RADIO VATIKAN - OFFIZIELLE WEBSEITE - Online-News 1.7.2013

Tagesmeldungen vom 1.7.2013

- Papstbesuch auf Lampedusa angekündigt -
- Ägypten: Ein Land vor dem Kollaps -
- Die erste Enzyklika Franziskus erscheint Freitag -
____________________________________
Verantwortlich: P. Bernd Hagenkord SJ / Stefan von Kempis
Redaktion: Anne Preckel
Redaktionsschluss 16.00 Uhr
Die folgenden Texte basieren auf unserer
Nachrichtensendung „Treffpunkt Weltkirche“ täglich um 16 Uhr

____________________________________

THEMEN DES TAGES:

Vatikan/Italien: Papstbesuch auf Lampedusa angekündigt
Papst Franziskus besucht am kommenden Montag, den 8. Juli, die italienische Insel Lampedusa. Das gab der vatikanische Pressesaal eine Woche vor der Italienreise bekannt. Laut Vatikanangaben will der Papst auf Lampedusa mit Immigranten und der Bevölkerung zusammentreffen. Die jüngste Überfahrt afrikanischer Flüchtlinge, „Vorfall einer ganzen Reihe ähnlicher Tragödien“, habe den Papst „tief berührt“, heißt es in der Vatikannote. Franziskus wolle auf Lampedusa für die Flüchtlinge beten, die auf dem Mittelmeer ihr Leben ließen. Die Reise sei zugleich ein Appell an die Verantwortlichen, für diese Menschen „in extremster Not“ zu sorgen. Der Besuch solle in „möglichst diskreter Form“ erfolgen. Neben den Flüchtlingen wolle Franziskus auch die Bewohner der Insel ermutigen. (rv/kna)
Hier mehr in Text und Ton

Ägypten: Das Land steht vor dem Kollaps
In Kairo haben gewaltbereite Demonstranten den Hauptsitz der Regierungspartei der Muslimbrüder angegriffen. Das Gebäude ging laut Medienangaben in Flammen auf, Augenzeugenberichten zufolge waren zu diesem Zeitpunkt jedoch keine Menschen mehr in dem Gebäude. Vertreter der friedlichen Protestbewegung „Tamarod“ stellten Präsident Mohammed Mursi unterdessen ein Ultimatum, am Dienstag bis 17.00 Uhr Ortszeit zurückzutreten. Die Bewegung drohte mit zivilem Ungehorsam, sollte Mursi nicht einlenken. Die „Tamarod“-Bewegung, die sich keiner Oppositionsgruppe zuordnen will, aber von diesen unterstützt wird, erhielt seit Mai 2013 laut eigenen Angaben Unterschriften von 22 Millionen ägyptischen Bürgern. „Tamarod“, was übersetzt „Rebellion“ oder „rebelliere“ heißt, fordert vorgezogene Präsidentschaftswahlen. Doch Mursi will davon bislang nichts wissen und beruft sich auf seine demokratische Wahl zum Präsidenten. Jesuitenpater Samir Khalil Samir ist Berater des Vatikan in Islamfragen und stammt selbst aus Ägypten. Im Gespräch mit Radio Vatikan sagt Samir, er könne nur hoffen, dass Mursi sich angesichts des Ultimatums einsichtig zeige. (rv/afp/adnkronos/misereor)
Hier mehr in Text und Ton

Brasilien: Kritik der Demonstranten richtet sich nicht gegen Weltjugendtag
Der Confederations-Cup in Brasilien wurde von Demonstrationen mit Verletzten und Festnahmen begleitet – jetzt ist das Fußballturnier vorbei, doch das nächste Großereignis im Land steht schon an: Der Weltjugendtag (WJT) in Rio, vom 23. bis zum 28. Juli. Der WJT stünde nicht im Fokus der Demonstranten, das sagte gegenüber Radio Vatikan der Sekretär des für die Organisation verantwortlichen Päpstlichen Laienrates, Bischof Josef Clemens. Die bisherigen Proteste seien gegen die Verschwendung öffentlicher Gelder und gegen Korruption gerichtet, das träfe die Vorbereitung des Weltjugendtages nicht. Trotzdem werde das Thema der Proteste eine Rolle spielen, die sozialen Probleme des Landes könnten vor Ort nicht ignoriert werden. (rv)
Hier mehr in Text und Ton

____________________________________

AUS UNSEREM ABENDPROGRAMM:

Kroatien: „EU-Beitritt stellt positive Weichen“
Kroatien ist seit diesem Montag offizielles Mitgliedsland der Europäischen Union. Unter den Enthusiasmus mischen sich von Seiten der anderen EU-Länder zum Teil auch kritische Töne: So erinnerte die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel anlässlich des Schrittes etwa daran, dass Kroatien vor allem im Bereich der Rechtssicherheit und der Korruptionsbekämpfung noch „viele weitere Schritte“ machen müsse. Der Generalsekretär der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft (COMECE) wertet Kroatiens EU-Beitritt als Chance für die Kroaten. Pater Patrick Daly sagte im Interview mit Radio Vatikan, dass die Erfahrung der Wertschätzung durch die übrigen europäischen Länder eine positive Erfahrung wird und so zur Versöhnung in der gesamten Region beitragen kann. (rv/diverse)
Hier mehr in Text und Ton

Kroatien: „Noch nicht offen genug fürs neue Europa“
Die Mehrheit der kroatischen Bevölkerung sehe den aktuellen Beitritt des Landes zu EU nach den langen Jahren des Wartens nun eher nüchtern – das sagt Alojz Ivanisevic im Interview mit Radio Vatikan. Der gebürtige Kroate ist Professor für Osteuropäische Geschichte an der Uni Wien und erzählt über die Stimmung im Land und über die größten Herausforderungen für die Zukunft. Ivanisevic sieht Kroatien noch lange nicht im Schoß der Europäischen Union angekommen. Auch er benennt als „größte Baustellen“ des neuen Beitrittslandes die Korruption und die schwächelnde Wirtschaft. Innerhalb der kroatischen Gesellschaft sieht er zudem eine starke Polarisierung – einige nationalistische Kräfte seien noch nicht bereit, sich einer gemeinsamen Zukunft in Europa zu öffnen. (rv)
Hier mehr in Text und Ton

____________________________________

DIE NACHRICHTEN:

Vatikan

Die erste Enzyklika von Papst Franziskus wird am kommenden Freitag veröffentlicht. Sie trägt nach ihren lateinischen Anfangsworten den Titel „Lumen fidei“ – Licht des Glaubens. Das gab der Vatikan am Montag bekannt. Das Lehrschreiben wird im Vatikan bei einer Pressekonferenz von den Präfekten der Bischofskongregation und der Glaubenskongregation, Kardinal Marc Ouellet und Erzbischof Gerhard Ludwig Mülller, sowie vom Präsidenten des Neuevangelisierungs-Rates Rino Fisichella ab 11.00 Uhr vorgestellt. (rv)
Im kommenden August finden keine Generalaudienzen auf dem Petersplatz statt. Das hat der Vatikan an diesem Montag bekanntgegeben. Die Generalaudienzen starten ab Mittwoch, dem 4. September, wieder regulär, heißt es weiter. Die sonntäglichen Angelusgebete des Papstes finden im August im Vatikan statt; Ausnahme ist der 15. August: An diesem Sonntag betet Franziskus den Angelus in der päpstlichen Sommerresidenz Castelgandolfo. (rv)
Der Schweizer Kurienkardinal Kurt Koch hat am Montag mit Papst Franziskus über die ökumenische Arbeit des Vatikans und der katholischen Kirche gesprochen. Es war das erste Grundsatzgespräch, das der neue Papst mit dem Präsidenten des Einheitsrates über dessen Zuständigkeitsbereich führte. Dabei dürfte es auch um die religiösen Beziehungen zum Judentum gegangen sein. (kipa)

Europa

Österreich
Benno Elbs, neuer Bischof der Diözese Feldkirch, hat am Sonntag die Bischofsweihe erhalten. Der Salzburger Erzbischof Alois Kothgasser nahm die Weihe im Feldkircher Dom vor. Rund 20 Bischöfe aus dem In- und Ausland legten Elbs nach Kothgasser die Hände zur Weihe auf, unter anderen der Wiener Kardinal Christoph Schönborn und der päpstliche Nuntius Erzbischof Peter Zurbriggen. Elbs, zuvor Generalvikar und Diözesanadministrator, ist der vierte Bischof der noch jungen Diözese im österreichischen Bundesland Vorarlberg. Elbs ist auch ausgebildeter und praktizierender Psychotherapeut. Feldkirch ist die jüngste Diözese Österreichs; sie wurde im Dezember 1968 errichtet und zählt derzeit rund 250.000 Katholiken – das sind zwei Drittel der Gesamtbevölkerung Vorarlbergs. (kna)

Schweiz/Vatikan
Drei Schweizer Bischöfe haben an diesem Montag in Rom mit dem Präfekten der römischen Glaubenskongregation, Erzbischof Gerhard Müller, über die so genannte Pfarrei-Initiative gesprochen. Wie die Schweizer Bischofskonferenz im Vorhinein mitteilte, handelt es sich um die Bischöfe von Basel, Chur und St. Gallen, Felix Gmür, Vitus Huonder und Markus Büchel. Das Gespräch sei bereits länger geplant und wegen der zwischenzeitlichen Papstwahl bereits einmal verschoben worden. Es habe Einigkeit bestanden, „dass die Lehre der Kirche, wie sie vor allem in den Dokumenten des Zweiten Vatikanischen Konzils zusammengefasst ist, die verbindliche Grundlage für die Lösung der entstandenen Fragen bildet“, heißt es in einer anschließenden, gemeinsamen Pressemitteilung. Weitergehende Informationen würden nicht kommuniziert, teilten die Bistümer am Montag mit. (kipa)

Italien
Der wegen Verdachts auf Korruption verhaftete Geistliche Nunzio Scarano, bislang Rechnungsprüfer bei der vatikanischen Güterverwaltung APSA, hat bei der ersten Vernehmung durch den Haftrichter die Anklage zurückgewiesen. Während der dreistündigen Befragung am Montagmorgen im römischen Regina-Coeli-Gefängnis hätten seine Verteidiger für ihren Mandanten den Antrag auf Hausarrest in einem Pfarrhaus gestellt, melden italienische Medien. Über diesen Antrag müsse Richterin Barbara Callari bis Dienstag entscheiden. Scarano war am Freitag wegen des Verdachts festgenommen worden, an einer - letztlich gescheiterten - Überführung von umgerechnet 25 Millionen Franken Bargeld in einem Privatjet aus der Schweiz am Fiskus vorbei nach Italien beteiligt gewesen zu sein. (kipa)

Polen
Mit einer Hoffnungsbotschaft endete das 41. Treffen der Generalsekretäre der Bischofskonferenzen Europas: „Sei gewiss! Das Evangelium der Hoffnung bereitet keine Enttäuschungen!“ Papst Johannes Paul II. hatte diese Zusage in dem apostolischen Schreiben „Ecclesia in Europa“ vor zehn Jahren formuliert. Vom 27. bis zum 30. Juni tagten die Generalsekretäre auf Einladung des Präsidenten der Polnischen Bischofskonferenz Józef Michalik in Warschau. Im Mittelpunkt stand die Neuevangelisierung im Jahr des Glaubens. Zum Rat der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE = Consilium Conferentiarum Episcoporum Europae) gehören die 33 Bischofskonferenzen, die es derzeit in Europa gibt. (pm)

Afrika

Die kongolesische Bischofskonferenz hat Sanktionen gegen den Priester Apollinaire Malu-Malu angekündigt. Der Priester wurde am 7. Juni zum Präsidenten der Wahlkommission ernannt, was aus kirchenrechtlichen Gründen nicht möglich ist. Da der Priester sich öffentlich für die Wahlkommission ausgesprochen hat, werde es keine andere Möglichkeit geben, als ihn vom Priesteramt zu suspendieren, so eine Note der Bischofskonferenz. Malu-Malus Aufgabe als Präsident der Wahlkommission besteht darin, die Durchführung der nächsten politischen Wahlen zu organisieren. Priester dürfen gemäß Kirchenrecht nicht für politische Ämter arbeiten oder kandidieren. (apic)

Nigeria
In Nigeria sind Regierungstruppen laut einem aktuellen Bericht der Nationalen Menschenrechts-Kommission (NHRC) für Gewalt gegen Zivilisten im Norden des Landes verantwortlich. Demnach sollen Sicherheitskräfte im April Zivilisten gefoltert und vergewaltigt haben, wie lokale Zeitungen am Montag berichteten. Bei Verhören sollen illegale Methoden zum Einsatz gekommen sein. Bisher hatte die nigerianische Regierung das stets abgestritten. Untersucht wurde für den Bericht das Verhalten der Sicherheitskräfte in der Kleinstadt Baga am Tschad-See. Bei der Jagd nach Anhängern der islamistischen Gruppierung Boko Haram waren nach Schätzungen von internationalen Menschenrechtsorganisationen rund 200 Menschen ums Leben gekommen. Präsident Goodluck Jonathan und die nigerianische Regierung hatten jedoch bislang betont, dass für die Ermordung der Zivilisten in erster Linie Boko Haram verantwortlich gewesen sei, nicht Polizei, Armee oder die Spezialeinheit Joint Task Force (JTF). (kna)

Naher Osten

Israel
In israelischen Krankenhäusern sollen auf staatliche Anweisung Gebetsräume für Muslime eingerichtet werden. Das berichtet an diesem Montag die Nachrichtenagentur „Apic“ unter Berufung auf israelische Medienberichte. Der israelische Staat reagiere mit der Maßnahme auf eine Petition, in der sich Gläubige darüber beschweren, dass nicht-jüdische Patienten das Krankenhaus zum Beten verlassen müssten, da dort keine Gebetsräume für sie vorhanden seien. Die sechs größten israelischen Krankenhäuser müssten nun innerhalb einer Zeitspanne von eineinhalb Jahren einen Gebetsraum für Muslime einrichten, so apic. (apic)

Ozeanien

Australien
Der australische Bischof William Wright bittet für das Versagen seiner Diözese Maitland-Newcastle in einigen Fällen sexuellen des Missbrauchs an Kindern um Entschuldigung: „Ich gestehe, dass bei der Anzeige von Fällen die Kirchenbehörden manchmal versagt haben, die missbrauchten Kinder und ihre Familien effektiv zu unterstützen oder auch sicherzustellen, dass in Zukunft andere Kinder vor Missbrauch von diesen Tätern geschützt werden“, zitieren australische Medien aus der Aussage des katholischen Bischofs vor einem Untersuchungsausschuss. Wright erklärte demnach, er habe seine Bistumsmitarbeiter zur „vollen Zusammenarbeit“ mit dem Gremium angewiesen. Der von der Regierung des australischen Bundesstaates New South Wales eingesetzte Untersuchungsausschuss soll Vorwürfe aufklären, die Diözese Maitland-Newcastle habe zum Teil mit Hilfe der Polizei Missbrauchsfälle vertuscht. (kna)

____________________________________

Die Quellen unserer Nachrichtensendung sind u.a. die Agenturen Kna, Kathpress, Ansa, Efe, Afp, Kipa, Reuters, Ap, Adnkronos, Upi, Cns, Ucanews, Misna, Kirche in Not, Osservatore Romano, – die Vatikanzeitung in deutscher Sprache, sowie vatikaninterne Quellen. Der Newsletter ist nur zur persönlichen Information bestimmt. Grundlage für Zitate oder Übernahmen aus unserem Programm kann nicht unser Internetauftritt oder der Newsletter, sondern nur unser Radio-Programm sein. Die jeweils aktuelle Nachrichten- oder Magazinsendung von Radio Vatikan können Sie u.a. auf unserer Internetseite hören.
____________________________________

Programmvorschau:

Heute Abend, 01.07.2013: Weltkirchen-Magazin
Themen u.a.: EU-Beitritt Kroatiens / Blickpunkt Ägypten: Gespräch mit dem Islamwissenschaftler und Ägypter P. Samir Khalil Samir sowie mit Mons. Joachim Schroedel, Seelsorger der deutschsprachigen Katholiken im Nahen Osten / US-Bischöfe kritisieren den „Marriage Act“

Dienstag Abend, 02.07.2013: Radioakademie (Teil 1) - von Pater Bernd Hagenkord SJ
Die Weltjugendtage

Mittwoch Abend, 03.07.2013: Die Woche in Rom
Themen u.a.: Sicherheitsvorkehrungen zum Weltjugendtag in Brasilien

Donnerstag Abend, 04.07.2013: Kreuzfeuer - Kirche wo es kritisch wird

__________________________________________

Nachrichtenarchiv von Radio Vatikan

Radio Vatikan sendet täglich:16.00 h „Treffpunkt Weltkirche“

20.20 Uhr „Magazin“

6.20 Uhr Wiederholung des „Magazins“ vom Vortag

Radio Vatikan ist außerdem zu hören bei:

· Radio Horeb um 16.00 und 18.00 Uhr, über ASTRA 1A - Tonunterträger von Pro7 (Frequenz 7.38 MHz - analog) und ZDF (7.56 MHz - digital). Im Kabel u.a.: München 89,6 / Augsburg 106,45 / Regensburg 101,8 / Rosenheim 101,5 / Kempten 103,6 / Luxemburg 100,5.
· Domradio Köln über Kabel im Erzbistum Köln und Satellit zwischen 18.00 Uhr und 20.00 Uhr.
· Radio Gloria über Kabel in der Schweiz und Satellit.
·
World-Radio-Network um 8.15, 9.30, 16.00, 19.00 und 0.45 Uhr MESZ, Tonunterträger von MTV-deutsch, (Frequenz 7.38 MHz).
· Radio Stephansdom um 19.40 Uhr, in Wien auf UKW 107,3 kHz, sowie im Kabel über 87,7 oder 105,0 MHz
· Radio Grüne Welle um 6.30, 10.00 und 16.00 Uhr, in Südtirol auf UKW 103,0 (Bozen) und 97,8 (Brixen)
· Radio Maria Österreich um 16.00 und 18.00 Uhr im Großraum Innsbruck auf UKW 104.8 und im Mostviertel/NÖ auf UKW 104.7. Im Kabel u.a. Telekabel Wien 102.7 MHz
· Radio Maria Schweiz um 16.00 und 18.00 Uhr kann in weiten Teilen der Deutschschweiz direkt aus der Luft empfangen werden

Im Internet:

Die deutschsprachigen Sendungen sind hier online live und auf Abruf zu hören

Weitere Informationen hier

Unseren aktuellen Programmflyer können Sie anfordern bei:
Ulrich Knop, Im Hafer 2, D-71636 Ludwigsburg, Tel./Fax: 0049 (0) 7141 - 43212, Email: programm@radiovatikan.de
oder hier zum downloaden

Post: Radio Vatikan - sezione tedesca, I-00120 Città del Vaticano
Fax: 0039 - 06 - 6988 3844
e-Mail: deutsch@vatiradio.va