RADIO VATIKAN - OFFIZIELLE WEBSEITE - Online-News 9.7.2013

Tagesmeldungen vom 9.7.2013

- Lombardi: „Migration ist Folge von Ungleichheiten“ -
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D: Voderholzer erwartet Ultimatum an Piusbrüder -
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Ägypten: Angst vor dem Bürgerkrieg -
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Verantwortlich: P. Bernd Hagenkord SJ / Stefan von Kempis
Redaktion: Christine Seuß
Redaktionsschluss 16.00 Uhr
Die folgenden Texte basieren auf unserer
Nachrichtensendung „Treffpunkt Weltkirche“ täglich um 16 Uhr

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THEMEN DES TAGES:

Lombardi: „Lampedusa-Besuch sollte Zeichen setzen“
Es war eine kurze aber sehr intensive erste Papstreise. Das ist das Fazit des Vatikansprechers und Jesuitenpaters Federico Lombardi, der Papst Franziskus bei seinem eintägigen Besuch auf die Mittelmeerinsel Lampedusa begleitet hatte. Im Gespräch mit Radio Vatikan nennt Lombardi die Gründe, weshalb Franziskus unbedingt die kleine Insel zwischen Nordafrika und Sizilien besuchen wollte. Der Zweck der eintägigen Reise des Papstes sei gewesen, „die Verantwortung für unsere Brüder und Schwestern hervorzuheben“, so Lombardi. Die Migration sei eine Folge einer Vielzahl von Ungerechtigkeiten und Ungleichheiten in der heutigen Welt, fügte der Vatikansprecher an. „Migranten kommen, weil die globalisierte Wirtschaft dieser Welt nicht mehr in Ordnung ist.“ (rv)
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Deutschland: Bischof Voderholzer erwartet Ultimatum an Piusbrüder
Der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer begrüßt die am Montag zirkulierte Meldung, dass die Glaubenskongregation der Piusbruderschaft ein letztes Ultimatum stellen wolle. Gleichzeitig hat er die schismatisch orientierte Piusbruderschaft dazu aufgefordert, die Einheit mit der römischen Kirche zu wahren. Eine offizielle Stellungnahme von Erzbischof Gerhard Ludwig Müller liegt bislang nicht vor, doch Bischof Voderholzer hält die Nachrichten über ein letztes Ultimatum für „sehr plausibel“. Voderholzer sei froh, „dass der Präfekt der Glaubenskongregation hier noch einmal die Grenzen aufweist“. Eine günstigere Phase als unter Papst Benedikt XVI. werde die Gemeinschaft nicht mehr bekommen, fügt er an. (münchner kirchenradio/focus)
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Ägypten: Angst vor dem Bürgerkrieg
Wurde die Absetzung des ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi anfangs im Land selbst und in der internationalen Gemeinschaft noch mit Euphorie begrüßt, mehren sich nun die Stimmen, die mit Blick auf die zunehmende Gewalt auf die Gefahr eines Bürgerkriegs hinweisen. Allein am Montag wurden bei Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Anhängern des abgesetzten Präsidenten nach Angaben von Rettungskräften über 50 Menschen getötet; es gab mehrere hundert Verletzte. Matthias Vogt ist Länderreferent für Ägypten im katholischen Hilfswerk missio. Auch er zeigte sich im Gespräch mit Radio Vatikan tief besorgt über die Eskalation der Situation im Land. (rv)
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UNSERE LATEINNACHRICHTEN:

Jede Woche frisch: unsere Nachrichten auf Latein. Gero P. Weishaupt übersetzt für Radio Vatikan ausgewählte Meldungen unseres Programms. (rv)
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DIE NACHRICHTEN:

Vatikan

Papst Franziskus hat zwei neue Bischöfe in seinem Heimatland Argentinien ernannt. Das gab der Vatikan an diesem Dienstag bekannt. In der Diözese San Carlos De Bariloche wird fortan der ehemalige Superior der missionarischen Gemeinschaft der Claretinerpater von Lambaré in Paraguay, Pater Juan José Chaparro Stivanello, als Bischof wirken. In der Diözese La Rioja ersetzt hingegen Marcelo Daniel Colombo, bislang Bischof von Orán, den aus Altergründen aus seinem Amt scheidenden Roberto Rodríguez. Außerdem gab der Papst seine Zustimmung zur kanonischen Wahl des neuen Erzbischofs von Tripolis im Libanon nach griechisch-melkitischem Ritus: In der Bischofssynode der mit Rom unierten Kirche wurde Archimandrit Eduard Daher, bislang Pfarrer von St. Elie in Zahlé, zum neuen Erzbischof von Tripolis bestimmt. (rv)

Europa

Europäische Union
Die Konferenz Europäischer Kirchen (KEK) zieht definitiv von Genf nach Brüssel. Das beschloss die KEK am Montag bei ihrer Jahresversammlung in Budapest. Der ökumenische Zusammenschluss hat seinen Hauptsitz seit 1959 in Genf und weitere Büros in Brüssel und Straßburg. Mit der Verlagerung des Hauptstandortes wolle man näher an die EU heranrücken, heißt es in einer Mitteilung. Die Konferenz Europäischer Kirchen ist ein ökumenischer Zusammenschluss von 115 orthodoxen, anglikanischen, altkatholischen, lutherischen, reformierten, unierten und methodistischen Kirchen Europas. Ihr Anliegen ist die Förderung der Einheit der Christen und des Dienstes an der Gemeinschaft. Die römisch-katholische Kirche ist nicht Mitglied der KEK, arbeitet aber über den Rat der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE) mit ihr zusammen. (kna)

Deutschland
Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick fordert ein Umdenken im Umgang mit Flüchtlingen. Nach dem Besuch von Papst Franziskus auf der italienischen Insel Lampedusa betonte Schick, der Papst habe mit seiner Reise ein Zeichen gesetzt, dass die Flüchtlinge „unsere Brüder und Schwestern sind und wir sie auch so behandeln müssen“. Der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz warnte am Montag davor, afrikanische Flüchtlinge als Wirtschaftsflüchtlinge abzustempeln. Er sei überzeugt, dass das Drama der Flüchtlingsströme von Süd nach Nord aufhören müsse und könne. Voraussetzung dafür aber sei die Zusammenarbeit von Politik, Wirtschaft, Kirche und nichtstaatlichen Organisationen für eine positive Entwicklung im Süden. Schick betonte besonders den symbolischen Charakter des Kranzes, den Franziskus im Gedenken an die verstorbenen Flüchtlinge ins Meer geworfen hatte. Damit habe der Papst Stellung bezogen gegen die Missstände von Krieg und Hunger in vielen Ländern Afrikas. (kna)
Der Deutsche Kulturrat hat sich gegen eine zu enge Verbindung von Staat und evangelischer Kirche im Hinblick auf das Reformationsjubiläum ausgesprochen. Der Kulturrats-Geschäftsführer Olaf Zimmermann erklärte in Berlin, dass alle bisherigen Luther-Jubiläen durch eine zweifelhafte Nähe von Staat und Kirche gekennzeichnet gewesen seien. Auch bei der Vorstellung der aktuellen Kampagne vor eineinhalb Jahren für die 2017 stattfindenden Reformationsfeierlichkeiten hätten die evangelische Kirche und der Kulturstaatsminister in Zweisamkeit und ohne Einbindung der Zivilgesellschaft agiert. Zimmermann betonte, dass das Vorhaben, den 31. Oktober 2017 einmalig zum bundesweiten gesetzlichen Feiertag zu erklären, stark an den kaiserlichen Erlass erinnere, nach dem der 400. Geburtstag Luthers 1883 in ganz Deutschland begangen werden musste. „Staat und evangelische Kirche müssen verstehen, dass es mehr braucht als einen Feiertag, um eine zeitgemäße Erinnerung an eines der größten Ereignisse in der Geschichte zu finden“, so der Kulturrats-Geschäftsführer. (kna)
Das Bistum Limburg hat ursprüngliche Angaben zu den Gesamtkosten für den Bau seines Ende Juni eingeweihten Diözesanen Zentrums St. Nikolaus korrigiert. Die genannten 9,85 Millionen Euro bezögen sich auf die Arbeiten am historischen Bestand des Komplexes, so das Bistum am Montagabend in der Lahnstadt. Die Kosten für das gesamte Ensemble lägen deutlich höher. Sie könnten jedoch erst beziffert werden, wenn die Schlussrechnung und die endgültige Kostenfeststellung vorlägen. Das Bistum bedauerte, Diözesanbaumeister Tilmann Staudt habe mit der ursprünglich genannten Summe „leider eine unzutreffende Aussage gemacht“. (kna/pm)

Großbritannien
Die Regierung Großbritanniens möchte die Aktivitäten der islamistischen Extremistengruppen Boko Haram und Minbar Ansar Deen untersagen. Wie der Sender BBC berichtete, reichte Innenministerin Theresa May am Montag einen entsprechenden Antrag im Parlament ein. Unterstützer und Sympathisanten der Gruppen müssten demnach mit bis zu zehn Jahren Haft rechnen. Das Verbot der beiden Gruppen könnte schon an diesem Freitag in Kraft treten, wenn die Abgeordneten dem Gesetzesentwurf zustimmen. Die islamistischen Gruppen sind für zahlreiche brutale Anschläge auf Andersgläubige in den vergangenen Jahren verantwortlich. Im Internet rufen sie offen zu Gewalt gegen Christen, Juden und Homosexuelle auf. Die Extremistengruppe Minbar Ansar Deen hat ihren Sitz in Großbritannien, während Boko Haram von Nigeria aus operiert. In Großbritannien sind 49 Vereinigungen als extremistisch verboten. Auch das von Osama bin Laden gegründete Netzwerk El Kaida zählt dazu. (kna)

Italien
Auf der italienischen Insel Lampedusa sind in der Nacht zu Dienstag 150 weitere Flüchtlinge angekommen. Wenige Stunden nach dem Besuch von Papst Franziskus am Montag wurden die Neuankömmlinge bei Tagesanbruch zu einer Sammelunterkunft auf der Insel gebracht. Unterdessen wurden bereits weitere Boote mit Flüchtlingen südlich von Lampedusa gesichtet. (adnkronos)

Irland
Die irischen Bischöfe haben sich entschieden gegen die geplante Reform des derzeitigen Abtreibungsgesetzes geäußert. Der Gesetzentwurf, der derzeit diskutiert wird, sei ein radikaler „Kulturwechsel“, so die Bischofskonferenz in einer Mitteilung vom Montag. Eine Annahme des Gesetzes wäre ein „fundamentaler Eingriff in die ärztliche Praxis“ in dem Land, so die Bischöfe weiter. Abtreibung würde dann als „angemessene Antwort auf Selbstmordgedanken“ gelten, fügten die Bischöfe an. Der Entwurf sieht eine Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen im Fall einer Gefährdung des Lebens der Mutter vor. Das geplante Gesetz würde auch „ernste moralische, gesetzliche und verfassungsmäßige Konflikte im Bereich der Gewissens- und Religionsfreiheit schaffen“, so die Bischöfe. Vor einer Woche hatte das irische Parlament in erster Lesung mit großer Mehrheit eine Reform des Abtreibungsgesetzes angenommen. Für diese Woche steht die endgültige Abstimmung an. Nach einer Testperiode soll die neue Rechtslage dann später noch einmal überprüft werden. (kipa/reuters/ap)

Afrika

Ägypten
Die Christen in dem Land befürchten, dass ausländische Gruppen den Muslimbrüdern zu Hilfe kommen könnten. Das sagt der Pressesprecher der katholischen Bischöfe, P. Rafic Greiche, gegenüber dem vatikanischen Fidesdienst. „Wir hoffen, dass bald wieder Ruhe einkehrt, aber wir haben keine Ahnung, wie sich die Situation weiter entwickeln wird“, so P. Greiche. Bei den Auseinandersetzungen vor dem Sitz der Republikanischen Garde in Kairo sind mindestens 42 Menschen getötet und 300 verletzt worden. „Technisch gesehen“ spiele sich derzeit in Ägypten „ein Bürgerkrieg zwischen verschiedenen bewaffneten Gruppen ab“, so P. Greiche weiter. Die Armee und Polizei vertrete die Mehrheit der Bürger, während eine organisierte und vor allem bewaffnete Minderheit versuche, die Macht der Muslimbrüder zu stärken. Es sei aber kein Bürgerkrieg wie in Syrien, präzisierte der Sprecher der Bischöfe. (fides)

Naher Osten

Irak
Das Priestertum ist eine Mission und kein Business. Daran erinnert der chaldäische Patriarch Louis Sako in einem Brief an seine Priester. Wie der Fidesdienst Sako zitiert, habe die schwierige Situation in dem Zweistromland dazu geführt, dass sich viele Geistliche „kleine Imperien aus ihren Gemeinden gemacht“ hätten. Andere hätten den Irak ohne Erlaubnis ihres Bischofs verlassen, so Sako weiter. Auch kritisierte er jene irakischen Priester, die nur am Wochenende die Liturgie feiern. „Einige andere predigen nicht oder – wenn sie es denn tun – verwandeln sie die Predigt in Flüche oder Geldforderungen“, so Sako wörtlich. Der Priester sei jedoch, so das Oberhaupt der irakischen Chaldäer, „die menschliche Lunge, die die Sünden mit der Luft der göttlichen Gnade reinigt.“ (fides)

Libanon
In einem vor allem von Schiiten bewohnten Viertel Beiruts ist am Dienstagmorgen eine Autobombe explodiert. Der Anschlag ereignete sich in der Nähe eines religiösen Zentrums der Hisbollah, mindestens 37 Menschen seien dabei nach Angaben des Roten Kreuzes verletzt worden. Wie lokale Nachrichtensender berichten, explodierte die Bombe in einem Moment, in dem zahlreiche muslimische Schiiten sich zum Gebet zusammengefunden hatten, um den Beginn des Fastenmonats Ramadan zu begehen. Hisbollahkräfte hätten die Gegend umgehend abgeriegelt, in der sich auch ein gut besuchtes Einkaufszentrum der Bewegung befindet. Die Sicherheitslage im Libanon ist prekär, seit Hisbollahmilizen zunehmend in den Bürgerkrieg im nahen Syrien eingreifen, um das Assad-Regime zu unterstützen. (agi/diverse)

Asien

Singapur
Die katholische Kirche in Singapur hat mit Bestürzung auf den Missbrauchsverdacht gegen zwei ihrer Priester reagiert. Eine 36-jährige Australierin, die in dem Stadtstaat aufgewachsen ist, behauptet in ihrem vor einem Monat veröffentlichten Buch, erstmals im Alter von 14 Jahren von einem Priester sexuell missbraucht worden zu sein. Später sei sie dann von einem weiteren Geistlichen, zu dem sie für ein psychologisches Beratungsgespräch geschickt worden sei, missbraucht worden. Einer Mitteilung der Erzdiözese Singapur ist zu entnehmen, dass sie Hinweise auf mutmaßliches Fehlverhalten von Geistlichen, ihrem Personal oder Ehrenamtlichen sehr ernst nehme. Sie werde alles dafür tun, um die Anschuldigungen nicht nur nach weltlichem, sondern auch nach kirchlichem Recht aufzuklären. (afp)

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Die Quellen unserer Nachrichtensendung sind u.a. die Agenturen Kna, Kathpress, Ansa, Efe, Afp, Kipa, Reuters, Ap, Adnkronos, Upi, Cns, Ucanews, Misna, Kirche in Not, Osservatore Romano, – die Vatikanzeitung in deutscher Sprache, sowie vatikaninterne Quellen. Der Newsletter ist nur zur persönlichen Information bestimmt. Grundlage für Zitate oder Übernahmen aus unserem Programm kann nicht unser Internetauftritt oder der Newsletter, sondern nur unser Radio-Programm sein. Die jeweils aktuelle Nachrichten- oder Magazinsendung von Radio Vatikan können Sie u.a. auf unserer Internetseite hören.
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Programmvorschau:

Heute Abend, 09.07.2013: Radioakademie (Teil 2)
Die Weltjugendtage - von Pater Bernd Hagenkord SJ

Mittwoch Abend, 10.07.2013: Die Woche in Rom
Themen u.a.: Die Heiligsprechung von Johannes XIII. / Rückblick auf erste Papstreise von Franziskus mit Vatikansprecher Federico Lombardi

Donnerstag Abend, 11.07.2013: Kreuz des Südens

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Nachrichtenarchiv von Radio Vatikan

Radio Vatikan sendet täglich:16.00 h „Treffpunkt Weltkirche“

20.20 Uhr „Magazin“

6.20 Uhr Wiederholung des „Magazins“ vom Vortag

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