RADIO VATIKAN - OFFIZIELLE WEBSEITE - Online-News 11.3.2014

Tagesmeldungen vom 11.3.2014

- Deutsche Bischöfe Tagen: Missbrauch, Dialogprozess, finanzielle Transparenz und Wahl -
- Kardinal Woelki: Kirche ist Lobbyist für das Leben -
- Panorthodoxes Konzil 2016 in Istanbul -

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Verantwortlich: P. Bernd Hagenkord SJ / Stefan von Kempis
Redaktion: Stefan von Kempis
Redaktionsschluss 16.00 Uhr
Die folgenden Texte basieren auf unserer
Nachrichtensendung „Treffpunkt Weltkirche“ täglich um 16 Uhr
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VOLLVERSAMMLUNG DER DBK:

Erzbischof Zollitsch: Es kommen neue Herausforderungen auf uns zu
Die deutschen Bischöfe haben an diesem Dienstag in Münster ihr Arbeitsprogramm begonnen. Die derzeit 63 Mitglieder der Deutschen Bischofskonferenz wollen sich über die Herausforderungen für die Kirche in der Bundesrepublik austauschen, ehe sie am Mittwoch einen neuen Konferenz-Vorsitzenden als Nachfolger für Erzbischof Robert Zollitsch wählen. Weiteres Thema der Konferenz ist die Aufarbeitung des Missbrauchsskandals in der Kirche. Zudem beraten die Bischöfe über den Dialogprozess der Kirche. Der auf fünf Jahre angelegte Dialog wurde 2010 im Zuge des Missbrauchsskandals auf den Weg gebracht. Der scheidende Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, hat die Kirche zu mehr Offenheit gegenüber der pluralen Gesellschaft aufgerufen. „Viele Menschen sind mit der traditionellen Sprache und den gewachsenen Symbolen unseres christlichen Glaubens nicht mehr vertraut“, sagte er am Montagabend beim Gottesdienst zum Auftakt des Frühjahrstreffens der Bischöfe. (domradio/kna)
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Kardinal Woelki: „Wir brauchen keine gesetzlich geregelte „Erlaubnis“ zur „aktiven Sterbehilfe“
„Wir brauchen keine gesetzlich geregelte „Erlaubnis“ zur „aktiven Sterbehilfe.“ Das sagte der Berliner Erzbischof Kardinal Rainer Maria Woelki am Dienstagmorgen in seiner Predigt anlässlich der Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz. Diese tagt seit gestern in Münster. Die Angst der Menschen vor Scherzen sei größer als die vor dem Tod. Es stehe aber außer Frage, dass Gott allein der Herr über Leben und Tod ist, so der Kardinal. Christen seien zu einer klaren Position aus dem Glauben herausgefordert, allerdings sei die Kirche nicht als Moralapostel gefragt, sondern als Lobbyist für das Leben. (pm)
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Zu Beginn der Vollversammlung der DBK hat der neue Päpstliche Nuntius in Deutschland, Erzbischof Nikola Eterovic, die versammelten Bischöfe zur Einheit aufgerufen. Dem Papst liege sehr an einem „synodalen Geist“, wie er – Eterovic – ihn in seinen letzten zehn Jahren als Generalsekretär der vatikanischen Bischofssynoden kennengelernt habe. Eine Weggemeinschaft setze voraus, aufeinander zu hören sowie Dialog, Geduld, Respekt und vor allem Liebe zu üben, so der Vatikandiplomat. (rv/kna)

Nicht nur ein neuer Vorsitzender
Der erste volle Arbeitstag der Vollversammlung der deutschen Bischofskonferenz: Die Bischöfe wollen auf ihrer Frühjahrsvollversammlung in Münster einen neuen Vorsitzenden ihrer Konferenz wählen. Das Treffen begann am Montagabend, die Wahl ist für Mittwoch vorgesehen. Wir sprachen mit Ingo Brüggenjürgen vom Kölner Domradio über die Tage von Münster, er berichtet von einer gewissen Gespanntheit vor der Wahl. (rv)
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PANORTHODOXES KONZIL:

Orthodoxer Kirchengipfel beendet – Konzil soll 2016 zusammentreten
Mit einer feierlichen „Göttlichen Liturgie“ ist in Istanbul der orthodoxe Kirchengipfel zu Ende gegangen. Die Führer aller selbständigen orthodoxen Kirchen hatten sich am Sitz ihres Ehrenoberhaupts, des Patriarchen Bartholomaios I., in Istanbul zu einer sogenannten „Synaxis“ getroffen. Dabei legten sie 2016 als Datum für ein Panorthodoxes Konzil fest. Im September 2014 soll dazu eine Vorbereitungskommission zusammentreten, um das Prozedere zu klären und Entwürfe für die Konzilstexte zu schreiben. Ort des Konzils – offizieller Name ist „Heilige und Große Synode der orthodoxen Kirche“ – wird Istanbul sein. Der Beschluss bedeutet einen Durchbruch; seit den sechziger Jahren waren Vorbereitungen eines Panorthodoxen Konzils vor allem an Meinungsunterschieden zwischen dem Ökumenischen Patriarchen und der Führung der russisch-orthodoxen Kirche gescheitert. (rv)
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„Orthodoxe müssen mit einer Stimme sprechen“
„Ein absolut historischer Schritt, wenn er denn stattfindet“: So bewertet der orthodoxe Metropolit von Frankreich, Emmanuel, die Ankündigung des panorthodoxen Konzils. Der Präsident der orthodoxen Bischofskonferenz Frankreichs hat in den letzten Tagen an den Beratungen in Istanbul teilgenommen. Auf die Frage, warum es Jahrzehnte gedauert hat, bis das Konzil endlich einberufen werden kann, sagte er gegenüber Radi Vatikan. Das liege vor allem daran, dass die meisten orthodoxen Kirchen hinter dem Eisernen Vorhang gelegen hätten und unter atheistischen Systemen hätten leben müssen. (rv)
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EIN JAHR PAPST FRANZISKUS:

Schönborn: „Halte das Wort Ungehorsam für verfehlt“
„Papst Franziskus ist ein Mann des Evangeliums und der Entscheidung.“ So denkt, in Kurzfassung, der Wiener Kardinal Christoph Schönborn über den amtierenden Papst. „Er hat in diesem Jahr unglaublich viel weitergebracht an ganz konkreten Reformschritten.“ Das erste Jahr von Franziskus` Pontifikat habe durch die neue Art der Amtsführung gleichsam einen „Schock der Authentizität“ ausgelöst, sagte der Vorsitzende von Österreichs Bischofskonferenz am Dienstag vor Journalisten in Wien. Franziskus setze eindeutig auf Reform und habe auch bereits deren Grundlinien formuliert. (kap)
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Lombardi: „Das habe ich mir immer erhofft...“
In großer Ruhe begeht Papst Franziskus sein erstes Pontifikatsjubiläum: Er nimmt noch bis Freitag in einem Exerzitienhaus in den Albaner Bergen an geistlichen Einkehrtagen teil. Am 13. März vor einem Jahr wurde Jorge Mario Bergoglio zum Bischof von Rom gewählt, und seitdem ist vieles nicht mehr, wie es früher war im Vatikan. Das sagt Jesuitenpater Federico Lombardi, der Pressesprecher des Vatikan und Leiter von Radio Vatikan. Er betont die Aufmerksamkeit, spricht aber auch davon, wie sich seine Aufgabe gewandelt hat. (rv)
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DIE NACHRICHTEN:

Europa

Deutschland
Der Einfluss der Religionen auf die Gesellschaft wird weiter wachsen. Davon ist die frühere FDP-Politikerin Irmgard Schwaetzer überzeugt. Je mehr „die Marktkräfte unser Leben bestimmen“, desto mehr werde in der Gesellschaft auch danach gefragt, was diese Mechanismen eigentlich im Zaum hält“. Schwaetzer ist Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Sie äußerte sich am Montagabend in Kiel bei einer Veranstaltung zur christlich-jüdischen Woche der Brüderlichkeit. Wörtlich sagte sie: „Dort, wo Religionen Barmherzigkeit und Orientierung geben können, werden die Menschen in Europa diese Stimme aufmerksam hören. Diese Rolle gehört zu uns: Barmherzigkeit zu üben in einer ökonomisierten Welt, Orientierung zu bieten und Orte und Riten bereit zu halten, die auch jenseits unserer je eigenen Mitgliedschaft tragfähig sind.“ (pm)

Polen
Im polnischen Krakau sind jetzt die Daten für den Kirchlichen Weltjugendtag bekannt geworden. Er findet vom 26. bis 31. Juli 2016 statt. Das steht auf der offiziellen Homepage des Weltjugendtags. Mit einem Festival startet das Großereignis am 26. Juli; am 27. Juli beginnen die Katechesen. Für den 28. Juli 2016 ist eine feierliche Begrüßung des Papstes vorgesehen, mit dessen Erscheinen in Krakau demnach fest gerechnet wird. Höhepunkt des Weltjugendtags soll die Sonntagsmesse vom 31. Juli werden. Für diese Messe und die ihr vorausgehende Gebetsvigil in der Nacht von Samstag auf Sonntag rechnen die Veranstalter mit etwa zwei Millionen Teilnehmern. (rv)

Afrika

Nigeria
Die anglikanische Kirche in Nigeria verlangt von Amtsanwärtern künftig einen Eid gegen Homosexualität. Als erstes Leitungsgremium bekräftigte der Kirchenrat der anglikanischen Hauptstadtgemeinde St. Matthews in Abuja am Sonntag seine Ablehnung gleichgeschlechtlicher Liebe, wie die nigerianische Zeitung „Daily Newswatch“ meldet. Die jetzt eingeführte Satzungsänderung der anglikanischen Gemeinschaft Nigerias sehe ein entsprechendes Gelöbnis auch für Mitglieder der Synode - Bischöfe, Kleriker und Laien - vor. Demnach haben kirchlich Amtsträger zu schwören, dass sie „niemals homosexuell oder bisexuell gewesen“ seien oder sich „davon abgekehrt“ hätten. Für den Fall, dass sie in Tat oder Bekenntnis gegen diesen Eid verstoßen, unterwerfen sich die Betreffenden „dem Zorn Gottes und der kirchenrechtlichen Strafe“. (kna)

Ägypten
Die Synode der koptisch-orthodoxen Kirche hat eine neues Regelwerk für die Wahl des Patriarchen verabschiedet. Das berichtet der katholische Bischof von Minya, Boutros Fahim Awad Hanna, dem „Fidesdienst“. Grund für die Änderung sei die Anpassung des Regelwerkes an die heutige Zeit gewesen. Jetzt könnten auch koptisch-orthodoxe Auslandsgemeinden an der Wahl ihres Oberhaupts teilnehmen, so der Bischof. Der Text wurde noch nicht veröffentlicht, der Präsident der Republik Ägypten muss dem Regelwerk noch zustimmen. (kna)

Naher Osten

Syrien
Die 13 orthodoxen Ordensfrauen aus Maalula und drei ihrer Mitarbeiter sind im Austausch gegen 25 Häftlinge freigekommen. Das sagte der syrische Informationsminister Omran al-Zoubi in Damaskus. Er dementierte damit Berichte, nach denen das syrische Regime im Austausch für die Ordensfrauen etwa 150 Häftlinge freigelassen habe. Die Ordensfrauen und ihre Mitarbeiter waren am 2. Dezember aus dem Thekla-Kloster in der Nähe des Christendorfes Maalula verschleppt worden. Katar soll sich in direkten Verhandlungen mit Damaskus und den Rebellen für die Freilassung eingesetzt haben. Die Nonnen wollen nach Syrien zurückkehren (ansa/diverse)
Die katholischen Bischöfe Syriens treffen sich an diesem Dienstag in Raboueh, im Libanon. Am Sitz des griechisch-melkitischen Patriarchen beraten sie vor allem über die Caritashilfe für Flüchtlinge und Vertriebene in Syrien und den Nachbarländern. Drei Jahre nach dem Beginn des Kriegs in Syrien ist die Region Schauplatz der schlimmsten Flüchtlingskrise nach dem Zweiten Weltkrieg, mit Ausnahme der ruandischen Katastrophe vor zwanzig Jahren. Der chaldäische Bischof von Aleppo Antoine Audo, Präsident der syrischen Caritas, will seinen Mitbrüdern alle laufenden Caritas-Maßnahmen sowie die geplanten Projekte vorstellen. (rv)

Asien

Südkorea
Papst Franziskus wird bei seinem Besuch in Südkorea wohl auch die Versöhnungskathedrale von Paju besuchen; sie liegt an der Grenze nach Nordkorea. Das schreibt die Missions-Nachrichtenagentur „Asianews“. Die Veranstalter der Reise, die am Montag für den kommenden August angekündigt wurden, denken nach Angaben von asianews über die Möglichkeit einer Papstmesse an der Grenze nach Nordkorea nach. Der Präsident der koreanischen Bischofskonferenz, Peter Kang U-il, sagte asianews, der Besuch von Franziskus werde „eine große Öffnung zum Weltfrieden“ bedeuten. Franziskus fliegt nach Südkorea, um an einem kirchlichen Jugendtreffen Asiens teilzunehmen und um 124 koreanische Märtyrer seligzusprechen. (asianews)

Japan
Auch genau drei Jahre nach Tsunami und Fukushima-Katastrophe brauchen die Opfer immer noch Hilfe. Darauf macht die japanische Caritas an diesem Dienstag aufmerksam. Bei dem Tsunami am 11. März 2011 starben 17.000 Menschen, Hunderttausende verloren ihr Hab und Gut. Die Hoffnung auf einen raschen Wiederaufbau hätte sich für viele Menschen in den betroffenen Regionen nicht erfüllt, schrieb der Direktor der Caritas Japan, Bischof Isao Kikuchi, jetzt in einem offenen Brief. Der Wiederaufbau in der Katastrophenregion kommt leider nur schleppend voran. Nach wie vor warteten mehr als 270.000 Menschen auf die Rückkehr in ihre Häuser, viele von ihnen lebten derzeit in provisorischen Unterkünften. (kap/pm)

Amerika

Venezuela
Die katholische Kirche könnte nach Einschätzung des Generalsekretärs der Organisation Amerikanischer Staaten (OAA), Jose Miguel Insulza, eine Vermittlerrolle in der politischen Krise in Venezuela übernehmen. Sollte das Land die OAA als Vermittler ablehnen, könnte die Kirche dies übernehmen. Dies sagte er in einem Interview mit der CNN Chile am Montag. Venezuela befände sich in der Krise, weil Regierung und Opposition sich nicht als vertrauenswürdige Gesprächspartner ansähen. Venezuela lehnt eine Vermittlung der OAA strikt ab. Man fürchtet den zu großen Einfluss der USA auf die Organisation. (kna)

Vereinte Nationen

Die katholische Hilfsorganisation „Kirche in Not“ wird in der zweiten Jahreshälfte Büros in Mexiko und Südkorea eröffnen. Das teilte der geschäftsführende Präsident von „Kirche in Not“, Johannes Freiherr Heeremann mit. Damit bestünden weltweit 19 Büros der Organisation. Nach Mexiko würden sie auf Wunsch des spanischen Büros gehen. Man habe sich für Südkorea entschieden, „weil das ein wirtschaftlich entwickeltes Land ist, in dem die katholische Kirche wächst, und weil wir in Asien überhaupt nicht vertreten sind“, so Freiherr Heeremann. Im Jahr 2012 wurden, nach Angaben der Organisation, 91,2 Millionen Euro gespendet. Damit förderte „Kirche in Not“ mehr als 5.000 Projekte. (pm)

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Die Quellen unserer Nachrichtensendung sind u.a. die Agenturen Kna, Kathpress, Ansa, Efe, Afp, Kipa, Reuters, Ap, Adnkronos, Upi, Cns, Ucanews, Misna, Kirche in Not, Osservatore Romano, – die Vatikanzeitung in deutscher Sprache, sowie vatikaninterne Quellen. Der Newsletter ist nur zur persönlichen Information bestimmt. Grundlage für Zitate oder Übernahmen aus unserem Programm kann nicht unser Internetauftritt oder der Newsletter, sondern nur unser Radio-Programm sein. Die jeweils aktuelle Nachrichten- oder Magazinsendung von Radio Vatikan können Sie u.a. auf unserer Internetseite hören.
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