RADIO VATIKAN - OFFIZIELLE WEBSEITE - Online-News 10.9.2013

Tagesmeldungen vom 10.9.2013

- Papst besucht Anlaufstelle für Flüchtlinge -
- Welt-Suizid-Präventionstag: Hilfe im Internet -
- D: Militärschlag in Syrien aus Sicht des Völkerrechts -
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Verantwortlich: P. Bernd Hagenkord SJ / Stefan von Kempis
Redaktion: Anne Preckel
Redaktionsschluss 16.00 Uhr
Die folgenden Texte basieren auf unserer
Nachrichtensendung „Treffpunkt Weltkirche“ täglich um 16 Uhr

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THEMEN DES TAGES:

Papst besucht Anlaufstelle für Flüchtlinge in Rom
Papst Franziskus besucht an diesem Dienstag eine Anlaufstelle für Flüchtlinge in Rom. Der am Nachmittag startende Besuch im Zentrum Astalli, das nahe dem Kapitol liegt, hat ausschließlich privaten Charakter und findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. In der vom Jesuitenflüchtlingsdienst betreuten Einrichtung erhalten rund 450 Flüchtlinge tagtäglich eine warme Mahlzeit. Auch medizinische Versorgung, Sprachunterricht, Rechtsberatung und Unterstützung im Kontakt mit den Behörden gehören zum vielfältigen Repertoire der Einrichtung, in der 400 freiwillige Helfer tätig sind. Es sind derzeit zumeist Flüchtlinge aus Afghanistan und Afrika, vor allem aus Mali, Mauretanien und den Ländern der Subsahara, die in das seit 1981 bestehende Zentrum kommen. Vor allem im letzten Monat seien auch viele Menschen aus Syrien und Ägypten angekommen, erzählt Chiara Peri, eine Mitarbeiterin im „Centro Astalli“, gegenüber Radio Vatikan. Peri hofft, dass der Papstbesuch im „Centro Astalli“ die Öffentlichkeit stärker für die prekäre Lage der Flüchtlinge sensibilisieren kann:

 „Wir hoffen, dass normale Leute die Möglichkeit erhalten, mehr über diese große Gemeinschaft der Flüchtlinge zu erfahren, die Schutz sucht in der Welt, und zwar aus einer positiven Perspektive: Es geht darum, sie willkommen zu heißen, ihnen zuzuhören, ihnen Aufmerksamkeit zu schenken. Eben nicht im Sinne von Alarm schlagen und Zahlen nennen – dies gehört ja traurigerweise zur Realität unseres Landes in den letzten Jahren...“ (rv)
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Papstpredigt: „Jesus ohne Angst und Triumphalismus verkünden“
Jesus ohne Angst, Scham und Triumphalismus verkünden – das wünscht sich der Papst von den Christen. Alles andere sei nur „das halbe Programm“ des Christentums, erinnerte der Papst am Dienstagmorgen in seiner Predigt in der Casa Santa Marta im Vatikan:

„Es gibt viele Christen ohne Auferstehung, Christen ohne den auferstandenen Christus: Sie begleiten Jesus bis zum Grab, weinen, lieben ihn sehr, aber da endet es. Zu einem solchen Verhalten von Christen ohne Christus fallen mir drei Arten ein: die Ängstlichen, die Schamhaften und die Triumphalisten. Diese drei sind dem auferstandenen Christus nicht begegnet!“ (rv)
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Hier lesen Sie die deutsche Zusammenfassung zur Papstpredigt des Osservatore Romano

Deutschland: Online-Beratung für suizidgefährdete Jugendliche verstärkt
Etwa alle 56 Minuten nimmt sich in Deutschland ein Mensch das Leben, alle sechs Minuten versucht es jemand. Auf dieses Thema will der Welt-Suizid-Präventionstag am 10. September aufmerksam machen, denn: in Deutschland sterben mehr Menschen durch Suizid als durch illegale Drogen, Aids und Verkehrsunfälle zusammen. Bei Unter-25-Jährigen geht man von einer noch weitaus größeren Suizidversuchsrate aus. Der Caritasverband für das Erzbistum Berlin bietet ab dem 18. September im Internet Hilfe für junge Menschen mit Suizidgefährdung und in Krisen. Vorbild für Berlin ist Freiburg, wo der „Arbeitskreis Leben“ diese spezielle Beratung bereits seit mehr als zehn Jahren erfolgreich anbietet. Die Leiterin von „U25“ in Freiburg, Solveig Rebholz erklärt das Angebot:

„Es funktioniert vor allem über das Internet, per Online-Beratung, weil wir gemerkt haben, dass Jugendliche und junge Erwachsene eher nicht in Beratungsstellen kommen. Entweder, weil sie das nicht kennen, oder weil sie Angst haben. Deshalb dachten wir, wir müssen auf diese Menschen zugehen, denn Jugendliche und junge Erwachsene sind die Gruppe mit der höchsten Suizidversuchsrate.“ (rv/pm/erzbistum freiburg)
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Deutschland: Militärschlag in Syrien aus Sicht des Völkerrechtes
Ein militärischer Eingriff in Syrien wäre ein Vergeltungsschlag und keine Schutzmaßnahme im Sinne des Völkerrechtes. Dies präzisiert im Interview mit Radio Vatikan Gerhard Beestermöller vom Institut für Theologie und Frieden in Hamburg. Das Völkerrecht rechtfertigt ein militärisches Eingreifen nur unter bestimmten Bedingungen, führt der Experte aus – so etwa, wenn es um den Schutz eines Volkes geht, dem massenhaft Vernichtung oder Vertreibung droht. Diese Bedingungen für eine internationale Intervention mit UN-Mandat sieht Beestermöller im Fall von Syrien nicht gegeben:

„Also ich persönlich habe erhebliche Zweifel daran, dass das, was in Syrien vor sich geht, die Voraussetzungsbedingungen einer Schutzverantwortung erfüllen würde. Denn es wäre zunächst einmal zu klären, ob es sich hier wirklich um einen Konflikt handelt, der im Kern eine Bekämpfung der Bevölkerung durch die Regierung darstellt oder eines Teils der Bevölkerung. Oder ob hier nicht ganz andere Konfliktüberlagerungen im Hintergrund stehen – nämlich zum Beispiel der Machtkonflikt zwischen Syrien und Iran und Irak auf der einen und Saudi-Arabien und den anderen Golfstaaten auf der anderen Seite, die eben um die Vormachtstellung in der Region kämpfen. Da würde die große Gefahr bestehen, dass man im Namen der Schutzverantwortung in Wirklichkeit nur in einen Machtkonflikt eingreift. (rv/diverse)
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DIE NACHRICHTEN:

Vatikan

Papst Franziskus hat am Dienstag mit den Leitern der vatikanischen Ministerien über eine Kurienreform beraten. Es handelte sich um die erste „Kabinettssitzung“ seit dem Amtsantritt des Papstes vor sechs Monaten. Wie der Vatikan mitteilte, ging es hierbei um „die Verwirklichung der Vorschläge“, die von den Kardinälen und dem heutigen Papst vor dem Konklave im März gemacht worden waren, sowie um eine Halbjahresbilanz des Pontifikats. Viele Kardinäle hatten damals Missstände in der Kirchenleitung kritisiert und eine grundlegende Reform angemahnt. Das Treffen diente nach vatikanischen Angaben auch der Vorbereitung der ersten Zusammenkunft der Kardinalsgruppe Anfang Oktober. Dem achtköpfigen Gremium gehört auch der Münchner Kardinal Reinhard Marx an. Eingeladen zu der Sitzung waren die Präfekten der vatikanischen Kongregationen, die Präsidenten der Päpstlichen Räte sowie der Leiter der vatikanischen Staatsverwaltung und der Generalvikar für das Bistum Rom. (kna)

Europa

Deutschland
Vom 26. bis 28. November 2013 wird die Erzdiözese Berlin Gastgeber der Veranstaltungsreihe „Vorhof der Völker“. Unter dem Motto „Freiheitserfahrungen mit und ohne Gott“ begegnen Vertreter der katholischen Kirche, Atheisten und Agnostiker einander und diskutieren, so die Einladung der diesjährigen Initiative. Papst Benedikt XVI. hatte 2009 gemeinsam mit dem Päpstlichen Rat für Kultur das Gesprächsforum ins Leben gerufen. Ziel ist ein stärkerer Dialog zwischen Gläubigen und Nichtglaubenden. (pm)

Deutschland/Syrien
Die katholische Friedensbewegung „Pax Christi“ in Deutschland warnt vor einem militärischen Eingreifen des Westens in Syrien und lehnt jegliche deutsche Beteiligung daran ab. Jede Bereitschaft der syrischen Regierung zur Offenlegung ihrer Chemiewaffenbestände müsse als Schritt hin zu Verhandlungen ernstgenommen werden, forderte das Präsidium am Dienstag in Berlin. Ergebnisse der UNO-Untersuchung über einen Giftgaseinsatz müssten abgewartet werden. Eine willkürliche „Strafaktion“, wie sie vor allem die USA, Frankreich und die Türkei planten, „wäre selbst ein Bruch des internationalen Rechts und eine weitere Eskalationsstufe in diesem schrecklichen Krieg“. Pax Christi forderte eine weitsichtige Syrienpolitik des Westens, die eine langfristige Stabilisierung des Landes zulasse. (kna/pm)

Deutschland/Vatikan
Kardinal Giovanni Lajolo will bei seinem Besuch im Bistum Limburg die „brüderliche Stimmung fördern“. Das sagte der Gesandte des Vatikans am Montagabend dem Hessischen Rundfunk. Bei seinem „Besuch in der Familie“ werde alles zur Sprache kommen, was zuletzt für Spannungen sorgte, auch die Streitigkeiten um das neue Diözesane Zentrum in Limburg, sagte Lajolo. Er werde „selbstverständlich“ auch mit den Kritikern von Bischof Tebartz-van Elst reden. Zudem betonte er, er sei „ganz im Sinne von Papst Franziskus“ unterwegs: „Mit Liebe lässt sich alles klären, alles überwinden, der Weg gemeinsam gehen.“ (kna/faz)
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Italien
Der neue Erzbischof von Reggio Calabria, Giuseppe Fiorini Morosini, hat sich für eine stärkere Bekämpfung der Mafia ausgesprochen. „ Es ist besonders die Aufgabe der Kirche, die Augen vor diesen Unrechtstaten nicht zu verschließen“, so der Erzbischof bei seiner Amtseinführung. „Die Kirche wird ihren Teil in diesem Kampf beitragen, aber mit friedlichen und christlichen Mitteln“, so der Erzbischof weiter. (ansa)

Frankreich
Mit einer neuen „ Charta der Laizität“ will das Bildungsministerium die Trennung zwischen Kirche und Staat im Land weiter vorantreiben. Fortan soll eine entsprechende Charta, die jetzt vorgestellt wurde, in allen staatlichen Schulen der Republik öffentlich aushängen. Darin heißt es unter anderem: „Niemand kann sich auf seine religiöse Zugehörigkeit berufen, um eine Nichtbeachtung der Regeln der Schule der Republik zu begründen." Des weiteren wird die Pflicht des Staates betont, die Bürger vor „ Druck und Bekehrungseifer“ zu schützen. Seit einigen Jahren herrscht in allen öffentlichen Gebäuden und Einrichtungen Frankreichs ein striktes Verbot des Tragens von Kopftüchern und anderen religiösen Zeichen. (die presse)

Russland/Aserbaidschan
Für seine Bemühungen um eine Versöhnung zwischen Aserbaidschanern und Armeniern hat der russisch-orthodoxe Patriarch Kyrill I. eine hohe Anerkennung vom Oberhaupt der Muslime in Aserbaidschan, Allahshukjur Pasha-Zade, erhalten. Er würdigte den Patriarchen für seine „Prinzipientreue auf dem Gebiet der interreligiösen Zusammenarbeit“, wie die russische Nachrichtenagentur Interfax meldet. Kyrill I. gebe durch seine positive Einflussnahme und effektiven Bemühungen allen ein Beispiel. Dem christlichen Russland sei das Glück widerfahren, nach langen Jahren des totalitär-atheistischen politischen Systems in der Epoche der religiösen Wiedergeburt ein Kirchenoberhaupt mit unübertroffener Weisheit zu bekommen, heißt es in der Würdigung weiter. (kna)

Afrika

Zentralafrikanische Republik
Die geistliche Gemeinschaft Sant’Egidio hofft auf Frieden in der Republik Zentralafrika. In einem Appell ruft die Bewegung dazu auf, das der Wille des Volkes zu Demokratie und Einhaltung der Menschenrechte endlich gehört und umgesetzt werde. Im März dieses Jahres hatten Rebellen den Präsidenten Francois Bozize gestürzt. Rebellenführer Michel Djotodia ernannte sich daraufhin selbst zum Präsidenten. Die wirklich humanitären, politischen und wirtschaftlichen Probleme in Zentralafrika sind bis jetzt noch nicht gelöst. (pm)

Nigeria
Bewaffnete haben einen anglikanischen Erzbischof entführt. Sie verschleppten Ignatius Kattey, den zweithöchsten anglikanischen Geistlichen des Landes, und seine Frau am Wochenende in Eleme im Süden Nigerias. Die Frau wurde kurz darauf freigelassen. Laut einem Bericht der nigerianischen Zeitung „Punch“ vom Dienstag verlangten Hunderte Mitglieder der Vereinigung „Anglican Fellowship“ mit einer Straßenblockade ein Eingreifen der Regierung zur Befreiung des Erzbischofs. Dem Bericht zufolge drohten die Demonstranten, Straßen und Brücken in dem Raffineriestandort zu zerstören, wenn Kattey nicht binnen 48 Stunden auf freien Fuß komme. In der erdölreichen Region des Nigerdeltas ereignen sich regelmäßig Entführungen mit dem Ziel, Lösegeld zu erpressen. Häufig kommen die Gekidnappten unbeschadet frei. Im Norden Nigerias wurden hingegen zahlreiche Geiseln durch islamistische Entführer ermordet. (kna/afp)

Asien

Philippinen
In Zambonga, der sechstgrösten Stadt der Philippinen, kommt es in diesen Tagen wieder zu gewaltsamen Ausschreitungen zwischen der islamisch orientierten Rebellenmiliz Milf (Islamische Befreiungsfront der Moro) und der Polizei. Die Auseinandersetzungen forderten bisher 8 Todesopfer, 24 Verletzte und ca. 200 Festnahmen von Separatisten. (rv)

Amerika

Vereinigte Staaten
Die Generaloberen der katholischen Orden sowie die Leiter der orthodoxen Kirchen der USA haben sich nun ebenfalls öffentlich gegen ein militärisches Eingreifen in Syrien gewandt. In einem Schreiben an die Führung in Washington unterstreichen sie die „große Verantwortung und die Chance, der Feindschaft eine Ende zu setzen“, sowie die „Sinnlosigkeit eines gewaltsamen Vorgehens“. „Nur Diplomatie kann eine langfristige Lösung des Problems herbeiführen“, darin sind sich die Geistlichen einig. Drüber hinaus weisen sie nochmals auf die schwierige Lage der Christen im ganzen Nahen Osten hin. (pm)

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Die Quellen unserer Nachrichtensendung sind u.a. die Agenturen Kna, Kathpress, Ansa, Efe, Afp, Kipa, Reuters, Ap, Adnkronos, Upi, Cns, Ucanews, Misna, Kirche in Not, Osservatore Romano, – die Vatikanzeitung in deutscher Sprache, sowie vatikaninterne Quellen. Der Newsletter ist nur zur persönlichen Information bestimmt. Grundlage für Zitate oder Übernahmen aus unserem Programm kann nicht unser Internetauftritt oder der Newsletter, sondern nur unser Radio-Programm sein. Die jeweils aktuelle Nachrichten- oder Magazinsendung von Radio Vatikan können Sie u.a. auf unserer Internetseite hören.
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Programmvorschau:

Heute Abend, 10.09.2013: Radioakademie (Teil 6) - von Stefan von Kempis
Franz von Assisi – was historische Quellen über ihn erzählen

Mittwoch Abend, 11.09.2013: Die Woche in Rom
Themen u.a.: Papst: Privatbesuch bei Flüchtlingen in Rom / Generalaudienz von Franziskus

Donnerstag Abend, 12.09.2013: Kreuz des Südens
Themen u.a.: Komplex: Syrien und das Völkerrecht

Freitag Abend, 13.09.2013: Prisma-Magazin

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Nachrichtenarchiv von Radio Vatikan

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20.20 Uhr „Magazin“

6.20 Uhr Wiederholung des „Magazins“ vom Vortag

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· Domradio Köln über Kabel im Erzbistum Köln und Satellit zwischen 18.00 Uhr und 20.00 Uhr.
· Radio Gloria über Kabel in der Schweiz und Satellit.
·
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