RADIO VATIKAN - OFFIZIELLE WEBSEITE - Online-News 8.6.2013

Tagesmeldungen vom 8.6.2013

- Papst mahnt Italien: Kümmert euch um die Jugend -
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Bischof Schick zu Syrien: „Sehr besorgniserregend“ -
- Lehmanns und Kaspers
Bilanz der Liturgiereform -
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Verantwortlich: P. Bernd Hagenkord SJ / Stefan von Kempis
Redaktion: Stefanie Stahlhofen
Redaktionsschluss 16.00 Uhr
Die folgenden Texte basieren auf unserer
Nachrichtensendung „Treffpunkt Weltkirche“ täglich um 16 Uhr

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THEMEN DES TAGES:

Papst empfängt Napolitano: Religionsfreiheit stärken, Armut bekämpfen
Die Religionsfreiheit und die Wirtschaftskrise - das waren die Themen, die Papst Franziskus an diesem Samstag gegenüber dem italienischen Staatspräsidenten Giorgio Napolitano ansprach. Napolitano und seine Begleiter kamen um 11 Uhr zum ersten offiziellen Staatsbesuch unter Papst Franziskus in den Vatikan. Sowohl Franziskus als im Anschluss auch Napolitano hielten eine kurze Ansprache. In Erinnerung an das Mailänder Edikt, das dieses Jahr sein 100-jähriges Jubiläum feiert, ging Papst Franziskus in seiner Rede besonders auf die Religionsfreiheit ein. Wenn die Religionsfreiheit geschützt und gewährt werde, sei dies auch eine Garantie für das Wachstum und die Entwicklung der gesamten Gemeinschaft, so Franziskus. (rv/adnkronos)
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Papst bei Morgenmesse: „Lasst uns von Maria lernen“
So wie Maria sollten auch wir lernen, das Wort Gottes zu empfangen und zu behüten. Das betonte Papst Franziskus am Gedenktag des Unbefleckten Herzens Mariä, den die katholische Kirche an diesem Samstag begeht, bei seiner Morgenmesse im Vatikan. Das Behüten beschreibe Maria sehr gut, von der man sage, dass sie das „Wort Gottes“ behüte, so Franziskus in seiner Predigt. Der Samen des Wortes Gottes könne auch auf einen nicht vorbereiteten, nicht geschützten Boden fallen, wo es Stacheln gebe, fuhr der Papst fort: Diese Stacheln seien das Anhäufen von Reichtümern und andere Laster. Das Wort Gottes zu behüten bedeute dagegen, immer wieder darüber zu meditieren, was das Wort Gottes uns für unser Leben sage - offen zu sein für die Stimme Gottes, wie es Maria war. (rv)
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Spezial: Die Schülerfragen an den Papst
Am Freitag traf Papst Franziskus in der Audienzhalle auf 8.000 Schülerinnen und Schüler von Jesuitenschulen aus Italien und Albanien, wir berichteten. Er lud dazu ein, ihm Fragen zu stellen, die er dann spontan beantwortete. Einige von diesen Fragen geben wir hier wieder: Warum sind sie Jesuit geworden? Warum wohnen Sie nicht in der Papstwohnung? Wollten Sie Papst werden? (rv)
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Vatikan/Frankreich: Was Kardinal Ravasi mit Camus verbindet
An diesem Samstag endet der „Vorhof der Völker“ in Marseille: Drei Tage lang ging es in der französischen Stadt um den Dialog zwischen Gläubigen und Nichtgläubigen, mit einem Schwerpunkt auf der Begegnung von Humanismus und Religion. Im Zentrum standen die Schriftsteller Albert Camus und Paul Ricœur. Am Donnerstag ging es in einer Konferenz um Camus' Werk „Die Pest“. Der Präsident des Päpstlichen Kulturrates, Gianfranco Ravasi, war vor Ort mit dabei. Im Gespräch mit Radio Vatikan berichtet er, was er mit Albert Camus verbindet: „Ich muss sagen, dass ich eine persönliche Beziehung zu Camus habe, denn in einem meiner aufwändigsten Werke zur Exegese, meinem Kommentar zu Hiob, gibt es ein Kapitel, das sich gerade der ,Pest' von Camus widmet.“ (rv)
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Bischof Schick zu Syrien: „Sehr besorgniserregend“
Der Syrien-Krieg weitet sich immer weiter aus: Inzwischen hat er auch die Golan-Höhen nahe der israelischen Grenze erreicht. Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick ist Vorsitzender der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz. Er sieht die Entwicklung in Syrien mit großer Sorge. Im Interview mit dem Kölner Domradio sagte er, die Lage sei „sehr besorgniserregend und gefährlich für die ganze Region dort“. Auch die Lage für die Christen, die noch im Land verblieben sind, spitzt sich immer weiter zu. Zu den zwei bereits vor mehreren Wochen in Syrien entführten Bischöfen gebe es leider immer noch keine Informationen, berichtete Schick. (domradio)
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DER EUCHARISTISCHE KONGRESS IN KÖLN:

Deutschland: „Genug Raum für Schweigen und Gebet?“
Eine gemischte Bilanz der Gottesdienstreformen in der katholischen Kirche haben die Kardinäle Karl Lehmann und Walter Kasper gezogen. Bei einer Debatte über die Reformbeschlüsse des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965) sagte Lehmann am Freitag in Köln: „Wir müssen uns fragen, ob wir in der erneuerten Messe genügend Raum gelassen haben für das Schweigen und das persönliche Gebet.“ Das sei bei allen positiven Veränderungen vielleicht übersehen worden. Kurienkardinal Kasper erklärte, der Charakter des österlichen Opfers sei leider in den Hintergrund getreten. Dennoch seien die Reformen ein wichtiger Schritt gewesen. Die Konzilstexte müssten heute neu gelesen und übersetzt werden; sie seien vor 50 Jahren in einem „ganz anderen historischen Kontext“ entstanden. (kipa/pm)
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Kardinal Kasper: Krise nicht überbewerten
Kurienkardinal Walter Kasper hat dazu aufgerufen, Krisen in der Kirche nicht überzubewerten. „Die gab es immer schon“, sagte Kasper am Freitag in seiner Katechese auf dem Eucharistischen Kongress in Köln. Im Interview mit Radio Vatikan nahm der Kardinal vom Standpunkt der Weltkirche aus zu der vielbeschworenen Krisenstimmung innerhalb der katholischen Kirche in Deutschland Stellung. (rv)
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Eucharistischer Kongress: Essen, ganz menschlich
Eucharistie – Leib Christi. Das war das Zentrum des Ereignisses in Köln. Dass Essen aber auch ganz anders, rein menschlich und kulinarisch, vorkam, davon hat sich Verena Tröster vom Gastgeber-Sender, dem Kölner Domradio, überzeugt. (domradio)
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1.200 Jugendliche feiern den Glauben
Jugendliche aus ganz Deutschland sind am Freitagabend zur Eröffnung des Jugendfestivals beim Eucharistischen Kongress in Köln zusammengekommen. Über tausend Teilnehmer zwischen 16 und 30 Jahren haben gemeinsam mit Jugendbischof Karl-Heinz Wiesemann in der Kirche St. Maria im Kapitol die Komplet gefeiert. Anschließend zogen die Jugendlichen in einer großen Prozession durch die Südstadt zum Jugendpastoralen Zentrum Crux. „Ein ganz besonderes Erlebnis war das, das mich auch berührt hat. Das war bis jetzt die beste Veranstaltung beim Kongress.“ - Das sagte eine Pilgerin aus Bayern über die Eröffnung des Jugendfestivals. Eine ganz besondere Atmosphäre umgab die Veranstaltung. Auch dadurch, dass für die Eröffnung eine eigene meditative Lichtinstallation durchgeführt wurde, ähnlich der Veranstaltung „Lux Eucharistica“ im Kölner Dom. (domradio)
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DER SONNTAG:

Aus den Papstmeditationen der vergangenen Woche
Zum Einstieg in den Sonntag und die neue Woche hören wir noch einmal einige Gedanken aus den Meditationen von Papst Franziskus - aus den Morgenpredigten der vergangenen Woche. (rv)
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UNSER BUCHTIPP:

Trotz Natur und Augenschein - Eucharistie, Wandlung und Weltsicht
In Köln wurde jetzt im KOLUMBA Kunstmuseum eine Ausstellung eröffnet, die dem Besucher durch seine Exponate das Urthema des christlichen Glaubens näher bringen will, das zugleich Herzstück des laufenden Eucharistischen Kongresses ist: die Eucharistie. Der Greven Verlag Köln verlegt dazu das Begleitbuch „Trotz Natur und Augenschein. Eucharistie – Wandlung und Weltsicht“. Das Buch ist eine Mischung aus Ausstellungskatalog und literarischem Werk, an der sich auch zeitgenössische Schriftsteller beteiligt haben: Mitherausgeber Johannes Schröer vom Kölner Domradio hat sie eingeladen, ihre eigenen Geschichten und Gedichte zur Eucharistie zu schreiben. Unsere Kollegin Christine Seuß hat mit ihm über das Buch gesprochen… (rv)
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DIE NACHRICHTEN:

Vatikan

Papst Franziskus hat ein weiteres Mitglied der Kardinalsgruppe für die Kurienreform im Vatikan empfangen: Am Freitag kam Francisco Javier Errázuriz Ossa, emeritierter Erzbischof von Santiago de Chile, zu einem Gespräch mit dem Papst zusammen. Einzelheiten der Unterredung nannte der Vatikan nicht. Im April hatte der Argentinier Franziskus Errázuriz Ossa und sieben weitere Kardinäle aus allen Kontinenten beauftragt, Vorschläge für eine Kurienreform zu erarbeiten. Zudem sollen sie den Papst bei der Leitung der Weltkirche beraten. Errázuriz Ossa war von 2003 bis 2007 Vorsitzender des Lateinamerikanischen Bischofsrates CELAM. (kna)

Europa

Deutschland
Die Äußerungen der Berliner Tageszeitung „taz“ zum Papstwechsel seien „zwar provokativ und polemisch“, jedoch „vom Recht auf Meinungsfreiheit gedeckt.“ So hat der Deutsche Presserat über die Berichterstattung der Berliner Tageszeitung „taz“ vom 13. und 15. März entschieden, nachdem Alois Glück im Namen des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) Beschwerde eingereicht hatte gegen „taz“-Meldungen wie „Junta-Kumpel löst Hitlerjungen ab“ oder „Alter Sack I. folgte Alter Sack II.“ Über das Urteil des Deutschen Presserates sagte der ZdK-Generalsekretär Stefan Vesper: „Es ist richtig, dass die ‚taz’ wegen der falschen Bezeichnung von Papst Franziskus als ‚Junta-Kumpel’ gerügt wurde“. (pm)
Einen sensibleren Umgang der katholischen Kirche mit wiederverheirateten Geschiedenen fordert der Rottenburg-Stuttgarter Bischof Gebhard Fürst. „Wir müssen Einzelfälle gescheiterter Ehen besser berücksichtigen“, sagte Fürst am Freitag auf dem Eucharistischen Kongress in Köln. Wiederverheiratete Geschiedene sind vom Kommunionempfang ausgeschlossen. Mit dem Thema befasst sich eine Arbeitsgruppe der Deutschen Bischofskonferenz. Er hoffe, dass es auf dieser Ebene zu einer Lösung in dieser Frage komme, so Fürst bei einem Glaubensgespräch in Köln. (kna)

Österreich
„Für einen Kurswechsel in der Flüchtlingspolitik“ – dafür haben Einzelpersonen und Organisationen an diesem Samstag eine Plattform gegründet. „Gegen Unmenschlichkeit“ lautet der Obertitel dieses Zusammenschlusses von insgesamt 14 Organisationen. Träger der Plattform ist das Flüchtlingswerk der Salesianer von Don Bosco in Wien. Es sei wichtig, die Versorgung von unbegleiteten und minderjährigen Asylsuchenden rasch und unbürokratisch zu verbessern, betonte der Geschäftsführer Floridus Kaiser. Dabei müsse man „den menschlichen Bedürfnissen der Jugendlichen“ gerecht werden, so Kaiser. Die Plattform stehe für unbürokratische Verbesserungen in der Flüchtlingspolitik und die gleiche Betreuung für alle jugendlichen Flüchtlinge – egal, ob asylsuchend oder nicht. (pm)

Türkei
Premierminister Recep Tayyip Erdoğan hat nach seiner Rückkehr in die Türkei zu „umgehender Beendigung“ der Proteste in seinem Land aufgerufen. Von Tunis aus, wo er sich im Rahmen einer Reise durch verschiedene nordafrikanische Länder aufhielt, hatte der Premier erklärt, er werde an der umstrittenen Umgestaltung des Taksim-Platzes in Istanbul festhalten. Das Bauvorhaben war der Auslöser der Demonstrationen, die sich seit gut einer Woche auf verschiedene türkische Städte ausgeweitet haben. Türkische Beobachter berichteten dem Fidesdienst, Erdoğan wolle im Rahmen der Umstrukturierung des Zentrums der türkischen Hauptstadt auch eine Moschee gegenüber der am Platz gelegenen griechisch-orthodoxen Kirche bauen. Ursprünglich war nur von einem Einkaufszentrum die Rede gewesen. Die Proteste gegen die türkische Regierung gehen derweil weiter. (fides)

Afrika

Ägypten
Präsident Mohammed Mursi hat erstmals seit seinem Amtsantritt den Bau einer koptisch-orthodoxen Kirche genehmigt. Dies berichtete der Fidesdienst an diesem Samstag. Ein entsprechendes Dekret ist am Donnerstag im Amtsblatt veröffentlicht worden. Die Kirche soll im Norden des Landes errichtet werden und den Aposteln Petrus und Paul geweiht sein. Ägyptische Quellen bestätigten gegenüber dem Fidesdienst, dass der Antrag für den Bau des Gotteshauses bereits vor 17 Jahren gestellt worden war. Pater Makari Habib, der Sekretär des Koptischen Papstes Tawadros II. begrüßte die Genehmigung. (fides)

Kongo
Von willkürlichen Hinrichtungen und anderen schweren Menschenrechtsverstößen im Osten der Demokratischen Republik Kongo berichten die Einheiten der Vereinten Nationen in dem Land (MONUSCO). Verantwortlich dafür seien die Milizen der Mai-Mai Sheka und der „Patriotischen Allianz für einen Freien und Souveränen Kongo“ (APLCS) verantwortlich. Unter den Opfern der Gewalt befänden sich auch Kinder. Die Soldaten der Mai-Mai-Miliz sollen auch an Massenvergewaltigungen beteiligt gewesen sein. In der Provinz Nord-Kivu werden derzeit weitere Einheiten der Eingreiftruppe der Vereinten Nationen stationiert, die der Entwaffnung verschiedener bewaffneter Gruppen zuarbeiten sollen. (fides)

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Die Quellen unserer Nachrichtensendung sind u.a. die Agenturen Kna, Kathpress, Ansa, Efe, Afp, Kipa, Reuters, Ap, Adnkronos, Upi, Cns, Ucanews, Misna, Kirche in Not, Osservatore Romano, – die Vatikanzeitung in deutscher Sprache, sowie vatikaninterne Quellen. Der Newsletter ist nur zur persönlichen Information bestimmt. Grundlage für Zitate oder Übernahmen aus unserem Programm kann nicht unser Internetauftritt oder der Newsletter, sondern nur unser Radio-Programm sein. Die jeweils aktuelle Nachrichten- oder Magazinsendung von Radio Vatikan können Sie u.a. auf unserer Internetseite hören.
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Programmvorschau:

Heute Abend, 08.06.2013: Unsere Woche - Mit der Betrachtung zum Sonntag
Franziskus beantwortet Fragen von Jesuitenschülern

 

Sonntag Abend, 09.06.2013: Sondersendung - Der Eucharistische Kongress in Köln

 

Montag Abend, 10.06.2013: Weltkirchen-Magazin

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Nachrichtenarchiv von Radio Vatikan

Radio Vatikan sendet täglich:16.00 h „Treffpunkt Weltkirche“

20.20 Uhr „Magazin“

6.20 Uhr Wiederholung des „Magazins“ vom Vortag

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· Radio Gloria über Kabel in der Schweiz und Satellit.
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· Radio Maria Schweiz um 16.00 und 18.00 Uhr kann in weiten Teilen der Deutschschweiz direkt aus der Luft empfangen werden

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