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Tagesmeldungen vom 3.5.2013

- Franziskus heißt Benedikt „brüderlich“ willkommen -
- Papst spricht mit Libanons Präsident über Syrien-Krieg -
- 10. US-Bundesstaat erlaubt gleichgeschlechtliche Ehe -
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Verantwortlich: P. Bernd Hagenkord SJ / Stefan von Kempis
Redaktion: Stefan von Kempis
Redaktionsschluss 16.00 Uhr
Die folgenden Texte basieren auf unserer
Nachrichtensendung „Treffpunkt Weltkirche“ täglich um 16 Uhr

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THEMEN DES TAGES:

Franziskus heißt Benedikt XVI. im Vatikan willkommen
Papst Franziskus hat Benedikt XVI. am Donnerstag im Vatikan begrüßt. Der emeritierte Papst kehrte nach neun Wochen in Castelgandolfo wie geplant zurück, um in das ehemalige Kloster Mater Ecclesiae einzuziehen. Papst emeritus Benedikt flog mit dem Hubschrauber nach Rom, wo er um 16.45 Uhr eintraf, begleitet von Erzbischof Georg Gänswein. Wie der Vatikanische Pressesaal bekanntgab, wurde er wie vorgesehen von Kardinaldekan Angelo Sodano, Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone und weiteren Vatikanmitarbeitern begrüßt, bevor es mit dem Wagen zu seiner neuen Wohnung ging. Dort hieß ihn Papst Franziskus „brüderlich und herzlich“ willkommen. Gemeinsam hätten sie in der Kapelle des Hauses einen Moment in stillem Gebet verweilt, teilte der Vatikan mit. Damit hat eine neue Phase in der Geschichte der Kirche und des Vatikans begonnen: Erstmals residiert der Papst neben seinem Vorgänger. (rv)
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Franziskus: „Christen sollten mutig sein, nicht lau“
Die Christen sollten den Glauben „mutig“ und auch „mit Hartnäckigkeit im Gebet“ verbreiten, statt „lau“ zu sein. Das sagte Papst Franziskus an diesem Freitag bei seiner Frühmesse im vatikanischen Gästehaus Santa Marta. Gäste bei der Messe waren Schweizergardisten mit ihrem Kommandanten Daniel Rudolf Anrig. Der Papst rief dazu auf, „den Glauben mit dem eigenen Leben zu verkünden“. Das Entscheidende am Glauben sei, dass Jesus uns mit Tod und Auferstehung „die Sünden vergeben und mit dem Vater versöhnt“ habe. (rv)
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Deutschland: „Erklärt uns bitte nicht, warum alles nicht geht!“
Unter dem Motto „So viel du brauchst“ läuft in Hamburg der Evangelische Kirchentag, bei dem auch viele Katholiken zu Gast sind. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz feierte den Eröffnungsgottesdienst mit und leitete eine Bibelarbeit. Erzbischof Robert Zollitsch berichtet, dass bei den Debatten in Hamburg auch der neue Papst ein Thema ist; so werde es am Samstag eine Podiumsdiskussion zum Thema geben. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche Deutschlands erwartet sich vom Pontifikatswechsel frischen Wind für die Ökumene. Das bekräftigte Nikolaus Schneider im Interview mit dem Domradio. Franziskus sei „ein Mensch, der sehr pastoral denkt“, so Schneider: „Und das ist etwas, das uns beide verbindet. Ich würde manchmal lieber sagen: Ihr lieben Dogmatiker, jetzt erklärt uns bitte nicht, warum das alles nicht geht, denn hier ist doch so offensichtlich, dass etwas gehen muss! Ich hoffe, dass der Papst auch eine solche Kraft entfaltet, dass da Anstöße gegeben werden, die uns weiterführen.“ (domradio/rv)
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Hier lesen Sie: „Franziskus legt Perspektivwechsel ans Herz“

Naher Osten: Verhandeln oder Mauern bauen?
Kommt es doch wieder zu Friedensverhandlungen zwischen Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde? Ein Kompromissvorschlag der Arabischen Liga und des neuen US-Außenministers John Kerry lassen neue Verhandlungen nach jahrelangem Stillstand möglich erscheinen. Auch Papst Franziskus hat sich diese Woche im Gespräch mit Israels Präsident Shimon Peres für die Rückkehr an den Verhandlungstisch eingesetzt. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärt sich dazu bereit – ist seinen Worten zu trauen? Das fragte Radio Vatikan den Jerusalemer Weihbischof William Shomali. Seine Antwort: „Diese Worte deuten auf eine Öffnung hin – nur, dass zwischen dem Ankündigen und dem Machen ein ganzes Meer liegt. Hoffen wir trotzdem, dass es zu Verhandlungen kommt. Immerhin machen Netanjahus Worte ja Hoffnung darauf.“ (rv)
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NÄCHSTE LIVE-ÜBERTRAGUNGEN:

Live-Übertragungen mit deutschem Kommentar am 4. und 5. Mai
Am Samstagabend betet Franziskus den Rosenkranz und nimmt die römische Basilika Santa Maria Maggiore in Besitz. Unsere Live-Übertragung mit Kommentator Stefan Kempis beginnt um 17.50 Uhr. Am Sonntagmorgen feiert der Papst auf dem Petersplatz eine Messe für Erzbruderschaften. Unsere Live-Übertragung mit Kommentator P. Bernd Hagenkord SJ beginnt um 9.50 Uhr. Sie können die Übertragungen über den Vatican Player mitverfolgen. Der entsprechende Link befindet sich auf unserer Homepage in der rechten Spalte. (rv)
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AUS UNSEREM ABENDPROGRAMM:

Hintergrund: Neues Kirchenamt für Frauen?
Sollte die katholische Kirche ein neues Amt einrichten für Frauen – etwa das der Gemeindehelferin? Oder sollten Frauen sogar Diakon werden können, ohne sakramentale Weihe oder mit einer Weihe? Die Debatte ist nach einer Äußerung von Erzbischof Robert Zollitsch von Freiburg aufgekommen. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz hatte an diesem Wochenende Schlussfolgerungen aus der Diözesanversammlung seines Erzbistums gezogen. Und dabei erklärte er, er werde für ein spezifisches Diakonenamt für Frauen eintreten. Das dreistufige Weiheamt in der Kirche steht nur Männern offen: Diakon, Priester, Bischof. Zollitsch hat klargemacht, dass es ihm nicht um die Öffnung des bestehenden Weihe-Diakonats für Frauen geht, sondern um ein Amt anderer Art. Dabei kann er sich auf den deutschen Kurienkardinal Walter Kasper berufen, der Ende Februar das Amt einer nicht-geweihten Gemeinde-Diakonin ins Gespräch gebracht hat. In der Sendung „Kreuzfeuer“ von Stefan Kempis hören Sie die Pro- und Contra-Argumente zum Thema und eine Einordnung der vatikanischen Glaubenskongregation. (rv)
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DIE NACHRICHTEN:

Vatikan

Der libanesische Präsident Michel Suleiman war an diesem Freitag in Audienz bei Papst Franziskus. Der christliche Maronit, von Haus aus ein General, sprach mit Franziskus und im Anschluss mit Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone unter anderem über den Krieg im nahen Syrien. Der Vatikan ließ wissen, er habe auf mehr humanitäre Hilfe für Flüchtlinge aus Syrien gedrängt. Man hoffe beim Heiligen Stuhl auch auf baldige Friedensverhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern, weil das „nötig für Frieden und Stabilität der Region“ sei. Auch die relativ guten Beziehungen zwischen den vielen religiösen Gruppen im Libanon seien ein Thema gewesen. Das Vatikanstatement formuliert, die „verschiedenen ethnischen und religiösen Gemeinschaften“ stellten den „Reichtum des libanesischen Gemeinwesens“ dar. Wörtlich fährt das Vatikanstatement fort: „Es wurde auch an die heikle Lage der Christen im gesamten Nahen Osten erinnert.“ (rv)
Papst Franziskus hat virtuell am Grab des heiligen Franz von Assisi gebetet. Bei einer Audienz für Franziskaner am Mittwochnachmittag ließ er sich per Webcam mit der Krypta der Unterkirche der Franziskusbasilika verbinden. Die dazugehörende Internetseite veröffentlichte sein Gebet an den heiligen Franziskus „um den Frieden in unseren Herzen“. Umbrische Bischöfe haben den Papst unlängst zu einem Besuch in Assisi zum Franziskusfest am 4. Oktober eingeladen. (rv)
Papst Franziskus hat am Donnerstag den Weg für mehrere Seligsprechungen freigemacht. Wie am Freitag bekannt gegeben wurde, unterzeichnete er im Beisein des verantwortlichen Kardinals Angelo Amato mehrere Dekrete, die Wunder auf die Fürbitte der künftigen Seligen anerkennen. Damit wird bald zum ersten Mal seit langem wieder eine Königin in das Buch der Seligen eingetragen: Unter den anerkannten Wundern ist eines, das der Fürbitte von Maria Christina von Savoyen zugeschrieben wird. Die Tochter des piemontesischen Königs Viktor Emanuel I. war die Frau von König Ferdinand II. beider Sizilien und lebte im 19. Jahrhundert an dessen Hof in Neapel. Das Verfahren zu ihrer Seligsprechung war vor über anderthalb Jahrhunderten eingeleitet worden. (rv)
„Es wäre schön, im Marienmonat Mai in den Familien gemeinsam den Rosenkranz zu beten. Denn das Gebet festigt das Familienleben.“ So lautet eine Twitter-Botschaft von Papst Franziskus von diesem Freitag. Der Papst betet am Samstagabend in der römischen Basilika Santa Maria Maggiore zum ersten Mal öffentlich den Rosenkranz vor. (rv)

Europa

Türkei
Zum ersten Mal will der orthodoxe Patriarch Bartholomaios I. die Ostermesse an seinem Geburtsort, der türkischen Ägäis-Insel Gökceada, zelebrieren. Bartholomaios I. und mehrere hundert Gläubige werden dazu an diesem Sonntag auf Gökceada erwartet. Derzeit leben rund 300 Griechen auf der Insel, die ein Zentrum der nur etwa 3.000 Menschen zählenden griechischen Minderheit in der Türkei ist. Aufgrund der verschiedenen Kalenderrechnungen feiern die Ostkirchen in diesem Jahr das Osterfest am 5. Mai. Gökceada, eine von zwei zur Türkei gehörenden Ägäis-Inseln, rückt damit erneut ins Zentrum des griechisch-orthodoxen Lebens in der Türkei. Erst vor kurzem hatten die türkischen Behörden die Wiedereröffnung einer Schule auf der Insel genehmigt, die seit einem halben Jahrhundert geschlossen war. (kna)

Naher Osten

Israel
In Jerusalem begehen orthodoxe Christen an diesem Freitag das Gedenken an das Leiden und Sterben Jesu. Tausende Pilger drängten sich seit den frühen Morgenstunden zum orthodoxen Karfreitag auf der Via Dolorosa, um die 14 Stationen des Leidenswegs Jesu von seiner Verurteilung bis zur Kreuzigung und zum Grab nachzugehen. Viele Gruppen tragen dabei hölzerne Kreuze mit sich. Israelische Sicherheitskräfte kontrollieren die Zugänge zum Prozessionsweg. Außer in Jerusalem und Bethlehem feiern in diesem Jahr auch alle Katholiken Zyperns, Jordaniens, Israels und Palästinas nach dem orthodoxen Kalender am 5. Mai Ostern. Sie folgen damit einer vorläufigen Erlaubnis der Ostkirchenkongregation, die „aus pastoralen Gründen“ erteilt wurde. (kna)

Syrien
„Die Türkei spielt eine wichtige Rolle, wenn es um die Befreiung der beiden entführten Bischöfe aus Aleppo geht.“ Das sagt der Büroleiter des syrisch-orthodoxen Patriarchats in Damaskus, Metropolit Jean Kawak. Der ganze Norden Syriens befinde sich derzeit in gewisser Weise unter türkischer Kontrolle, weshalb Gespräche mit Vertretern des Landes von grundlegender Bedeutung seien. „Jede diplomatische und humanitäre Initiative sollte deshalb in diese Richtung gehen und die türkischen Behörden miteinbeziehen“, so Kawak. Der syrisch-orthodoxe Bischof Gregorios Yohanna Ibrahim und der griechisch-orthodoxe Bischof Boulos al-Yazigi sind seit dem 22. April in den Händen unbekannter Entführer. (fides)
Die Kirchen in Syrien wollen am 11. Mai gemeinsam einen besonderen „Fast- und Gebetstag um Frieden“ begehen. Sie bitten zugleich ihre Glaubensgeschwister in aller Welt, sich im Gebet mit ihnen zu vereinen. Der Gebetstag ist die erste Veranstaltung dieser Art, an der praktisch alle christlichen Gemeinschaften des Landes teilnehmen wollen. Vier Gebetsanliegen stehen im Mittelpunkt: Rückkehr des Friedens, Freilassung aller Entführten, Hilfe für die durch das Erlebnis der Gewalt traumatisierten Kinder, sowie Unterstützung für die mehr als 30 Prozent der syrischen Bevölkerung, die entweder ins Ausland geflüchtet sind oder als Inlandsflüchtlinge ihr Leben fristen müssen. (kipa)

Amerika

Vereinigte Staaten
Gleichgeschlechtliche Paare können sich in Zukunft auch in Rhode Island das „Ja-Wort“ geben. An diesem Donnerstag unterzeichnete Gouverneur Lincoln Chafee den Gesetzentwurf, der am 1. August in Kraft treten wird. Damit ist der nordöstliche Bundesstaat der USA der zehnte, der gleichgeschlechtliche Ehe per Gesetz erlaubt. Mit 56 zu 15 Stimmen im Abgeordnetenhaus wurde das Gesetz mehrheitlich beschlossen. Die gesetzliche Zulassung gleichgeschlechtlicher Ehe löst die seit zwei Jahren bestehende Regelung zu „eingetragenen Lebenspartnerschaften“ ab. Der Bischof von Rhode Island Thomas Tobin nannte das gesetzliche „Ja“ zur gleichgeschlechtlichen Ehe im Vorfeld der endgültigen Verabschiedung „unmoralisch und unnötig“. (ap)

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Die Quellen unserer Nachrichtensendung sind u.a. die Agenturen Kna, Kathpress, Ansa, Efe, Afp, Kipa, Reuters, Ap, Adnkronos, Upi, Cns, Ucanews, Misna, Kirche in Not, Osservatore Romano, – die Vatikanzeitung in deutscher Sprache, sowie vatikaninterne Quellen. Der Newsletter ist nur zur persönlichen Information bestimmt. Grundlage für Zitate oder Übernahmen aus unserem Programm kann nicht unser Internetauftritt oder der Newsletter, sondern nur unser Radio-Programm sein. Die jeweils aktuelle Nachrichten- oder Magazinsendung von Radio Vatikan können Sie u.a. auf unserer Internetseite hören.
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Programmvorschau:

Heute Abend, 03.05.2013: Prisma-Magazin
Themen u.a.: Rückkehr von Papst emeritus Benedikt in den Vatikan / Großerzbischof Schewtschuk zum Verhältnis von Papst und Ostkirchen / Referendum zum Schweizer Asylgesetz: Wolfgang Bürgstein von Justitia et Pax Schweiz im Gespräch / Trommeln für den Papst: Basler Werkstatt beliefert die Schweizergarde

Samstag Abend, 04.05.2013: Unsere Woche - Mit der Betrachtung zum Sonntag - Durch die Woche mit Papst Franziskus / 34. Evangelischer Kirchentag und die Ökumene

Sonntag Abend, 05.05.2013: Menschen in der Zeit: Friedrich Christian Delius

Montag Abend, 06.05.2013: Weltkirchen-Magazin
Themen u.a.: Israel/Palästina: Eine Mauer spaltet den Nahen Osten

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Nachrichtenarchiv von Radio Vatikan

Radio Vatikan sendet täglich:16.00 h „Treffpunkt Weltkirche“

20.20 Uhr „Magazin“

6.20 Uhr Wiederholung des „Magazins“ vom Vortag

Radio Vatikan ist außerdem zu hören bei:

· Radio Horeb um 16.00 und 18.00 Uhr, über ASTRA 1A - Tonunterträger von Pro7 (Frequenz 7.38 MHz - analog) und ZDF (7.56 MHz - digital). Im Kabel u.a.: München 89,6 / Augsburg 106,45 / Regensburg 101,8 / Rosenheim 101,5 / Kempten 103,6 / Luxemburg 100,5.
· Domradio Köln über Kabel im Erzbistum Köln und Satellit zwischen 18.00 Uhr und 20.00 Uhr.
· Radio Gloria über Kabel in der Schweiz und Satellit.
·
World-Radio-Network um 8.15, 9.30, 16.00, 19.00 und 0.45 Uhr MESZ, Tonunterträger von MTV-deutsch, (Frequenz 7.38 MHz).
· Radio Stephansdom um 19.40 Uhr, in Wien auf UKW 107,3 kHz, sowie im Kabel über 87,7 oder 105,0 MHz
· Radio Grüne Welle um 6.30, 10.00 und 16.00 Uhr, in Südtirol auf UKW 103,0 (Bozen) und 97,8 (Brixen)
· Radio Maria Österreich um 16.00 und 18.00 Uhr im Großraum Innsbruck auf UKW 104.8 und im Mostviertel/NÖ auf UKW 104.7. Im Kabel u.a. Telekabel Wien 102.7 MHz
· Radio Maria Schweiz um 16.00 und 18.00 Uhr kann in weiten Teilen der Deutschschweiz direkt aus der Luft empfangen werden

Im Internet:

Die deutschsprachigen Sendungen sind hier online live und auf Abruf zu hören

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