RADIO VATIKAN - OFFIZIELLE WEBSEITE - Online-News 4.6.2013

Tagesmeldungen vom 4.6.2013

- Papst: „Beharrlichkeit im Kampf gegen Missbrauch“ -
- Kardinal Marx gegen Aufgabe kirchlicher Krankenhäuser -
- Franziskus würdigt den Konzilspapst Johannes XXIII. -
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Verantwortlich: P. Bernd Hagenkord SJ / Stefan von Kempis
Redaktion: Stefan von Kempis
Redaktionsschluss 16.00 Uhr
Die folgenden Texte basieren auf unserer
Nachrichtensendung „Treffpunkt Weltkirche“ täglich um 16 Uhr

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THEMEN DES TAGES:

Papst drängt auf Beharrlichkeit im Kampf gegen sexuellen Missbrauch
Nicht nachlassen im Kampf gegen sexuellen Missbrauch – dies hat Papst Franziskus an diesem Dienstagmorgen Mitarbeitern des internationalen Zentrums für Kinderschutz der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom mit auf den Weg gegeben. Im Anschluss an die Messe mit dem Papst im vatikanischen Gästehaus Santa Marta gab es Gelegenheit, Franziskus über die laufende Präventionsarbeit zu informieren, berichtete der deutsche Jesuit Hans Zollner, Vizerektor der Gregoriana, im Anschluss an die Begegnung im Interview mit Radio Vatikan: „Der Papst hat sehr aufmerksam zugehört. Er hat mehrfach gesagt, dass wir in dieser Arbeit weitermachen müssen, dass es eine wichtige Arbeit ist, dass wir also mit Geduld und Beharrlichkeit weitermachen müssen.“ Zum ersten Mal hatte sich der Papst am 6. April zum Thema Missbrauch geäußert: Bei einem Treffen mit dem Präfekten der Kongregation für die Glaubenslehre, Gerhard Ludwig Müller, empfahl er, die Kongregation solle – in Fortführung der von Benedikt XVI. erteilten Vorgaben – bei Fällen sexuellen Missbrauchs mit aller Entschiedenheit vorgehen, Maßnahmen zum Schutz Betroffener ergreifen und die Vergehen ahnden. (rv)
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Hier: Debatte um Kindesmissbrauch auf den Philippinen
Hier: Anklage gegen ehemaligen Pater in Österreich rechtskräftig

Papst: „Scheinheiligkeit ist die Sprache der Korrupten“
Christen benutzen keine „politisch korrekte Sprache“; sie sagen die Wahrheit einfach geradeheraus. Das sagte Papst Franziskus an diesem Dienstag in seiner Frühmesse im Vatikan. Er bezog sich auf das Evangelium, in dem Jesus gefragt wird, ob man Steuern zahlen sollte oder nicht. Die Fragesteller hätten „gezuckerte Worte“ gesprochen und damit „versucht, einen anderen in ihre Lüge mit hineinzuziehen“. „Scheinheiligkeit ist keine Sprache der Wahrheit, denn die Wahrheit kommt nie allein, nie – sie wird immer von der Liebe begleitet. Wo keine Liebe ist, da ist auch keine Wahrheit!“ Papst Franziskus lud dazu ein, „einmal gut nachzudenken, welche Sprache wir so führen“: „Sprechen wir in Wahrheit, mit Liebe, oder sprechen wir so, wie man das von wohlerzogenen Leuten erwartet, dass wir also schöne Worte machen, auch wenn gar kein Gefühl dahintersteht?“ (rv)
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Deutschland: Eucharistischer Kongress „Teil der Vielfalt katholischen Lebens“
Ohne Einigung beim Kirchen- und Amtsverständnis sei eine gemeinsame Eucharistiefeier zwischen Protestanten und Katholiken nicht möglich. Das bekräftigte der Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch an diesem Dienstag in der Tageszeitung „Die Welt“ anlässlich des Eucharistischen Kongresses, der am Mittwoch in Köln startet. Zollitsch zufolge versteht sich das Treffen als Teil der Vielfalt katholischen Lebens, in dessen Mittelpunkt die Eucharistie stehe. (kna)
Hier: Bischof Genn über den Kongress
Hier: Programm zum Eucharistischen Kongress 2013 

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AUS UNSEREM ABENDPROGRAMM:

Papst Franziskus würdigt Johannes XXIII.
Ein Mann des „Gehorsams“ und ein Mann des „Friedens“: So sieht Papst Franziskus seinen Vorgänger Johannes XXIII. Der selige Papst Angelo Giuseppe Roncalli starb am 3. Juni 1953, also vor genau fünfzig Jahren. Dazu fand am Montagabend im Petersdom eine Messe von Pilgern aus dem Bistum Bergamo statt, an deren Ende Franziskus den Konzilspapst Johannes würdigte. Er könne sich noch an die Berichte über den Tod des Papstes vor einem halben Jahrhundert erinnern, erzählte Franziskus: „Der Petersplatz war damals zu einer Open-Air-Kirche geworden, Tag und Nacht kamen Gläubige aller Altersgruppen und sozialen Klassen hierhin, um für die Gesundheit des Papstes zu beten. Die ganze Welt hatte in Papst Johannes einen Hirten und einen Vater erkannt: Hirte, weil Vater.“ Papst Roncalli sei ein „Mann gewesen, der Frieden ausstrahlte“, so Franziskus. Ein „herzlicher Friede“ sei das gewesen, gleichbedeutend mit Güte. (rv)
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Archivton: Friedensappell Johannes XXIII. in der Kubakrise

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UNSERE LATEINNACHRICHTEN:

Jede Woche frisch: unsere Nachrichten auf Latein. Gero P. Weishaupt übersetzt für Radio Vatikan ausgewählte Meldungen unseres Programms. (rv)
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 DIE NACHRICHTEN:

Vatikan

Franziskus hat 96 im Spanischen Bürgerkrieg getötete Katholiken als Märtyrer anerkannt. Die betreffenden Priester, Ordensleute und Laien seien aus „Hass auf den Glauben“ umgebracht worden, heißt es in dem am Dienstag veröffentlichten Erlass. Namentlich genannt wurden der Benediktiner Abel Angel Palazuelos Maruri, Juan Vilaregut Ferrer vom Orden der unbeschuhten Karmeliten, der Priester Pablo Segala Sole, die Ordensfrau Clementia Arambarri Fuente sowie vier Mitglieder des Ordens der „Kleinen Brüder Mariens“. Außerdem verlieh Papst Franziskus den heroischen Tugendgrad an einen Weihbischof im portugiesischen Guarda, Jose Oliverra Matos Ferreria, den italienischen Priester Nicola Mazza sowie die Ordensgründerinnen Giulia Crostarosa aus Italien und Teresa Toda y Juncosa aus Spanien. (rv/kna)
Am 14. Juni treffen sich Franziskus und der neue anglikanische Primas
Justin Welby zum ersten Mal. Das bestätigte der Päpstliche Einheitsrat gegenüber Radio Vatikan. Es handle sich um einen „informellen“ Besuch zum gegenseitigen Kennenlernen, so Mark Langham, der im Einheitsrat für die Kontakte zu den Anglikanern zuständig ist. Welby wolle am Grab von Johannes Paul II. beten und mit Franziskus unter anderem zu Mittag essen. Der neue Primas der anglikanischen Weltgemeinschaft hatte im März nicht an der feierlichen Messe zum Amtsantritt von Franziskus teilnehmen können, weil er kurz darauf selbst in sein Amt als Erzbischof von Canterbury eingeführt wurde. (rv)

Europa

Deutschland
Kardinal Reinhard Marx von München lehnt einen Rückzug der katholischen Kirche aus dem Krankenhaussektor ab. Entsprechenden aktuellen Forderungen, die auch mit der Personalsituation begründet werden, erteilte er am Dienstag in München-Neuhausen eine klare Absage. „Manche fordern den Rückzug aus vielen Institutionen, einige möchten, dass wir Krankenhäuser aufgeben. Ich halte das für eine sehr kurzschlüssige Argumentation“, sagte Marx wörtlich. Die Kirche sei gerade heute gerufen, neu in die Evangelisierung einzutreten. Daher sei ein Rückzug aus der Fürsorge für die Kranken das „falsche Signal“, so der Kardinal. (pm)
„Die Schäden sind noch nicht absehbar“, sagt Caritas-Geschäftsführer für Rosenheim, Erwin Lehmann, über die Folgen des anhaltenden Dauerregens, der eine Spur der Verwüstung von Niedersachsen über Böhmen bis in die Steiermark zieht. In Rosenheims Gemeinden beispielsweise habe das Unwetter bereits „viele Familien existentiell getroffen“, so Lehmann. Grund zur Sorge haben besonders „Menschen in prekären finanziellen Verhältnissen“, die oft nicht über das soziale Umfeld verfügten, das in einer solchen Krisensituation entlastend wirke. Die Caritas sicherte den Menschen nun „schnell und unbürokratisch“ finanzielle wie tatkräftige Hilfe zu. Auch der katholische Sozialverband rief zu Spenden für die Opfer der Katastrophe auf und richtete ein eigenes Konto ein. Die Europäische Kommission kündigte bereits Hilfen aus dem europäischen Solidaritätsfonds an für den Fall, dass die Schäden eine bestimmte Grenze überschreiten. (domradio/pm)
„Christen und Muslime – Partner in der pluralistischen Gesellschaft“.
So heißt das 20-seitige Dialogdokument des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), das der Generalsekretär des Islamrates, Burhan Kesici, als hilfreich für die interreligiöse Praxis wertet. Im Rahmen einer Veranstaltung des Berliner Diözesanrates äußerte sich Kesici gemeinsam mit der Theologin Anja Middelbeck-Varwick von der Freien Universität Berlin über die Chancen für die Verständigung zwischen beiden Religionen. Das Dokument, das vom ZdK bereits im November veröffentlicht wurde, stelle Gemeinsamkeiten und Aufgaben von Christen und Muslimen heraus und könne daher zu einer gelingenden Verständigung beitragen. Middelbeck-Varwick unterstrich die gemeinsame Basis beider Religionen: der Glaube an einen Gott und die gemeinsamen Werte in konkreten Bereichen und Fragen. (kna)

Österreich
Das „Spannungsverhältnis zwischen Männlichem und Weiblichem“
sei essentiell für das Kindeswohl. So zitiert die Tageszeitung „Die Presse“ St. Pöltens Bischof Klaus Küng am „Tag des Kindes“, an dem Küng die aktuelle Debatte um das Adoptionsrecht für homosexuelle Paare aufgreift. Kinder bräuchten Vater und Mutter, weshalb es nicht „fair gegenüber dem Kind“ sei, per Gesetz eine Situation zu schaffen, „in der ein adoptiertes Kind dauerhaft mit zwei Frauen oder zwei Männer als ,Eltern‘ lebt“, so der Bischof. Hintergrund seiner Äußerung ist ein derzeit laufendes Gesetzesverfahren, das nach einer Rüge des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR) die Adoption für homosexuelle Paare ab Juli ermöglichen soll. (kap)
Die Anklage gegen einen ehemaligen Pater des Stiftes Kremsmünster wegen sexuellen Missbrauchs ist rechtskräftig. Die Beschwerde des belasteten 79-Jährigen gegen die Klage wurde abgewiesen. Das hat das Oberlandesgericht Linz am Dienstag bestätigt. Für Anfang Juli wird nun der Prozess im Landesgericht Steyr erwartet. Dem Angeklagten drohen bis zu 15 Jahre Haft. Dem ehemaligen Geistlichen, der mittlerweile in den Laienstand zurückversetzt wurde, wird eine Reihe von Delikten angelastet, darunter sexueller Missbrauch sowie andere Sexual- und Gewaltdelikte.
(kap)

Naher Osten

Syrien
Der melkitisch-katholische Erzbischof von Aleppo hofft, dass
die Genfer Konferenz „endlich zum Wendepunkt für eine politische Lösung des syrischen Konflikts“ wird. Das sagte Erzbischof Jean-Clément Jeanbart der vatikanischen Nachrichtenagentur „Fides“. Das Land liege „in Trümmern“, man sehe nur noch „Chaos und Zerstörung“, das Motto sei „jeder gegen jeden“. Von den zwei orthodoxen Bischöfen von Aleppo, die vor einem Monat entführt worden, fehle weiterhin „jede Spur“. Dasselbe gelte für die zwei schon im Februar entführten Priester, den Katholiken Michel Kayyal und den Orthodoxen Maher Mahfouz. Für Erzbischof Jeanbart ist das „ein Zeichen für das Chaos, das hier herrscht“. Auf der Genfer Konferenz im Juni will die UNO versuchen, Vertreter des Regimes von Präsident Bashar al-Assad und der Opposition an einen Tisch zu bekommen. (rv)

Asien

Indien
Mehr als 19 Millionen Katholiken in allen Teilen des Landes
haben am letzten Sonntag gleichzeitig mit dem Papst in Rom Eucharistische Anbetung gehalten. Diese Zahl nannte Erzbischof Oswald Gracias von Bombay jetzt in einer Nachricht an den vatikanischen Fidesdienst. Auch im Bundesstaat Orissa, wo es 2008 zu antichristlichen Ausschreitungen gekommen war, hätten sich viele Pfarreien, Klöster und Gläubige an der Initiative beteiligt. In Indien sei dabei vor allem für dortige Anliegen gebetet worden, etwa „für die Würde der Frauen und gegen die Gewalt“, so Gracias, der auch Vorsitzender der Indischen Bischofskonferenz ist. „Unsere Frauen erleben in den Haushalten und Familien unglaubliche Gewalt“, schrieb der Kardinal. Außerdem würden weiter „weibliche Föten und kleine Mädchen getötet“. (fides)

Vietnam
An diesem Mittwoch endet die diözesane Phase im Seligsprechungsverfahren
von Kardinal François Xavier Nguyên Van Thuân. Die Akten gehen damit zur genauen Prüfung nach Rom an die Kongregation für Selig- und Heiligsprechungen. Der aus Vietnam stammende Van Thuân, damals Bischof von Saigon, hatte nach der Machtübernahme der Kommunisten von 1975 bis 1988 in Gefängnissen und Umerziehungslagern verbracht. Nach seiner Freilassung arbeitete er im Vatikan, ab 1994 als Präsident des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden. Kardinal wurde er 2001, im Jahr darauf starb er. Benedikt XVI. bezieht sich in seiner ersten Enzyklika Deus Caritas Est auf Erfahrungen Van Thuâns in der Haftzeit. (rv)

Amerika

Argentinien
„Kardinal Jorge M. Bergoglio“ soll das Museum heißen, das
zur Kathedrale von Buenos Aires gehören wird. Unter Berufung auf das Hauptstadtbistum berichtet die Tageszeitung „Diario la Verdad“, das neue Museum zu Ehren von Papst Franziskus solle bereits im nächsten Monat für Besucher zugänglich sein. Zu sehen seien persönliche Gegenstände des Papstes sowie Dokumente aus der Amtszeit des einstigen Erzbischofs von Buenos Aires. Bergoglio selbst habe seinen Kardinalsring für die Ausstellung hergegeben. (kna)

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Die Quellen unserer Nachrichtensendung sind u.a. die Agenturen Kna, Kathpress, Ansa, Efe, Afp, Kipa, Reuters, Ap, Adnkronos, Upi, Cns, Ucanews, Misna, Kirche in Not, Osservatore Romano, – die Vatikanzeitung in deutscher Sprache, sowie vatikaninterne Quellen. Der Newsletter ist nur zur persönlichen Information bestimmt. Grundlage für Zitate oder Übernahmen aus unserem Programm kann nicht unser Internetauftritt oder der Newsletter, sondern nur unser Radio-Programm sein. Die jeweils aktuelle Nachrichten- oder Magazinsendung von Radio Vatikan können Sie u.a. auf unserer Internetseite hören.
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Programmvorschau:

Heute Abend, 04.06.2013: Radioakademie (Teil 1) - von Gudrun Sailer
Schutz im Schatten der Mauer (Teil 1): Die Verfolgten und der Campo Santo Teutonico

Mittwoch Abend, 05.06.2013: Die Woche in Rom
Themen u.a.: Franziskus würdigt Papst Johannes XXIII. / Deutscher Jesuit Zollner spricht mit Papst über Missbrauch / Generalaudienz

Donnerstag Abend, 06.06.2013: Kreuzfeuer - Kirche wo es kritisch wird
Themen u.a.:
Der Eucharistische Kongress in Köln

Freitag Abend, 07.06.2013: Prisma-Magazin

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Nachrichtenarchiv von Radio Vatikan

Radio Vatikan sendet täglich:16.00 h „Treffpunkt Weltkirche“

20.20 Uhr „Magazin“

6.20 Uhr Wiederholung des „Magazins“ vom Vortag

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