoch „nicht genug, technologische Kompetenz zu entwickeln“. Stattdessen gehe es „um die Begegnung mit reellen Männern und Frauen, die oft verletzt oder verloren sind, um ihnen die wahren Gründe der Hoffnung anzubieten“, betonte der Papst. (rv)
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Vatikan lobt „historisches“ WTO-Abkommen zum Welthandel
Historischer Durchbruch bei der Welthandelsorganisation WTO: Auf der Insel Bali schlossen die fast 160 stimmberechtigten Nationen, die zur WTO gehören, das erste große Abkommen seit zwanzig Jahren, das den Welthandel liberalisiert, der Landwirtschaft in vielen Teilen der Welt hilft und die Nahrungsmittelsicherheit stärkt. Für die WTO ist es – nach langen und zähen Verhandlungen – das erste Abkommen überhaupt seit ihrer Gründung 1995. Für den Vatikan hat Erzbischof Silvano Tomasi, Ständiger Vatikanbeobachter bei der UNO, am Gipfel auf Bali teilgenommen. „Wir können dieses Abkommen wirklich historisch nennen“, sagte er gegenüber Radio Vatikan. Zum ersten Mal sei „eine Reihe von Maßnahmen vereinbart“ worden, „die wirklich die Straße freimachen zur internationalen Solidarität“, so der Vatikanvertreter. (rv)
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Niederlande: „Weniger Gläubige, doch mehr Einheit“
„Wir sind realistisch und nicht pessimistisch: Die Kirche bei uns wird künftig weniger Gläubige haben, dafür wird die Einheit untereinander wichtiger.“ Das sagt der niederländische Kardinal Willem Jacobus Eijk über die Lage der katholischen Kirche in seinem Land. Radio Vatikan hat mit dem Utrechter Kardinal und Vorsitzenden der Bischofskonferenz am Rande des Ad-Limina-Besuches der niederländischen Bischöfe in dieser Woche gesprochen. Der Papst hatte die Bischöfe aufgerufen, bei der Aufarbeitung von Missbrauchsfällen weiter voranzugehen und die Opfer in ihrem Schmerz zu unterstützen. Weiter hatte er die Kirche des Landes ermutigt, sich bei Themen wie Familie, Ehe und Lebensschutz weiter in die öffentliche Debatte einzumischen. (rv)
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NÄCHSTE LIVE-ÜBERTRAGUNG:

Zum Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria
Radio Vatikan überträgt am Sonntag, dem 8. Dezember, von 15.45 Uhr bis 17.15 Uhr live und mit deutschem Kommentar das Gebet des Papstes an der Mariensäule auf der Piazza di Spagna in Rom. Anlass ist das Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria. Unser Kommentator ist P. Bernd Hagenkord SJ. Die Übertragung können Sie auf unserem Vatikan-Player mitverfolgen. (rv)
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UNSERE BUCHEMPFEHLUNG:

Diplomat im Habit des Vatikan-Journalisten: Edmund Raitz von Frentz
Vaticanista, Vatikanberichterstatter, ist kein Beruf, der erst mit den „Vati-Leaks“ entstanden ist, dem Dokumentendiebstahl vom Schreibtisch des Papstes im letzten Jahr. Vatikanberichterstatter gibt es, seit es kirchennahe Medien gibt. Edmund Raitz von Frentz (1887-1964) war ein deutscher Journalist, der zwischen 1924 und 1964 in Rom wirkte und für katholische Blätter in Deutschland schrieb. Diese 40 Jahre decken die spannungsreichste Zeit Europas im vergangenen Jahrhundert ab: Faschismus, Nationalsozialismus, Krieg. Raitz von Frentz schrieb also in teils sehr schwierigen Zeiten über Papst und Kirchenpolitik. Der Historiker Andreas Burtscheidt stellt den Diplomaten und Journalisten in einem Buch vor, das im Verlag Ferdinand Schöningh erschien. Gudrun Sailer hat mit dem Autor gesprochen. (rv)
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DIE NACHRICHTEN:

Vatikan

Die Kirche „sieht in den Kranken eine besondere Anwesenheit des leidenden Christus“. Das schreibt Papst Franziskus in einer Botschaft an Kranke, die an diesem Samstag vom Vatikan veröffentlicht wurde. Wer sich großherzig um seinen kranken und gebrechlichen Nächsten kümmere, leiste einen wesentlichen Beitrag für das Kommen des Gottesreichs. Der Papst ermunterte zu einer liebevollen Pflege von kranken und gebrechlichen Menschen; dadurch gelangten „die Hoffnung und das Lächeln Gottes in die Gegensätze der Welt“. Franziskus` Botschaft gilt dem Welttag der Kranken, den die Kirche jährlich am 11. Februar, dem Fest Unserer Lieben Frau von Lourdes, begeht. 2014 steht er unter dem Titel „Glaube und Liebe: So müssen auch wir für die Brüder das Leben hingeben“. (rv/ kna)

Europa

Österreich
Einen Monat nach Veröffentlichung des vatikanischen Fragebogens zu Familienthemen melden die österreichischen Diözesen ein hohes Interesse und starken Rücklauf. So sprechen die österreichischen Diözesen und Einrichtungen bereits zur „Halbzeit“ des Erhebungszeitraums von mehr als 17.000 vollständig oder zum Teil ausgefüllten Fragebögen. Besonders gefragt seien die eigens aufbereiteten Online-Fragebögen der Diözesen sowie der Katholischen Aktion und der Katholischen Jugend Wien. Der Anteil der Katholiken beträgt über 90 Prozent, rund 60 Prozent davon sind weder ehrenamtlich noch hauptamtlich in der Kirche tätig. Gesammelt werden die Antworten - ob elektronisch oder per Post - noch bis Ende Dezember. Im Anschluss werden sie in den Diözesen und Einrichtungen ausgewertet und schließlich von den österreichischen Bischöfen im Januar 2014 im Vatikan dem Generalsekretariat der Bischofssynode überreicht. (kap)

Schweiz
Der Bischof von Chur hat sich gegen den sogenannten „Genderismus“ gewandt. In einem Brief zum Tag der Menschenrechte ruft Vitus Huonder die Gläubigen auf, ihre gesellschaftlichen Rechte zum Schutz der in der „Schöpfungs- und Erlösungsordnung grundgelegten Würde des Menschen“ einzusetzen. Ausdrücklich warnt er vor einer Weltanschauung, die davon ausgeht, dass der Mensch sein Geschlecht und seine sexuelle Orientierung frei wählen könne. Der Genderismus, der mit einem solchermaßen „sozialen Geschlecht“ argumentiert, diene zur Durchsetzung des „vermeintlichen Rechtes“ gleichgeschlechtlicher Paare, zu heiraten und Kinder zu adoptieren, schreibt Huonder. Der Bischof wertet den Genderismus als Angriff auf Ehe und Familie „als die tragenden Strukturen unserer Gesellschaft“. Die Ehe setze die „verbindliche und dauerhafte Einheit“ von Mann und Frau voraus. Der Genderismus hingegen betrachte „jede sexuelle Praxis“ als gleichwertig mit der Heterosexualität, so Huonder. Alle Lebensformen sollten zur „Ehe und damit zu künstlichen Reproduktionsmethoden und zur Kinderadoption“ berechtigen. Dem Menschen werde auf diese Weise die „moralische Orientierung für den rechten Gebrauch seiner Freiheit“ genommen, die ihn zur Elternschaft befähige, so die Folgerung des Bischofs von Chur. (kipa)

Spanien
Ministerpräsident Mariano Rajoy will noch in diesem Jahr eine Reform des Abtreibungsgesetzes durchbringen. Rajoy sagte laut spanischen Medienberichten am Rand einer Veranstaltung am Freitag in Madrid, das Thema solle in einer der drei verbleibenden Sitzungen des Ministerrates bis zum 27. Dezember verhandelt werden. Der Vorsitzende des konservativen „Partido Popular“ hatte bei den Parlamentswahlen im November 2011 versprochen, die unter der Vorgängerregierung erfolgte Liberalisierung rückgängig zu machen. Die von José Luis Zapatero geführte sozialistische Regierung hatte 2010 eine Fristenlösung verabschiedet. Seitdem sind in Spanien Schwangerschaftsabbrüche bis zur 14. Woche straffrei. Bei gesundheitlichen Risiken für die Mutter oder schweren Fehlbildungen des Fötus sind Abtreibungen darüber hinaus bis zur 22. Woche erlaubt. Mädchen ab dem 16. Lebensjahr können ohne Einwilligung der Eltern abtreiben. Rajoy plant dagegen eine Indikationenregelung. (kna)

Russland
Ministerpräsident Dmitri Medwedew lehnt eine von Abgeordneten vorgeschlagene Erwähnung des orthodoxen Christentums in der Verfassung ab. Die Verfassung dürfe keine Religion begünstigen, sagte Medwedew am Freitag in einem Interview mehrerer russischer TV-Sender: „Unsere religiöse Überzeugung soll man nicht mit unserem Parteiausweis verknüpfen.“ Kirchennahe Abgeordnete der Regierungspartei „Geeintes Russland“ und der Mitte-Links-Partei „Gerechtes Russland“ hatten verlangt, die Orthodoxie in der Präambel der Verfassung künftig als „Grundlage der nationalen und kulturellen Identität“ zu bezeichnen. In einer vor wenigen Tagen veröffentlichten Umfrage sahen 44 Prozent der Russen das orthodoxe Christentum als Staatsreligion an. Eine knappe Mehrheit von 46 Prozent erklärte, es gebe keine offizielle staatliche Religion. (kna)

Naher Osten

Syrien
Die 13 entführten Ordensfrauen und drei Laien-Angestellte stehen angeblich vor ihrer Freilassung. Der katarische Fernsehsender „Al Jazeera“ veröffentlichte ein Video, das die am 2. Dezember Verschleppten zeigte. Darin wirken die orthodoxen Nonnen aus dem christlichen Dorf Maalula und ihre Mitarbeiter offenbar bei guter Gesundheit. Eine der Schwestern kündigte in der Videosequenz an, sie würden binnen zweier Tage wieder auf freien Fuß gesetzt. Eine islamistische Gruppe fordert nach libanesischen Zeitungsangaben die Freilassung von 1.000 Frauen aus syrischen Gefängnissen. Im Gegenzug würden dann die aus dem St.-Thekla-Kloster von Maalula Entführten wieder freigelassen. Ein Sprecher der Gruppe behauptete, ihre Forderungen seien durch den Vatikan der syrischen Regierung zugegangen. Der Heilige Stuhl habe mit der Gruppe verhandelt, damit die Entführten aus einem unterirdischen Raum in Maalula zum Haus eines Christen im nahegelegenen Dorf Jabrud gebracht würden. Eine Bestätigung aus dem Vatikan für diese Angaben gibt es nicht. (apic)

Asien

Pakistan
Das Scharia-Gericht des Landes hat verfügt, dass gegen Personen, die der Blasphemie für schuldig befunden wurden, zwingend die Todesstrafe zu verhängen ist. Damit akzeptierte es eine Petition von Juristen. Die Richter nannten eine Verfügung im pakistanischen Strafrecht ungültig, die bislang für Blasphemie lebenslange Haft vorsieht. Beobachter sprechen von einem weiteren Zeichen für die fortschreitende Islamisierung Pakistans. Der Blasphemieparagraph im pakistanischen Recht wird häufig gegen Christen eingesetzt. (asianews)

Amerika

Vereinigte Staaten
Die US-Bischofskonferenz beschwert sich bei der israelischen Regierung über die Zerstörung eines Hauses, das dem Lateinischen Patriarchat von Jerusalem gehörte. US-Bischof Richard Pates hat in dieser Angelegenheit an den israelischen Botschafter in Washington, Ron Dermer, geschrieben. Er forderte Israel auf, das Eigentum der christlichen Kirchen im Heiligen Land zu respektieren. Israelische Bulldozer hatten Ende Oktober unter Militärschutz das Haus einer christlichen Familie demoliert. Bischof Pates erinnert den Botschafter daran, dass sich die US-Bischöfe seit Jahrzehnten deutlich für die Anerkennung des Staates Israel und seine Sicherheit einsetzten. Umso mehr beunruhige es ihn, wie die israelischen Behörden mit kirchlichem Eigentum in Jerusalem umsprängen. (apic)

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Die Quellen unserer Nachrichtensendung sind u.a. die Agenturen Kna, Kathpress, Ansa, Efe, Afp, Kipa, Reuters, Ap, Adnkronos, Upi, Cns, Ucanews, Misna, Kirche in Not, Osservatore Romano, – die Vatikanzeitung in deutscher Sprache, sowie vatikaninterne Quellen. Der Newsletter ist nur zur persönlichen Information bestimmt. Grundlage für Zitate oder Übernahmen aus unserem Programm kann nicht unser Internetauftritt oder der Newsletter, sondern nur unser Radio-Programm sein. Die jeweils aktuelle Nachrichten- oder Magazinsendung von Radio Vatikan können Sie u.a. auf unserer Internetseite hören.
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Programmvorschau:

Heute Abend, 07.12.2013: Unsere Woche
Das päpstliche Lehrschreiben „Evangelii gaudium“ – wir stellen Auszüge vor / Kardinal Eijk von Utrecht zur Lage der Kirche in den Niederlanden

Sonntag Abend, 08.12.2013: Reden über Gott und Welt
Ein nicht-gläubiger Regisseur inszeniert in Köln „Die Genesis“

Montag Abend, 09.12.2013: Weltkirchen-Magazin

Heute Abend, 10.12.2013: Radioakademie (Teil 2)

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Nachrichtenarchiv von Radio Vatikan

Radio Vatikan sendet täglich:16.00 h „Treffpunkt Weltkirche“

20.20 Uhr „Magazin“

6.20 Uhr Wiederholung des „Magazins“ vom Vortag

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· Radio Horeb um 16.00 und 18.00 Uhr, über ASTRA 1A - Tonunterträger von Pro7 (Frequenz 7.38 MHz - analog) und ZDF (7.56 MHz - digital). Im Kabel u.a.: München 89,6 / Augsburg 106,45 / Regensburg 101,8 / Rosenheim 101,5 / Kempten 103,6 / Luxemburg 100,5.
· Domradio Köln über Kabel im Erzbistum Köln und Satellit zwischen 18.00 Uhr und 20.00 Uhr.
· Radio Gloria über Kabel in der Schweiz und Satellit.
·
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· Radio Stephansdom um 19.40 Uhr, in Wien auf UKW 107,3 kHz, sowie im Kabel über 87,7 oder 105,0 MHz
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· Radio Maria Österreich um 16.00 und 18.00 Uhr im Großraum Innsbruck auf UKW 104.8 und im Mostviertel/NÖ auf UKW 104.7. Im Kabel u.a. Telekabel Wien 102.7 MHz
· Radio Maria Schweiz um 16.00 und 18.00 Uhr kann in weiten Teilen der Deutschschweiz direkt aus der Luft empfangen werden

Im Internet:

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