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Meldungen vom 17.7.2009

- Papst Benedikt mit Gips -
- Indonesien: Religionsführer verurteilen Bomben -
- Italien: Bischöfe kritisieren „Sicherheitspaket“ -


Verantwortlich: P. Eberhard v. Gemmingen SJ / Stefan von Kempis
Redaktion: Mario Galgano
Redaktionsschluss 16.00 Uhr
Die folgenden Texte basieren auf unserer
Nachrichtensendung „Treffpunkt Weltkirche“ täglich um 16 Uhr.

IN EIGENER SACHE:

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Ihr Pater Eberhard von Gemmingen


THEMEN DES TAGES:

Papst Benedikt mit Gips
Der Papst ist wohlauf und wird bald wieder Klavier spielen können: Heute Nacht ist er in seinem Zimmer in Les Combes ausgeglitten und gestürzt. Dabei zog er sich einen Bruch am rechten Handgelenk zu, wie aus einem medizinischen Bulletin des Vatikans hervorgeht. Benedikt habe aber heute Morgen wie gewohnt die Heilige Messe gefeiert und sei nach dem Frühstück ins Krankenhaus in Aosta gefahren worden.

In Lokalanästhesie hat der Chefchirurg der Klinik, Manuel Mancini, das gebrochene Handgelenk des Papstes wieder eingerichtet. Dazu waren keine Schnitte mit dem Skalpell nötig, erklärte der Arzt in einer Mitteilung. Durch einzelne kleine Öffnungen in der Haut habe er Metallfäden eingeführt und Benedikts gebrochene Knochen wieder in Position gebracht. Rund 30 Tage lang wird der Papst einen Gips - in diesem Fall aus Glasharz – tragen müssen. Dann werde die Funktionalität des Handgelenks wieder hergestellt sein. „Mit der richtigen Physiotherapie wird er sogar bald wieder Klavier spielen können“, zitieren Agenturen den Arzt. Benedikt sei unglücklich gestürzt, nicht wegen eines Schwächeanfalls. Im Übrigen, so der Chirurg, habe er in Benedikt einen „absolut zugänglichen und aufmerksamen Patienten in ausgezeichneter Stimmung“ erlebt.

Der Papst war in Begleitung eines Vertrauten vor zehn Uhr in die Klinik „Parini“ in Aosta gekommen und hatte sich zu Fuß zur Ersten Hilfe begeben, berichteten Nachrichtenagenturen. Ihnen zufolge hat Benedikts Leibarzt den Papst sofort nach dem unglücklichen nächtlichen Sturz untersucht. In der Klinik hätten die Ärzte neben den Röntgenaufnahmen für das Handgelenk auch eine allgemeine Untersuchung gemacht und bei der Gelegenheit festgestellt, dass der Papst bei bester Gesundheit ist, hieß es in Agenturberichten. - Benedikt XVI. verbringt derzeit zwei Urlaubswochen in Les Combes im Aostatal. Eigentlich wollte er dabei auch am zweiten Teil seines Jesusbuches arbeiten – da der Papst mit der Hand schreibt und Rechtshänder ist, wird sich nun ganz aufs Diktieren verlegen müssen. Was das Klavierspiel betrifft, ist vorerst Zuhören angesagt. (rv)
Hier zum Nachhören

Indonesien: Christliche und muslimische Führer verurteilen Bombenanschläge
Christliche und muslimische Würdenträger haben die beiden Selbstmordattentate in Jakarta als „unzivilisierte Akte“ bezeichnet. Sie drängten zu schneller Aufklärung der Hintergründe. Bei den Bombenanschlägen auf zwei Luxushotels in der indonesischen Hauptstadt sind an diesem Freitagmorgen neun Menschen getötet worden. Weitere 52 Menschen wurden verletzt, unter den Opfern sind nach Polizeiangaben auch 18 Ausländer. Ob religiöse Konflikte Ursachen des Anschlags sind, ist noch ungeklärt. An sich ist das Zusammenleben der Religionen in Indonesien friedlich, meint
Thorsten Hinz. Er ist Indonesien-Referent von Caritas International.

„Das Miteinander der Religionen und Kulturen funktioniert sehr gut. Es wird dort gefährdet, wo von außen massive Interventionen stattfinden. Beispiel: Die von Suharto initiierte Umsiedlungspolitik von Javanesen in andere Regionen hat beispielsweise zu den Auseinandersetzungen auf den Molukken geführt. Im Grunde sind die Indonesier sehr friedliebend. Es ist ein sehr schönes Miteinander der Religionen und Kulturen. Aber dort, wo es um knappe Ressourcen geht, wird leider häufig die Religion dazu benutzt, um diese Auseinandersetzungen als religiös zu verbrämen, was sie letztlich gar nicht sind.“

Der Kampf um Bodenschätze und Land sei also eher Grund für schwelende Konflikte, so Hinz, und das auch schon in der Geschichte des Landes. Auch die durchgreifende Anti-Terror-Politik der noch jungen Demokratie Indonesien könnte den Unmut unter radikalen Islamisten geschürt haben. Hinz:

„Ich sehe den Anschlag in einem weiteren Kontext, der konkret vielleicht an den drei Hinrichtungen festzumachen ist, die im November 2008 stattgefunden haben. Ganz sicher ist es auch eine Antwort auf die Parlamentswahlen und Präsidentenwahlen, bei denen die islamistischen Gruppen sehr schlecht abgeschnitten haben. Ich denke, da könnte es durchaus sein, dass da Provokateure am Werk sind, die einerseits westliche Präsenz und andererseits das Image des Landes insgesamt schädigen wollen.“

Immer wieder war Indonesien Ziel von Anschlägen islamistischer Extremisten. Bei einem Bombenanschlag auf Bali im Jahr 2002 kamen 202 Menschen, darunter viele Touristen, ums Leben. Indonesische Terrorismusexperten vermuten, dass hinter den aktuellen Selbstmordattentaten die radikale Islamistengruppe „Jemaah Islamiyah“ steckt. Indonesien ist das bevölkerungsreichste muslimische Land der Welt. Nach Ende der Suharto-Diktatur 1998 wurde der Inselstaat zur Präsidialrepublik und wird heute international als Demokratie angesehen. (rv)
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Polen: Ein Pater schert aus
Es ist nicht das erste Mal, dass dieser polnische Priester und Medienmogul negative Schlagzeilen macht: Vergangenen Sonntag hat Pater Tadeusz Rydzyk, Gründer und Chef des Senders „Radio Maryja“, bei einer Wallfahrt in Tschenstochau einen farbigen Priester beleidigt. Schon in der Vergangenheit erlaubte sich der Redemptoristenpater gelegentlich antisemitische und rassistische Bemerkungen. „Das ist langsam nicht mehr tragbar für die polnische Gesellschaft“, findet Cornelius Ochmann, Osteuropa-Fachmann bei der deutschen Bertelsmann-Stiftung und Vize-Vorstandsvorsitzender der Deutsch-Polnischen Gesellschaft.

„Pater Rydzyk ist Vertreter des konservativen katholischen Arms der katholischen Kirche in Polen. Er ist damals mit dem Aufstieg der Solidarnosc damit auch in der Öffentlichkeit bekannt geworden. Lange Jahre hat man seine Tätigkeit unterschätzt, alle haben ihn unterschätzt, nicht nur die polnische Politik, sondern auch der polnische Papst hat ihn jahrelang unterschätzt. Mittlerweile hat der Mann ein wirtschaftliches Imperium aufgebaut, er hat einen eigenen Radio- und einen TV-Sender, vor einigen Tagen hat er einen eigenen Mobilfunk aufgebaut. Auch arbeitet er daran, europäische Gelder für alternative Energiequellen zu nutzen. Er erreicht mit seinen eigenen Medien nach Schätzungen bis zu acht Millionen Menschen, und er ist auch diese Weise zu einem wichtigen Spieler in der Politik und in der polnischen Wirtschaft geworden.“

Anhänger Pater Rydzyks sehen ihn als charismatische Persönlichkeit, die gegen den moralischen Verfall Polens kämpft. Seine Kritiker dagegen werfen ihm vor, er trete nationalistisch auf und verzerre die Lehre der katholischen Kirche. Auch die polnischen Bischöfe sind in Sachen Pater Rydzyk gespalten. Mehrmals versuchten sie, ihn in besseres Fahrwasser zu lenken. Auch dem polnischen Papst Johannes Paul II. bereitete sein Landsmann Pater Rydzyk Sorgen – vielleicht nicht genug, sagt Cornelius Ochmann.

„Sowohl die polnische Kirche als auch der Vatikan haben vor zehn Jahren seine Tätigkeit nicht unterbinden können oder wollen, und jetzt ist es zu spät. Rydzyk hat dazu beigetragen, dass vor drei Jahren die Brüder Kaczyński zu Präsident bzw. Premierminister gewählt wurden. Rydzyk ist mittlerweile der Königsmacher in der polnischen Politik. Jetzt ist es zu spät, wenn er in seine Fernseh-Radiosendungen fast 20 Prozent der Gesellschaft einbinden kann.“

Das Problem liege in der Tatsache, dass Rydzyk in der polnischen Gesellschaft eine regelrechte Bewegung in Gang gesetzt hat, glaubt Ochmann.

„Rydzyk ist Vorsitzender des polnischen Redemptoristenordens, und er hat den ganzen Orden eingebunden. Er hat vor allem auch junge Priester erreichen können, die sehr aktiv im ganzen Land tätig sind. Ich sehe langfristig ein großes Problem für die katholische Kirche in Polen in der Person und in der Tätigkeit von Pater Rydzyk.“

Der Sender des Paters, „Radio Maryja“, ist übrigens nicht Teil des internationalen Netzwerks „Radio Maria“. (domradio)


MIT PAPST BENEDIKT DURCH DEN SOMMER:

Täglich neu: Mit Benedikt XVI. durch den Sommer
Das Johannesevangelium erzählt uns, wie der Herr nach der Auferstehung zu den Jüngern kommt, sie anhaucht und sagt: "Empfangt den Heiligen Geist". Es ist eine Parallele zur Schöpfungsgeschichte, wo Gott den Lehm anhaucht und der Lehm lebendig und Mensch wird. Nun wird der Mensch, der inwendig verdunkelt und halb tot ist, neu angehaucht von Christus, und es ist der Hauch Gottes, der ihm eine neue Dimension vom Leben, das Leben mit dem Heiligen Geist gibt. Wir können also geradezu sagen: Der Heilige Geist ist der Atem Jesu Christi, und wir müssen uns von Christus sozusagen immer wieder neu beatmen lassen, damit in uns dieser neue Atem lebendig wird und kraftvoll wird und in die Welt hineinwirkt. (rv)
Hier zum Nachhören


AUS UNSEREM ABENDPROGRAMM:

Deutschland: Ina Vermehren tot
„Ich hab' das furchtbar gern gemacht.“ Als „Wort zum Sonntag“-Sprecherin hat sich Schwester Isa Vermehren vielen Menschen eingeprägt. Zwölf Jahre lang, bis 1998, repräsentierte die Nonne im schwarzen Habit diesen Fernseh-Klassiker der ARD mit. Vor allem ihrer Bildschirm-Präsenz verdankte die zuletzt in Bonn lebende Ordensfrau eine erhebliche Popularität. Jetzt starb Vermehren im Alter von 91 Jahren in Bonn, wie ihr Orden, die Gesellschaft der Schwestern vom Heiligsten Herzen Jesu, am Donnerstag mitteilte. Hören Sie einen Beitrag für den ndr von Jan Frerichs. (ndr/domradio)
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Deutschland: Auf Imam studieren in Osnabrück
Die Universität Osnabrück will künftig Imame ausbilden. Dazu will die Direktion ein islamisch-theologisches Institut einrichten – es wäre das erste dieser Art an einer deutschen Hochschule. Ab 2012 soll dort islamische Theologie auf Augenhöhe mit der katholischen oder evangelischen gelehrt werden. Antje Dechert berichtet. (rv)
Hier zum Nachlesen und Nachhören


DIE NACHRICHTEN:

Europa

Italien
Die italienische Bischofskonferenz warnt vor einer weiteren Nord-Süd-Spaltung des Landes. Das geht aus einem Artikel der Zeitung der italienischen Bischofskonferenz „L´Avvenire” hervor. Der von der Rechtspartei „Lega Nord“ befürwortete Föderalismus treibe das Nord-Süd-Gefälle weiter voran, so die Bischöfe. Die Berlusconi-Regierung scheine den rückständigen Süden von ihrer politischen Agenda gestrichen zu haben, kritisieren sie. „Regionaler Egoismus“ bewirke zwar kurzfristig Verbesserungen, unterminiere jedoch langfristig die Einheit Italiens, heißt es weiter. Das könne sich eine verantwortungsvolle Politik, die am Gemeinwohl der Menschen interessiert sei, nicht erlauben, so die italienischen Bischöfe abschließend. (ansa)
„Wahre Gastfreundschaft beinhaltet, dass man sich dem Anderen öffnet.“ Das stellt der Mailänder Kardinal Dionigi Tettamanzi ein einem Interview mit der Tageszeitung „La Stampa“ fest. In dem Gespräch nimmt Kardinal Tettamanzi Stellung zu der Verabschiedung des so genannten „Sicherheitspaket“ durch das italienische Parlament. Die neuen Gesetze beinhalten kontroverse Normen in der Immigration, etwa die Rückführung von Bootsflüchtlingen noch auf dem Meer, ehe sie einen Asylantrag stellen können. „Alle wollen Sicherheit, aber wirklich nötig ist eine menschliche und zivilisierte Sicherheit. Es ist wichtig, dass die Gleichwertigkeit aller Menschen nicht weiter zur Diskussion gestellt wird.“, so Kardinal Tettamanzi. Es sei der Punkt gekommen, an dem es keine Zukunft mehr gebe ohne Solidarität gegenüber den Hilfsbedürftigen, Kranken und Fremden: Man solle „Brücken bauen anstelle von Mauern errichten. Wahre Integration geschieht in der Anerkennung der Gleichheit aller Menschen.“, fasst der Kirchenvertreter seine Forderungen zusammen. (misna)

Luxemburg
Luxemburgs Erzbischof Fernand Franck hat vor der Lockerung des Lebensschutzes in dem Land gewarnt. Der jüngste Pragmatismus im Großherzogtum dürfe nicht dazu führen, Wertvolles wie den Lebensschutz vorschnell über Bord zu werfen, so Franck in einem Interview mit der katholischen Nachrichtenagentur „kna“ zum jüngst beschlossenen Sterbehilfe-Gesetz. Papst Benedikt hatte sich zur Zeit des Beschlusses sehr besorgt über das Gesetz geäußert. Das im März 2009 in Kraft getretene Sterbehilfegesetz sieht vor, dass Ärzte keiner straf- oder zivilrechtlichen Verfolgung entgegensehen, wenn sie der Bitte eines Patienten nach aktiver Sterbehilfe oder Suizid-Beihilfe nachkommen. Luxemburg ist nach den Niederlanden und Belgien das dritte Land in der EU, das aktive Sterbehilfe von der Strafverfolgung ausnimmt. (rv/kna)

Asien

Vietnam
Immer mehr katholische Familien verarmen angesichts der Sanktionen der Zwei-Kind-Regelung. Viele Katholiken im Lande hätten ihr Bestes getan, um den Vorschriften der katholischen Kirche bezüglich künstlicher Geburtenkontrolle Folge zu leisten. Doch sähen sie sich angesichts ihrer finanziellen Lage gezwungen, auf Verhütungsmittel zurückzugreifen. In Vietnam müssen Familien dem Staat ab dem dritten Kind enorme Bußgelder in Form von Reis zahlen. Die Höhe dieser Geldstrafen wächst mit jedem weiteren Kind. Hinzu kommt, dass die Regierung jeder Familie nur eine Gewisse Fläche zum Reisanbau zuteilt. Dadurch werden zunehmend kinderreiche Familien in die Armut getrieben, weil sie kaum noch genug Reis erwirtschaften können, um sich selbst zu ernähren. Auch konfisziert der Staat bisweilen das gesamte Hab und Gut einer Familie, wenn diese die Forderungen nicht begleichen kann. Quellen zufolge bietet der Staat Paaren mit bereits zwei Kindern kostenfreie Sterilisationen und künstliche Verhütungsmittel an. (ucanews)

Amerika

Venezuela
Die Bischöfe beanstanden ein immer stärker eingeschränkte Meinungs- und Pressefreiheit in ihrem Land. Zu den demokratischen Grundrechten jedes Menschen gehöre es, „seine Meinung ausdrücken zu können und einen Zugang zu allen verfügbaren Informationen zu bekommen“, stellen sie zum Abschluss ihrer Vollversammlung klar. Die Aufgabe des Staates sei, dieses Recht zu schützen und nicht es durch Zensur einzuschränken, wie es in ihrem Land unter der Regierung von Hugo Chavez geschehe. Es gebe keine Freiheit, wenn die Mittel zur Meinungsbildung in privaten Händen seien oder die sozialistische Regierung sie kontrolliere und ausschließlich über das informiere, was in ihrem Interesse läge, fassen die Bischöfe zusammen. (fides)

Kuba
Der Mörder des spanischen Priesters, der vor einigen Tagen in Havanna erstochen wurde, ist gestellt. Er hat die Tat bereits gestanden, teilte der Erzbischof von Havanna, Kardinal Jaime Ortega, an diesem Freitag mit. Auch mögliche Komplizen des Tatverdächtigen säßen bereits in Untersuchungshaft. Die katholische Kirche auf Kuba schließe ein politisches oder religiöses Tatmotiv aus. Ortega feierte an diesem Freitag in der Kathedrale von Havanna die Totenmesse für den Priester, Mariano Arroyo. Dabei würdigte er die außergewöhnliche Missionsarbeit des Mordopfers. Sein Leichnam wird anschließend nach Spanien überführt, um dort im familiären Kreise beigesetzt zu werden. Auch im Fall des im Februar in der kubanischen Hauptstadt getöteten spanischen Priesters gebe es Fortschritte, so Kardinal Ortega. Mindestens ein Tatverdächtiger habe bereits seine Schuld und Verantwortung eingeräumt. (misna/fides)


Die obigen Texte basieren auf unserer Nachrichtensendung Treffpunkt Weltkirche” täglich um 16 Uhr. Die Quellen unserer Nachrichtensendung sind u.a. die Agenturen Kna, Kathpress, Ansa, Efe, Afp, Kipa, Reuters, Ap, ADN-Kronos, Upi, Cns, Uca, Misna, Osservatore Romano – die Vatikanzeitung in deutscher Sprache, sowie vatikaninterne Quellen. Der Newsletter ist nur zur persönlichen Information bestimmt. Grundlage für Zitate oder Übernahmen aus unserem Programm kann nicht unser Internetauftritt oder der Newsletter, sondern nur unser Radio-Programm sein. Die jeweils aktuelle Nachrichten- oder Magazinsendung von Radio Vatikan können Sie u.a. auf unserer Internetseite hören

Buchbesprechung:

Titel: Biopolitik - Probleme des Lebensschutzes in der Demokratie
Autor: Manfred Spieker
Verlag: Ferdinand Schoeningh 2009
Preis: 19.90 Euro
Rezensent: Mario Galgano

Spätabtreibungen und Stammzellforschung sind heikle Themen, die immer wieder in den Medien und von der Politik aufgegriffen werden. Dazu hat Manfred Spieker im Buch „Biopolitik – Probleme des Lebensschutzes in der Demokratie“ die Diskussion aufgenommen. Dabei spricht er Klartext: Es geht letztlich um den Status des Embryos, um seine Menschenwürde und sein Lebensrecht einerseits und in der Debatte um Patientenverfügungen um die Würde des Sterbenden andererseits. Somit ist auch klar, dass die Forschung an Embryonen, um Stammzellen zu gewinnen, nichts anderes heißt als die Zerstörung der Embryonen. Der deutsche Sonderweg, die Forschung auf die importierten Produkte dieser Zerstörung zu beschränken, ist nicht weniger problematisch als die Zerstörung selbst, so Spieker. Der Streit um die embryonale Stammzellforschung steht im Mittelpunkt des Bandes, der eine Ringvorlesung der Universität Osnabrück im Sommersemester 2008 dokumentiert. Aber auch die klassischen Fragen der Bioethik und der Biopolitik, die es gibt, seit Menschen existieren, nämlich Abtreibung und Euthanasie, kommen zur Sprache.

 






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