RADIO VATIKAN - OFFIZIELLE WEBSEITE - Online-News 5.5.2013

Tagesmeldungen vom 5.5.2013

- Papst würdigt katholische Bruderschaften -
- Aufruf gegen Pädophilie und Missbrauch -
- Orthodoxes Osterfest in Sorge um Syrien -
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Verantwortlich: P. Bernd Hagenkord SJ / Stefan von Kempis
Redaktion: Anne Preckel
Redaktionsschluss 16.00 Uhr
Die folgenden Texte basieren auf unserer
Nachrichtensendung „Treffpunkt Weltkirche“ täglich um 16 Uhr

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THEMEN DES TAGES:

Papstmesse mit Bruderschaften: „Seid Missionare der zärtlichen Liebe Gottes“
Rund 50.000 Angehörige katholischer Bruderschaften, darunter auch aus Deutschland, halten sich gegenwärtig auf Einladung des Vatikan zu einer internationalen Zusammenkunft in Rom auf. Höhepunkt des Treffens war an diesem Sonntag die Messe mit Papst Franziskus auf dem Petersplatz anlässlich des „Jahres des Glaubens“. Mit den Begriffen „Evangelientreue, Kirchlichkeit, Missionsstreben“ charakterisierte der Papst dabei die Bruderschaften, und er appellierte an sie: „Geht entschlossen den Weg der Heiligkeit; gebt euch nicht mit einem mittelmäßigen christlichen Leben zufrieden. Eure Zugehörigkeit sei vor allem für euch ein Ansporn, Jesus Christus mehr zu lieben.“ (rv)
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Papst ruft gegen Missbrauch auf: „Wir müssen alles tun, damit Kinder geschützt werden“
Mit dieser Aussage wandte sich Papst Franziskus bei seiner Ansprache zum Mittagsgebet an die Organisation „Meter“, die sich seit 1989 um den Schutz von Kindern vor Gewalt kümmert. Die Organisation hatte dem Papst einen Brief geschrieben und um Gebet und Hilfe gebeten. Italien begeht an diesem Sonntag den 17. „Tag der Kinder, die Opfer von Gewalt sind“. „Das gibt mir die Gelegenheit, einen Gedanken an diejenigen zu richten, die unter Missbrauch gelitten haben oder leiden“, sagte Franziskus. „Ich möchte ihnen versichern, dass ich für sie bete, aber ich möchte auch ganz deutlich sagen, dass wir alle uns mit Klarheit und Mut dafür einsetzen müssen, dass besonders die Kinder immer verteidigt und geschützt werden.“ (rv)
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Papst betet Rosenkranz: „Verbindlichkeit in Freiheit trägt reiche Frucht“
Papst Franziskus hat zu Beginn des Marienmonats Mai erstmals öffentlich ein Rosenkranz-Gebet gesprochen. In der römischen Kirche „Santa Maria Maggiore“ betete er am Samstagabend gemeinsam mit Vertretern der katholischen Bruderschaften und nahm zugleich die Papstbasilika offiziell in Besitz. In seiner Predigt beklagte der Papst eine wachsende Unverbindlichkeit in lebensentscheidenden Fragen: „Wir sind Opfer einer Tendenz, die uns zur Unverbindlichkeit führt.“ Wie eine „gute Mutter“ gebe die Gottesmutter Maria den Gläubigen die Freiheit, definitive Entscheidungen zu fällen. Franziskus appellierte an seine Zuhörer, keine Angst vor verbindlichem Engagement im Leben zu haben: „Das ist Freiheit: den Mut zu haben, diese Entscheidungen mit Größe zu treffen.“ (rv/kna)
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ZUM ORTHODOXEN OSTERFEST:

Papst denkt besonders an orthodoxe Christen in Nahost
Papst Franziskus hat den orthodoxen Christen weltweit ein frohes Osterfest gewünscht. Auf dem Petersplatz gedachte er am Sonntag insbesondere der Christen im Nahen Osten, die das Fest der Auferstehung Jesu Christi unter „Prüfungen und Leiden“ begehen müssten.
Die Osterfeierlichkeiten der syrisch-orthodoxen Kirche sind in der Tat durch die Sorge um zwei entführte Geistliche überschattet: In Damaskus, Aleppo und anderen Städten fanden Gebetswachen für die Entführten statt. In Aleppo nahmen auch der chaldäisch-katholische Bischof Antoine Audo und der griechisch-katholische Erzbischof Jean Clement Jeanbart mit zahlreichen katholischen Priestern an einer solchen Gebetswache in der antiochenisch-orthodoxen Kathedrale teil. Von den beiden Metropoliten Gregorios Youhanna Ibrahim und Boulos Yazigi fehlt weiterhin jede Spur. Sie sollen an eine andere Rebellengruppe übergeben worden sein, berichtete derweil die Stiftung „Pro Oriente“ unter Berufung auf das belgische katholische Nachrichtenportal „Kerknet“. Auch in Jerusalem war die Sorge um die beiden in Syrien entführten Geistlichen spürbar. Bei der Feier des traditionellen Feuerwunders in der Jerusalemer Grabeskirche riefen einheimische junge Christen mit Sprechchören und Transparenten zur Freilassung der beiden entführten Bischöfe auf. Nach dem Volksglauben entzündet sich die Flamme alljährlich auf übernatürliche Weise in der Kapelle, die als Ort des Begräbnisses und der Auferstehung Jesu verehrt wird.
In Moskau rief der Moskauer Patriarch Kyrill I. die Russen anlässlich des orthodoxen Osterfestes auf, Aberglauben und falsche Werte aufzugeben. Sie führten zu Knechtschaft und nicht zu wahrer Freiheit, sagte der Patriarch in der Nacht zum Sonntag bei der Ostermesse in der Christus-Erlöser-Kathedrale. Ein Leben nach den christlichen Geboten mache die Menschen hingegen frei und stärke sie. Dafür seien keine großen Anstrengungen notwendig. An dem Gottesdienst nahmen auch Russlands Staatspräsident Wladimir Putin und Ministerpräsident Dmitri Medwedew teil.
Der in Istanbul residierende ökumenische Patriarch Bartholomaios I. beging die Kar- und Ostertage erstmals in seiner Amtszeit auf seiner Geburtsinsel Imbros am Eingang der Dardanellen. Den Gottesdienst am Ostersonntag und die Gründonnerstagsliturgie feierte er in der Kathedralkirche von Imbros, am Karfreitag und in der Osternacht stand er der Liturgie in der Kirche seines Heimatortes Zeytinli Köyü vor. (rv/kap/kna)

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AUS UNSEREM ABENDPROGRAMM:

Menschen in der Zeit: Der Schriftsteller Friedrich Christian Delius
Friedrich Christian Delius wurde 1943 in Rom geboren, wo sein Vater Pfarrer an der Deutschen Evangelischen Kirche war. Nach dem Beruf des Lektors entschied er sich für die freie Schriftstellerei. 2011 wurde er mit dem Georg-Büchner-Preis geehrt, dem bedeutendsten Literaturpreis im deutschen Sprachraum. In diesen Tagen feiert Delius seinen 70. Geburtstag. Aldo Parmeggiani hat mit dem Schriftsteller in Rom gesprochen. Delius sagte ihm: „Dass ich geprägt worden bin durch das evangelische Pfarrhaus, das sieht man an meiner Art wie ich mich gebe und wie ich auftrete, auch an meinem Schreiben. Ich habe daran gute Erinnerungen und gute Prägungen, aber auch weniger gute Erinnerungen.“ In seinem Buch „Der Sonntag, an dem ich Weltmeister wurde“, das aus Sicht eines 11-Jährigen geschrieben ist, erzählt Delius aus seiner Kindheit. (rv)
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DIE NACHRICHTEN:

Vatikan

Vatikan/Litauen
„Wir können und müssen Zeugen der Hoffnung für die Menschen sein, die den Sinn des Lebens suchen und die vor großen Herausforderungen stehen.“ Das hat Kardinal Stanislaw Dziwisz an diesem Sonntag in Litauen betont. Der Kardinal leitete als Vatikanvertreter eine Feier zum 600-Jahr-Jubiläum der Kathedrale von Kaunas. Das Gotteshaus erinnere an die Widerstandskraft zahlreicher Christen in der Zeit des Kommunismus, eines „totalitären, anti-religiösen und unmenschlichen Systems“. Der Erzbischof von Krakau würdigte in dem Kontext Johannes Paul II., der die Menschen des Landes auf ihrem Weg in die Freiheit ermutigt habe. Im Jahr des Glaubens wies er weiter auf die Notwendigkeit der Neuevangelisierung hin. „Berührt von der Ideologie des Säkularismus“ lebten viele Menschen heute, als ob Gott nicht existierte. (rv)

Europa

Deutschland
Die katholische Kirche darf nach Einschätzung von Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse (SPD) nicht der einzige Adressat für kirchliche Reformforderungen sein. Es müsse auch einen „katholischen Stachel“ in Richtung auf die evangelische Kirche geben, meinte der SPD-Politiker am Samstag beim Kirchentag in Hamburg. Die katholische Kirche sei „erkennbar unzeitgemäß“. Das sei manchmal besser, als immer mit dem Zeitgeist mitzugehen. Auch über Verbindlichkeiten in Glaubens- und ethischen Fragen müsse gesprochen werden, so Thierse, der Mitglied des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) ist. So sei ihm als Politiker eine gemeinsame Positionsbestimmung in ethisch relevanten Fragen, an der er sich abarbeiten könne, lieber als ein unverbindliches Angebot von mehreren Positionen. Zugleich verlangte Thierse Veränderungen in der katholischen Kirche. Der „größte Modernitätsrückstand“ besteht in der Frage der Stellung der Frau, findet er. (kna)
„Von diesem Kirchentag ist ein Signal zur Umkehr hin zu einer zukunftsfähigen Lebens- und Wirtschaftsweise ausgegangen.“ So hat die Präsidentin von Brot für die Welt und Diakonie Katastrophenhilfe, Cornelia Füllkrug-Weitzel, ihre Eindrücke vom 34. Deutschen Evangelischen Kirchentags zusammengefasst. Das Motto „So viel Du brauchst“ habe die Menschen wirklich bewegt: „Wie kann ich mein Leben nachhaltig gestalten, wie muss sich unser Lebensstil ändern, damit alle Menschen genug zum Leben haben – das war zentrales Thema in Hamburg“, so Füllkrug-Weitzel. Für den Übergang in eine zukunftsfähige, solidarische und klimafreundliche Weltgesellschaft braucht es „ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis“, so Füllkrug-Weitzel weiter: „Die Kirchen müssen den mit Gewerkschaften, Umweltverbänden und Entwicklungsorganisationen begonnenen Weg weiter mit Entschiedenheit vorantreiben und andere dazu einladen.“ (pm)
Franziskus kann auch Nichtkatholiken „berühren“, weil er als ein Pastor über die Fragen der Welt spricht. Das hat der Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen auf dem Evangelischen Kirchentag unterstrichen. Ein Papst, der sich um Arme kümmere, sei „ein wichtiges Zeichen für die ganze Menschheit, besonders für die Christenheit“, so Olav Fykse Tveit am Samstag. Dabei sende er zugleich die Botschaft aus: Lasst uns zusammen die Arbeit machen, niemand kann das allein tun. Tveit wandte sich weiter ausdrücklich gegen Unterstellungen, das demütige Auftreten des Papstes sei „nur aufgesetzt“. Der Evangelische Kirchentag ging am Sonntag in Hamburg mit einer Messe zu ende. (kna)
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz hat gegen jegliche Form des Extremismus und zu mehr Zivilcourage aufgerufen. Bei einer Predigt anlässlich des 50-Jahr-Jubiläums der Berliner Gedenkkirche Maria Regina Martyrium, die Märtyrern für Glaubens- und Gewissensfreiheit geweiht ist, forderte Erzbischof Robert Zollitsch dazu auf, die Erinnerung an die deutsche Vergangenheit wachzuhalten und wieder aufflammenden Rechtsextremismus entschieden zu bekämpfen. Es wundere und enttäusche ihn, so Zollitsch wörtlich, „dass auch heute in unserem Land wieder Dinge lebendig werden, die so viel Unglück über uns gebracht haben“. Dem gelte es Mut und Zivilcourage entgegenzusetzen. (pm)

Afrika

Tansania
Bei einer Bombenexplosion in einer Kirche sind in Arusha am Sonntag offenbar Menschen verletzt worden. Das berichten internationale Medien unter Berufung auf die örtliche Polizei; nähere Angaben wurden zunächst nicht bekannt. 2012 und erneut seit dem Jahreswechsel hatte es auf der tansanischen Inselgruppe Sansibar mehrere Übergriffe und Morddrohungen gegen katholische Priester und Bischöfe gegeben; im Februar wurde ein Ordensmann von Unbekannten erschossen. Auch Moscheen und muslimische Geistliche auf den vorwiegend islamisch geprägten Inseln wurden angegriffen. (kna)Nigeria
„Wer im Namen Gottes tötet, kennt Gott nicht“. Daran hat Kardinal John Onaiyekan erinnert. In einer Messe anlässlich des 30. Jahrestages seiner Bischofsweihe wandte sich der Erzbischof von Abuja entschieden gegen die Instrumentalisierung von Religion und rief die Führung seines Landes zum Schutz der Gerechtigkeit und der Bedürftigen auf. In Nigeria kamen am Freitag bei Zusammenstößen zwischen Christen und Muslimen im zentralen Bundesstaat Taraba derweil 39 Menschen ums Leben, 30 wurden schwer verletzt. Die Gewalt entflammte in der Stadt Wukari. Mitglieder einer christlichen ethnischen Gruppe zogen auf dem Weg zu einem Begräbnis durch ein muslimisches Viertel und riefen Parolen, die die Muslime als provozierend empfanden. Zwei Wochen zuvor hatte die islamistische Terror-Sekte Boko Haram in Baga im Nordosten des Landes ein Blutbad angerichtet. (rv/afp)

Naher Osten

Israel/Syrien
Israels Luftwaffe hat an diesem Sonntag laut Medienberichten Ziele in und um Damaskus bombardiert. Grund der Angriffe war offenbar ein Transport iranischer Raketen, die an die israel-feindliche libanesische Hisbollah-Miliz geliefert werden sollten. Die Agentur AP berichtete unter Berufung auf einen namentlich nicht genannten Vertreter des Geheimdienstes im Nahen Osten, bei den iranischen Raketen handle es sich um hochpräzise Waffen von großer Reichweite. Israel hatte eigentlich betont, sich nicht in den Syrien-Konflikt einmischen zu wollen. Allerdings hatte Premierminister Benjamin Netanyahu auch nicht ausgeschlossen, dass sich das Land gegen einen Fluss iranischer Waffen an die Hisbollah durch syrisches Territorium militärisch zur Wehr setzen würde. (ap)

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Die Quellen unserer Nachrichtensendung sind u.a. die Agenturen Kna, Kathpress, Ansa, Efe, Afp, Kipa, Reuters, Ap, Adnkronos, Upi, Cns, Ucanews, Misna, Kirche in Not, Osservatore Romano, – die Vatikanzeitung in deutscher Sprache, sowie vatikaninterne Quellen. Der Newsletter ist nur zur persönlichen Information bestimmt. Grundlage für Zitate oder Übernahmen aus unserem Programm kann nicht unser Internetauftritt oder der Newsletter, sondern nur unser Radio-Programm sein. Die jeweils aktuelle Nachrichten- oder Magazinsendung von Radio Vatikan können Sie u.a. auf unserer Internetseite hören.
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Programmvorschau:

Heute Abend, 05.05.2013: Menschen in der Zeit: Friedrich Christian Delius
Eine Sendung von Aldo Parmeggiani

Montag Abend, 06.05.2013: Weltkirchen-Magazin
Themen u.a.: Israel/Palästina: Eine Mauer spaltet den Nahen Osten

Dienstag Abend, 07.05.2013: Radioakademie (Teil 1)

Mittwoch Abend, 08.05.2013: Die Woche in Rom

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Nachrichtenarchiv von Radio Vatikan

Radio Vatikan sendet täglich:16.00 h „Treffpunkt Weltkirche“

20.20 Uhr „Magazin“

6.20 Uhr Wiederholung des „Magazins“ vom Vortag

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