RADIO VATIKAN - OFFIZIELLE WEBSEITE - Online-News 4.3.2014

Tagesmeldungen vom 4.3.2014

- Bistum Limburg: Prüfbericht im Vatikan übergeben -
- Vatikan: Arbeit des Wirtschaftsrates noch zu klären -
- Ukraine/Russland: Rolle der Kirchen ist beschränkt -
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Verantwortlich: P. Bernd Hagenkord SJ / Stefan von Kempis
Redaktion: Gudrun Sailer
Redaktionsschluss 16.00 Uhr
Die folgenden Texte basieren auf unserer
Nachrichtensendung „Treffpunkt Weltkirche“ täglich um 16 Uhr
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THEMEN DES TAGES:

Bistum Limburg: Prüfbericht im Vatikan übergeben
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, hat am Montag den Bericht der Prüfungskommission zum Fall Limburg übergeben. Das teilte die Bischofskonferenz mit. Erzbischof Zollitsch habe den Bericht dem Präfekten der Bischofskongregation im Vatikan, Kardinal Marc Ouellet, im Beisein des Vorsitzenden der Prüfungskommission, Weihbischof Manfred Grothe, überreicht, so die Pressemitteilung. Wie im September 2013 anlässlich des Besuches von Kardinal Giovanni Lajolo im Bistum Limburg mit dem Domkapitel und dem Limburger Bischof vereinbart, werden die Ergebnisse offengelegt, „sobald die Beratungen der Bischofskongregation abgeschlossen sind“. Die Prüfungskommission hatte ihre Arbeit im Oktober 2013 aufgenommen, nachdem der Bischof von Limburg eine Sonderprüfung der Bauprojekte auf dem Limburger Domberg beim Vorsitzenden der Bischofskonferenz erbeten hatte. Auftrag der Kommission war es, die Kosten, die Finanzierung und die Entscheidungswege aufzuzeigen, die den Bauprojekten zu Grunde liegen. (dbk)
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Müller und Gänswein mahnen gerechten Umgang mit Limburger Bischof an
Der Umgang in der Öffentlichkeit mit der Causa Limburg war in den vergangenen Monaten nicht immer glücklich. Im Vatikan haben zwei einflussreiche deutsche Kirchenmänner dazu gemahnt, der Person des Bischofs Franz-Peter Tebartz-van Elst– ungeachtet eventuellen Fehlverhaltens - Gerechtigkeit widerfahren zu lassen: Erzbischof Georg Gänswein und Kardinal Gerhard Ludwig Müller stellten sich dem Mikrofon der ARD; die Interviews entstanden wenige Tage vor der Übergabe des Limburger Prüfberichts im Vatikan. (ard/rv)
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Vatikan: „Kompetenzen des Wirtschaftssekretariates noch zu klären“
Die Aufgaben des neuen vatikanischen Wirtschaftssekretariates sind nach Einschätzung eines deutschen Finanzexperten noch nicht ganz klar. Papst Franziskus hatte die neue Verwaltungseinheit vergangene Woche ins Leben gerufen. Ist sie eine Art Finanzministerium, eine Zentralbank, ein Rechnungshof? Die beiden diesbezüglichen Vatikan-Verlautbarungen widersprechen einander bezüglich der Aufgaben, sagte im Gespräch mit uns der in Aachen lehrende Politologe und Fachmann für Finanzverwaltung Ralph Rotte. (rv)
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Vatikansprecher: So habe ich die Wahl von Franziskus erlebt
Bis vor einem Jahr kannten sie sich nicht: der heutige Papst Franziskus und sein Sprecher Federico Lombardi. Dabei sind beide Jesuiten. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur Zenit erzählte Pater Lombardi, wie er den Amtsverzicht Benedikts XVI. und die Wahl Bergoglios zum römischen Bischof erlebt hat. Lombardi leitet den Vatikanischen Pressesaal und Radio Vatikan. Hier lesen Sie Auszüge aus dem Gespräch in unserer eigenen Übersetzung. Vor einem Jahr schien die Lage katastrophal: Skandale, ob echte oder erfundene, wurden von den Medien mit einer Aggressivität berichtet, die ihresgleichen suchte. Rund um die Kirche sei ein Klima des Negativen geschaffen worden. (rv/zenit)
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Papstpredigt: „Das Kreuz ist immer auf dem Weg des Christen“
Heutzutage gibt es mehr Märtyrer in der Kirche als zu Beginn des Christentums. Darauf hat Papst Franziskus bei seiner Morgenmesse an diesem Dienstag in der Casa Santa Marta hingewiesen. Es falle leichter, an die Christenverfolgung bei den Urchristen oder an die ermordeten Gläubigen in den Konzentrationslagern zu denken, doch sei das Martyrium eben auch heute verbreitet. „Das Kreuz“, so der Papst, „ist immer auf dem Weg des Christen“, denn die Welt ertrage die Göttlichkeit Christi nicht, ebenso wenig die Seligpreisungen. (rv)
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DIE SITUATION IN DER UKRAINE:

Ukraine/Russland: Rolle der Kirchen ist beschränkt
Die Kirchen in der Ukraine können wenig für eine Deeskalation der Lage beitragen. Das sagt im Gespräch mit Radio Vatikan der Professor für Ostkirchenkunde an der Universität Münster, Thomas Bremer. Die kirchliche Situation sei in der gegenwärtigen Lage in der Ukraine zwar wichtig. In den verschiedenen Kirchgemeinschaften, die es in der Ukraine gibt, spiegelten sich die verschiedenen Optionen des Landes wider, so Bremer. Die einen seien für den Erhalt der nationalen Einheit, andere wünschten sich eine Annäherung zu Russland oder sogar eine Spaltung des Landes. Zwar habe sich das Oberhaupt des Moskauer Patriarchats, Kyrill I., gegen eine solche Spaltung der Ukraine ausgesprochen, doch viele Mitglieder seiner Kirche wünschten sich das Gegenteil. (rv)
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In Genf mahnt der Generalsekretär des Ökumenischen Rats der Kirchen (ÖRK), Olav Fykse Tveit, Ukrainer und Russen zu „Besonnenheit“. Tveit sprach am Montag von einer „gefährlichen Entwicklung“, die „viele unschuldige Leben in schwere Gefahr“ bringe. Er rufe dringend alle Parteien auf, von Gewalt Abstand zu nehmen, auf Dialog und Diplomatie zu setzen und eine Eskalation durch voreilige Worte oder Taten zu vermeiden, so Tveit. Andernfalls drohe eine gesellschaftliche und politische Spaltung in der Region sowie in der „weiteren internationalen Gemeinschaft“. „Beten wir, dass Weisheit, Frieden und Gerechtigkeit sich durchsetzen“, appellierte der Generalsekretär des Zusammenschlusses von 349 christlichen Kirchen weltweit. (kai/kap)
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Die katholische Kirche in der Ukraine hat sich gegen die militärisch-politischen Einmischung Russlands auf der Krim geäußert. Der Bischof von Odessa-Simferopol, Bronislav Biernacki - seine Diözese umfasst auch die Krim - , appellierte an „alle Nationen der Welt“, Dialog und Frieden wiederherzustellen, wie die italienische katholische Nachrichtenagentur SIR am Dienstag berichtet. Wörtlich sagte er: „Wir sehen, dass diese fundamentale Verhaltensregel der internationalen Gemeinschaft jetzt verraten worden ist“, so Biernacki in Richtung Moskau. (sir/kap)

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LIVE BEI RADIO VATIKAN:

Aschermittwoch mit Papst Franziskus
Am Nachmittag des Aschermittwoch (5. März) leitet Papst Franziskus eine Bußprozession in der römischen Basilika Sant' Anselmo. Anschließend segnet er bei einer Messe in der Basilika Santa Sabina die Asche und zeichnet den Gläubigen das Aschenkreuz auf die Stirn. Wir übertragen die Feier live und mit deutschem Kommentar von 16.30 bis 18.30 Uhr. Die Statio und Bußprozession von der Baslika Sant'Anselmo zur Basilika Santa Sabina auf dem Aventin mit Papst Franziskus sowie die Heilige Messe zur Eröffnung der Fastenzeit können Sie auf unserem Vatikan-Player mitverfolgen. Unser Kommentator ist P. Max Cappabianca. (rv)

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UNSERE LATEINNACHRICHTEN:

Jede Woche frisch: unsere Nachrichten auf Latein. Gero P. Weishaupt übersetzt für Radio Vatikan ausgewählte Meldungen unseres Programms. (rv)
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DIE ABENDSENDUNG:

Radioakademie: Galileo Galilei
„Zu den wichtigen Dingen der Geschichte um Galileo gehört, dass daraus die Kirche die Lehre gezogen hat, nicht mehr eine bestimmte Lesart der Bibel der Wissenschaft vorzuschreiben, genauso wie die Wissenschaft nicht das Recht hat, der Religion vorzuschreiben, wie die Bibel zu interpretieren ist. Wir haben ja gelernt, dass auch Galileos Vorstellung vom Universum unvollständig war. Genauso war Newtons Vorstellung unvollständig. Und auch die Big Bang Theorie wird wahrscheinlich in 500 Jahren auch ziemlich komisch klingen. Nichts davon ist geeignet, seine Religion darauf zu basieren.“ Aus dem Gespräch mit Guy Consolmagno SJ in der ersten Folge der Radioakademie. Die gesamte Serie lassen wir Ihnen gerne als CD zukommen. (rv)

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DIE NACHRICHTEN:

Vatikan

Die Kardinalskommission für das vatikanische Finanzinstitut (IOR) hat einen neuen Präsidenten: Die Mitglieder wählten den Erzpriester der Basilika Santa Maria Maggiore in Rom, den spanischen Kardinal Santos Abril y Castelló, zum Leiter. Gemäß den Statuten für die Kommission ernennt der Papst ihre Mitglieder für die Dauer von fünf Jahren, einen Präsidenten gibt sich die Kommission dann selbst. Sie soll mindestens zwei mal im Jahr tagen und die Geschäftspolitik des IOR beraten, außerdem ernennt sie die Mitglieder des Aufsichtsrates. Mitglieder neben Abril y Castelló sind Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin, Kardinal Christoph Schönborn, Kardinal Jean-Louis Tauran und der Bischof von Toronto, Kardinal Christopher Collins. Papst Franziskus hatte im Januar dieses Jahres die Ernennungen ausgesprochen. (rv)
An diesem Wochenende treffen sich im Vatikan die Finanzleiter der weltweiten katholischen Orden. Das meldet der „National Catholic Reporter“ unter Berufung auf ein Schreiben der vatikanischen Ordenskongregation. Dieser Finanzgipfel sei von Papst Franziskus ausdrücklich gewünscht. Es ginge darum, wie kirchliches Vermögen zum Wohl der Menschen eingesetzt werden könne. In den Gesprächsrunden soll es um die kirchlichen Besitztümer, Schulden und ökonomische Solidarität gehen. Das Treffen ist von Seiten des Vatikans jedoch noch nicht offiziell bestätigt worden. (ncr)
Der Vatikan hat die erste Euro-Münzserie mit dem Porträt von Papst Franziskus auf den Markt gebracht. Das Set der acht Kursmünzen vom Ein-Cent- bis zum Zwei-Euro-Stück kostet 35 Euro, wie das vatikanische Amt für Philatelie und Numismatik mitteilte. Die Serie des Jahres 2013 trug noch das Konterfei von Papst Benedikt XVI. Außerdem gab das Amt die silberne 20- sowie eine goldene 50-Euro-Münze heraus. Sie sind für 160 beziehungsweise 1.090 Euro erhältlich. Daneben sind seit dem 3. März auch eine bronzene und eine silberne Gedenkmedaille zur Heiligsprechung von Papst Johannes XXIII. und Papst Johannes Paul II. am 27. April auf dem Markt. (kna)

Europa

Deutschland
Der katholische Kunstexperte Jürgen Lenssen hat das umstrittene Limburger Diözesanzentrum verteidigt. „Die 30 Millionen Euro für diesen Bau sind im Grunde nicht wirklich viel“, sagte der Leiter des Kunstreferats des Bistums Würzburg am Dienstag in Leipzig in einem Interview der KNA. In der öffentlichen Debatte wird unter anderem die Bausumme kritisiert. Der Domkapitular bezeichnete das neue Zentrum als „künstlerisch-architektonisch gelungen“. Hätte Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst die Baufinanzierung anders kommuniziert, wäre es zu keinem Eklat um das Zentrum gekommen. (kna)

Asien

Sri Lanka
Rund 200 christliche Geistliche fordern die UNO zu einer Untersuchung von Kriegsverbrechen gegen die Tamilen auf. In einem Schreiben an den UN-Menschenrechtsrat zeigen sie sich besorgt über „verstärkte Bemühungen, die Identität der tamilischen Gemeinschaft zu zerstören“. Zu den Unterzeichnern gehört der katholische Bischof von Mannar, Joseph Rayappu. Die Geistlichen betonen, viele von ihnen hätten seit dem Ende des Bürgerkrieges vor fünf Jahren in staatlichen Gremien zur Aufarbeitung von Menschenrechtsvergehen mitgearbeitet. Mehrere Mitarbeiter solcher Gremien seien bedroht und eingeschüchtert worden. Die Autoren des Schreibens sprechen von einem Verschwinden von Personen, sexuellen Übergriffen, Festnahmen und Folter unter dem Vorwand der Terrorismusbekämpfung. (kna)

Amerika

Nicaragua
Mit einer Geste hat Nicaraguas Staatspräsident Daniel Ortega die Eiszeit zwischen den katholischen Bischöfen seines Landes und der sandinistischen Regierung beendet: Am Montagabend empfing Ortega persönlich den in den Kardinalsstand erhobenen Erzbischof von Managua, Leopoldo Brenes Solorzano, am Flughafen der Hauptstadt. Bei seiner Rückkehr aus Rom bedankte sich Brenes nach Angaben der Tageszeitung „El Nuevo Diario“ für die „Freundlichkeit dieses Empfangs“. An der Seite Ortegas waren auch Kardinal Miguel Obando y Bravo sowie der vatikanische Nuntius, Erzbischof Fortunatus Nwachukwu, anwesend. Das Verhältnis zwischen Brenes und Ortega galt zuvor als gespannt. (kna)

Brasilien
Brasiliens Bevölkerung lässt sich durch die in 100 Tagen startende Fußball-WM immer weniger über die zahlreichen sozialen Missstände im Land hinwegtrösten: Das hat der österreichisch-brasilianische Bischof Erwin Kräutler im Interview mit den „Salzburger Nachrichten“ erklärt. Die Sozialproteste, die im Juni 2013 ihren bisherigen Höhepunkt erreicht hatten, seien nicht verstummt und ihre Forderungen weiter unbeantwortet, so Kräutler, der aus Österreich stammende Bischof der Amazonas-Diözese Xingu. Werde Brasilien Fußball-Weltmeister, werde der Jubel eine Zeitlang vieles zudecken, so Kräutlers Prognose. Wenn nicht, würden die sozialen Fragen jedoch erst recht aufbrechen. (kap)

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Die Quellen unserer Nachrichtensendung sind u.a. die Agenturen Kna, Kathpress, Ansa, Efe, Afp, Kipa, Reuters, Ap, Adnkronos, Upi, Cns, Ucanews, Misna, Kirche in Not, Osservatore Romano, – die Vatikanzeitung in deutscher Sprache, sowie vatikaninterne Quellen. Der Newsletter ist nur zur persönlichen Information bestimmt. Grundlage für Zitate oder Übernahmen aus unserem Programm kann nicht unser Internetauftritt oder der Newsletter, sondern nur unser Radio-Programm sein. Die jeweils aktuelle Nachrichten- oder Magazinsendung von Radio Vatikan können Sie u.a. auf unserer Internetseite hören.
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Programmvorschau:

Dienstag, 4.März: Erster Teil der neuen Radioakademie Zum 450. Geburtstag von Galileo Galilei. Eine Reihe von Pater Bernd Hagenkord SJ und Gudrun Sailer

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Nachrichtenarchiv von Radio Vatikan

Radio Vatikan sendet täglich:16.00 h „Treffpunkt Weltkirche“20.20 Uhr „Magazin“6.20 Uhr Wiederholung des „Magazins“ vom Vortag

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Im Internet:

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