RADIO VATIKAN - OFFIZIELLE WEBSEITE - Online-News 8.11.2013

Tagesmeldungen vom 8.11.2013

- Papst predigt gegen Bestechlichkeit -
- Österreich: Fragebogen bis an die Basis verbreiten -
- USA: Kirche drängt auf neues Einwanderungsgesetz -
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Verantwortlich: P. Bernd Hagenkord SJ / Stefan von Kempis
Redaktion: Stefan von Kempis
Redaktionsschluss 16.00 Uhr
Die folgenden Texte basieren auf unserer
Nachrichtensendung „Treffpunkt Weltkirche“ täglich um 16 Uhr
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THEMEN DES TAGES:

Papst betet für Anhänger der „Göttin Schmiergeld“
„Weltlichkeit ist der Feind“: Papst Franziskus hat an diesem Morgen bei seiner Messe im Vatikan zu drastischen Formulierungen gegriffen. In seiner Predigt in der Kapelle Santa Marta legte er das Gleichnis vom untreuen Verwalter (Lk 16, 1-8) aus. „Die Atmosphäre, der Lebensstil gefällt dem Teufel sehr, diese Weltlichkeit: Leben nach den Werten – in Anführungszeichen – der Welt. Dieser Verwalter ist ein Beispiel der Weltlichkeit.“ Gott habe uns aufgetragen, unser Brot durch ehrliche Arbeit zu verdienen. Doch „dieser Verwalter gab seinen Kindern verdorbenes Brot. Denn ihr Papa, der schmutziges Brot nach Hause trug, hatte seine Würde verloren. Denn man fängt vielleicht mit einem kleinen Briefumschlag an, aber das wird dann wie eine Droge.“ (rv)
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Österreich: Umgang mit Fragebogen „so offen wie möglich“
Die Kirche in Österreich werde mit dem Fragebogen, mit dem der Vatikan weltweit Fakten und Einstellungen zum Thema Familie erheben will, „so offen wie möglich“ umgehen. Das kündigte Kardinal Christoph Schönborn am Freitag zum Abschluss der Vollversammlung der Österreichischen Bischofskonferenz an. Die eigentlichen Adressaten seien etwa Dekanate, Pfarren und katholische Organisationen. Die Bischöfe wollen die Antworten pro Diözese bündeln und bei ihrem Ad-Limina-Besuch Ende Jänner 2014 in Rom übergeben. (kap)
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Schweiz: Abt Werlen wird „Medienrummel nicht vermissen“
Er wird in der Schweiz gerne auch als „Medien-Abt“ bezeichnet: Der Benediktinerpater Martin Werlen wird Ende November nach zwölf Jahren als Vorsteher des Klosters Einsiedeln zurücktreten. Bevor er sich von der Öffentlichkeit als Einsiedler Abt verabschiedet, hat er – passend zum Übernahme als „Medien-Abt“ – eine Pressekonferenz in der Bahn gehalten; dort waren viele seiner Twitter-Botschaften entstanden. Den Medienrummel werde er nicht vermissen, sagte Werlen. „Aber ich werde versuchen, die neuen Aufgaben, die ich bekommen werde, gut auszuführen. Wenn das dann auch mit Medien zu tun, dann werde ich das auch dort machen.“ (rv/srf)
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Zentralafrika/Uganda: Das Drama der Kindersoldaten
Die römische Basisgemeinschaft Sant’Egidio bemüht sich um eine Stabilisierung der Lage in der Zentralafrikanischen Republik. Die katholische Gruppe hat vor zwanzig Jahren ein Ende des blutigen Bürgerkriegs in Mosambik vermittelt; im September erstellte sie eine Road Map zum Frieden in der Zentralafrikanischen Republik, wo die Rebellengruppe Séléka im März die Macht übernommen hat. In der Hauptstadt Bangui unterzeichnete Putsch-Präsident Michel Djotodia in Anwesenheit der gesamten Regierung das Papier von Sant’Egidio. Der so genannte „Pakt der Republik“ soll dauerhafte Mechanismen zur Vermeidung und zum Umgang mit Konflikten einführen. (rv)
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AUS UNSEREM ABENDPROGRAMM:

Münchner Licht für Sixtinische Kapelle
Die Sixtinische Kapelle im Vatikan beherbergt die wohl berühmtesten Fresken der Welt. Sie ins beste Licht zu rücken, damit wurde eine Münchner Firma für Beleuchtungsmittel beauftragt. 7.000 LEDs sollen für den rechten Blick auf die Sixtina sorgen. Wichtig sei den Vatikanischen Museen besonders gewesen, dass keines der Kunstwerke gegenüber anderen hervorgehoben werde, und dass die Farbwiedergabe ideal sei, sagte ein Sprecher. (münchner kirchenradio)
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DIE NACHRICHTEN:

Vatikan

Der gute Hirt, der auch verlorenen Schafen nachläuft, sollte auch für kirchliche Richter das Modell sein. Das sagte Papst Franziskus am Freitag in einer Audienz für die Apostolische Signatur, das höchste Gericht der Kirche. Die Mitglieder des Gerichts sollten nicht vergessen, dass sie „im Namen der Kirche handeln und Teil der Kirche sind“. Der „Zusammenhang“ zwischen der „richtenden und der verkündenden Kirche“ dürfe nie „abreißen“. Wie das kirchliche Ehegericht der Römischen Rota geht auch das Tribunal der Apostolischen Signatur auf das Mittelalter zurück. Paul VI. machte die Signatur 1967 zum höchsten Justizorgan der Kirche. (rv)
Schon wieder eine Einladung nach Lateinamerika: Die Präsidentin von Costa Rica, Laura Chinchilla Miranda, war an diesem Freitag beim Papst. Dabei lud sie ihn, für die anwesenden Journalisten gut hörbar, zu einem Besuch in ihrem Land ein. Franziskus hat vor kurzem erklärt, er werde seine argentinische Heimat sowie die Nachbarländer Uruguay und Chile wohl nicht vor 2015 besuchen. Im Gespräch zwischen Papst und Präsidentin ging es nach Vatikan-Angaben vor allem um soziale Themen, Lebens- und Umweltschutz. Die diplomatischen Beziehungen zwischen beiden Staaten sollten weiterentwickelt werden. (efe)

Vatikan/Iran
„Der Dialog zwischen Islam und Christentum ist heute nötiger denn je.“ Das schreibt der neue iranische Präsident Hassan Rohani in einer Twitter-Botschaft. An der Wurzel religiöser Konflikte stehe meistens „Ignoranz und mangelhaftes Wissen über den anderen“. Rohani veröffentlichte auf Twitter ein Foto von seiner Begegnung mit dem neuen Päpstlichen Nuntius im Iran, Erzbischof Leo Boccardi. Dieser hatte am vergangenen Sonntag sein Beglaubigungsschreiben in Teheran präsentiert und in einer Ansprache „engere Beziehungen zwischen dem Heiligen Stuhl und der Islamischen Republik“ gewünscht. Rohani schreibt, Vatikan und Iran hätten „gemeinsame Feinde“, nämlich Terrorismus und Extremismus, sowie „ähnliche Ziele“, nämlich den Kampf gegen Ungerechtigkeit und Armut in der Welt. (ansa)

Europa

Deutschland
Die Staatsanwaltschaft Hamburg hat den Strafbefehlsantrag gegen den Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst präzisiert. Der Sprecher der Staatsanwaltschaft Hamburg, Carsten Rinio, bestätigte der KNA einen Bericht der Augsburger Allgemeinen Zeitung vom Freitag. Danach hat die Behörde auf Bitten des Amtsgerichts Hamburg den Antrag geändert. „Dabei handelt es sich aber nicht um eine sachliche Korrektur, sondern nur um eine textliche Ergänzung“, so Rinio. Das Amtsgericht wolle noch deutlicher herausgestellt sehen, dass der Bischof bei der eidesstattlichen Falschaussage nicht fahrlässig, sondern vorsätzlich gehandelt habe, sagte Rinio. Der entsprechend geänderte Strafbefehlsantrag sei nun wieder dem Amtsgericht zugeleitet worden. (kna)

Deutschland/Österreich
Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat vor einem „unauffälligen Alltags-Antisemitismus“ gewarnt. Auch wenn er nicht zu Gewalt führe, sondern sich in scheinbar harmlosen Witzen und Bemerkungen äußere, sei er eine latente Gefahr. Das sagte Schick zum 75. Jahrestag der Novemberpogrome von 1938 am Freitag in Bamberg. „Auch wer zu Judenwitzen schweigt oder mitlacht, macht sich mitschuldig“, so Schick wörtlich. Deshalb gelte: „Wehret den Anfängen.“ Auch bei den als „Reichskristallnacht“ verharmlosten Pogromen habe eine Mehrheit zugeschaut, geschwiegen und damit das grausame Unrecht möglich gemacht, erklärte Schick weiter. „Es gab damals zu wenige, die aufgestanden sind, als sie hätten aufstehen müssen.“ (kna)

Österreich
Die Anfang November abgeschlossene EU-Bürgerinitiative „One of us“ (Einer von uns) ist das bisher erfolgreichste Volksbegehren Europas überhaupt. Wie die „Lebenskonferenz" als Initiator am Freitag in Wien erklärte, wurde die noch im Auszählungsvorgang befindliche Petition von über 1,86 Millionen Menschen europaweit unterzeichnet. 32.545 gültige Unterschriften davon aus Österreich wurden am Freitag an die Bundeswahlbehörde im Innenministerium übergeben. Das für Österreich notwendige Quorum von 14.250 Stimmen sei damit mehr als zweimal erfüllt worden. „One of us“ fordert die EU-Kommission zu einer Überarbeitung der Finanzpolitik auf: Insbesondere in den Bereichen Forschung, Entwicklungspolitik und öffentlicher Gesundheit sollen keine Aktivitäten mit EU-Geldern gefördert werden, die eine Zerstörung menschlicher Embryonen voraussetzen. (kap)

Naher Osten

Syrien
Nach dem Massaker an Christen durch islamistische Milizen in der syrischen Stadt Sadad Ende Oktober sind nun Details bekannt geworden. 1.500 Familien seien bei dem als schwerste anti-christliche Verfolgung geltenden Attentat seit Beginn des Kriegs in Syrien als Geiseln festgehalten und 45 Menschen getötet worden, wobei ihre Körper in einen Brunnen geworfen wurden. Das erklärte das internationale katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ am Freitag. Die Berichte, die die Organisation von Kirchenführern aus dem Land erhalten habe, schildern, wie in Sadad ungeschützte Menschen, die nicht fliehen konnten, gequält und beispielsweise stranguliert wurden. (kirche in not/fides)

Iran
Der im Juli zu zehn Jahren Haft verurteilte Christ Mohammad Hadi Bordbar ist am 3. November aus dem Teheraner Evin-Gefängnis freigelassen worden. Das berichtet der christliche Informationsdienst „World Watch Monitor“. Der 27-Jährige, der einer evangelikalen Hauskirche angehört, war im Juli wegen Mitgliedschaft „in einer staatsgefährdenden Organisation“ und „Versammlungen gegen die nationale Sicherheit“ zu der Gefängnisstrafe verurteilt worden. Ein Berufungsgericht sprach ihn am 30. Oktober von allen Anklagepunkten frei. Die Behörden hatten ihm vorgeworfen, 12.000 christliche Schriften verteilt und fünf evangelistische Filme für Fernsehsender synchronisiert zu haben. (idea)

Amerika

Kolumbien
Die Bischöfe haben acht Forderungen für einen dauerhaften Frieden und Versöhnung in ihrem Heimatland aufgestellt. Wie das kolumbianische Radio berichtet, präsentierte der Kardinal Ruben Salazar Gomez von Bogota in der Hauptstadt ein entsprechendes Schreiben der Kolumbianischen Bischofskonferenz. Zu den Forderungen gehören eine friedfertige Politik, Rechtsgleichheit, eine umfassende Agrarreform, eine qualitativ hochwertige Bildung für alle, Dezentralisierung und regionale Entwicklung des Landes, mehr Bürgerbeteiligung sowie eine alternative und nachhaltige Wirtschaftsproduktion. Derzeit verhandelt die Regierung von Präsident Juan Manuel Santos mit der Guerilla-Organisation FARC in der kubanischen Hauptstadt Havanna über eine Beendigung des seit Jahrzehnten andauernden bewaffneten Konflikts in Kolumbien. (kna/rv)

Mexiko
Die Kirche erhebt schwere Vorwürfe gegen die mexikanischen Drogenkartelle „Die Tempelritter“ und „Die Familie“. Der Generalvikar der Diözese Apatzingan, Javier Cortes, beschuldigte laut der Tageszeitung „Vanguardia“ mehrere Kartellmitglieder im Bundesstaat Michoacan, sie hätten minderjährige Mädchen über mehrere Tage zum Sex gezwungen. Bei einer Weigerung hätten sie den Teenagern mit der Ermordung ihrer Eltern gedroht. Für die betroffenen Familien sei es nahezu unerträglich, mit dieser Situation umzugehen. Der Bischof von Apatzingan, Miguel Patino Velasquez, hatte Mitte Oktober die Provinz Michoacan in einer Rede als einen „gefallenen Staat“ bezeichnet, den die Drogenmafia als ihr Eigentum betrachte. (kna)

Vereinigte Staaten
Der Vorsitzende der US-Bischofskonferenz drängt den Kongress, noch vor Jahresende eine neue Fassung des Einwanderungsgesetzes zu verabschieden. Die Sache sei „von großer moralischer Dringlichkeit“ und könne nicht warten, schreibt Kardinal Timothy Dolan von New York an den republikanischen Mehrheitsführer John Boehner. Er sei besorgt über Berichte, dass einige Abgeordnete Änderungen im Einwanderungsrecht auf die lange Bank schieben wollten. Stattdessen sei schnelles Handeln gefragt. Der Senat hatte im Juni ein Gesetz verabschiedet, das etwa elf Millionen so genannten „illegalen“ Einwanderern den Weg zum Erlangen der US-Staatsbürgerschaft freimacht. Gleichzeitig sieht es stärkere Grenzkontrollen vor. (ap)
Ivan Dragecevic, einer der angeblichen „Seher“ aus dem bosnischen Wallfahrtsort Medjugorje, hat seine Auftritte in den USA abgesagt. Anlass ist ein Brief des vatikanischen Nuntius Carlo Maria Viganò an US-Diözesen. Darin erinnerte der Erzbischof daran, dass es sich bei den mutmaßlichen Erscheinungen in Herzegowina nicht um gesicherte übernatürliche Offenbarungen handle. Weder Kleriker noch Gläubige dürften an öffentlichen Veranstaltungen teilnehmen, die die Echtheit dieser Erscheinungen in Medjugorje als gegeben darstellten. Der Nuntius beruft sich dabei auf Erzbischof Gerhard Ludwig Müller, den Präfekten der vatikanischen Glaubenskongregation. Ein abschließendes Urteil der Kongregation über Medjugorje steht aus. (kap)

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Die Quellen unserer Nachrichtensendung sind u.a. die Agenturen Kna, Kathpress, Ansa, Efe, Afp, Kipa, Reuters, Ap, Adnkronos, Upi, Cns, Ucanews, Misna, Kirche in Not, Osservatore Romano, – die Vatikanzeitung in deutscher Sprache, sowie vatikaninterne Quellen. Der Newsletter ist nur zur persönlichen Information bestimmt. Grundlage für Zitate oder Übernahmen aus unserem Programm kann nicht unser Internetauftritt oder der Newsletter, sondern nur unser Radio-Programm sein. Die jeweils aktuelle Nachrichten- oder Magazinsendung von Radio Vatikan können Sie u.a. auf unserer Internetseite hören.

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Programmvorschau:

Heute Abend, 08.11.2013: Prisma-Magazin
Themen u.a.: „Tag des offenen Klosters“ im Mai: Werbung für das Ordensleben / Verabschiedung von Abt Martin Werlen / Solwodi: Sr Lea Ackermann zu Menschenhandel / Österreichische Bischofskonferenz beendet ihre Vollversammlung

Samstag Abend, 09.11.2013: Unsere Woche - Mit der Betrachtung zum Sonntag
Themen u.a.: Vor der Seligsprechung in Paderborn: Gespräch mit den Franziskanerinnen von Olpe / Latinitas: Der Vatikan pflegt die lateinische Sprache

Sonntag Abend, 10.11.2013: Menschen in der Zeit - von Aldo Parmeggiani
Norbert Lammert
, Bundestagspräsident

Montag Abend, 11.11.2013: Weltkirchen-Magazin

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Nachrichtenarchiv von Radio Vatikan

Radio Vatikan sendet täglich:16.00 h „Treffpunkt Weltkirche“

20.20 Uhr „Magazin“

6.20 Uhr Wiederholung des „Magazins“ vom Vortag

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· Domradio Köln über Kabel im Erzbistum Köln und Satellit zwischen 18.00 Uhr und 20.00 Uhr.
· Radio Gloria über Kabel in der Schweiz und Satellit.
·
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